TU Wien:Algebra und Diskrete Mathematik UE (diverse)/Übungen WS22/Beispiel 111

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Sei M=ℝ×(ℝ∖{0}) und R eine Relation auf M gegeben durch

(a,b)R(c,d):⇔ab=cd

Zeigen Sie, dass R eine Äquivalenzrelation ist und bestimmen Sie die durch R induzierte Partition

von M.

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{{Beispiel|1=
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{{Beispiel|status=solved|1=
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}}


Lösungsvorschlag von 396c61483a99cc0a

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ab=ab⟹(a,b)R(a,b)

ab=cd⇒cd=ab⟹(a,b)R(c,d)⇒(c,d)R(a,b)

ab=cd∧cd=ef⇒ab=ef⟹(a,b)R(c,d)∧(c,d)R(e,f)⇒(a,b)R(e,f)

Äquivalenzklassen und Partition

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Die Äquivalenzklassen ergeben sich aus der Definition zu

K((a,b))={(abx,x)|x∈ℝ}.

Dabei sieht man, dass es sich dabei um die Geraden durch den Ursprung handelt mit Ausnahme der x-Achse.

Daraus folgt, dass man jeder Klasse einen geeigneten Repräsentanten am Einheitskreis geben kann:

(cos⁡(α),sin⁡(α))∈K((a,b))

mit tan⁡(α)=b/a.

Als Partition von M erhält man somit

Aα=K((cos⁡(α),sin⁡(α)),0<α<π,

was die definierenden Eigenschaften einer Partition erfüllt:

M=ℝ×ℝ∖{0}=⋃0<α<πAα

α≠β⇒Aα∩Aβ=∅