TU Wien:Algebra und Diskrete Mathematik VU (diverse)/Übungen 2025W/Beispiel 597

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Gegeben sei die lineare Funktion f:ℝ2→ℝ2 mit (2,1)↦(−2,4) und (−3,0)↦(0,−6)

(a) Geben Sie eine geometrische Interpretation von f

(b) Wie lautet die Matrixdarstellung für f (bezüglich der kanonischen Basis)?

(c) Lösen Sie das lineare Gleichungssystem f(x,y)=(8,6)

(d) Geben Sie sämtliche Eigenwerte mit zugehörigen Eigenvektoren von f an (anschauliche Begründung genügt).

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Eigenwertäquivalenz
Eigenwertäquivalenz[Bearbeiten, 3.70 Satz]

Ein Skalar λ∈K ist genau dann ein Eigenwert einer quadratischen Matrix A∈Kn,n, wenn det⁡(λ⋅In−A)=0.

Lösungsvorschlag

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von --Piri (Diskussion) 22:12, 29. Dez. 2018 (CET)

(a) Die Funktion dreht die Vektoren um 90° gegen den Uhrzeigersinn und verdoppelt ihre Länge.

(b) (−3,0)↦(0,−6)⇒(1,0)↦(0,2)(2,1)↦(−2,4)⇒(0,1)↦(−2,0)⇒AK=(0−220)

(c) (0−28206)→(01−4103)⇒x=3,y=−4

(d) Da alle Vektoren um 90° gedreht werden ist x→ immer linear unabhängig zu f(x→) also kann es kein x→ geben, sodass f(x→)=λ⋅x→

Um das zu überprüfen setzt man in die Äquivalente Definition eines Eigenwerts ein und sieht, dass es keine gibt:

𝑑𝑒𝑡(λ⋅I2−A)=|λ2−2λ|=λ2+4

Nur komplexe Lösungen, also existiert kein Eigenwert in ℝ!