TU Wien:Algebra und Diskrete Mathematik VU (diverse)/Übungen 2025W/Beispiel 149

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Man zeige, dass die Funktion f:ℝ∖{6}→ℝ∖{-10},y=10x+16−x bijektiv ist, und bestimme ihre Umkehrfunktion.

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Injektivität
Injektivität[Bearbeiten, Wikipedia, 1.65 Definition]

"Verschiedene Elemente der Definitionsmenge werden auf verschiedene Elemente der Zielmenge abgebildet": a1,a2∈A,a1≠a2⇒f(a1)≠f(a2) oder äquivalent: a1,a2∈A,f(a1)=f(a2)⇒a1=a2

Surjektivität
Surjektivität[Bearbeiten, Wikipedia, 1.65 Definition]

Jedes Element der Zielmenge tritt mindestens einmal als Funktionswert auf: ∀b∈B ∃a∈A:b=f(a)

Bijektivität
Bijektivität[Bearbeiten, Wikipedia, 1.65 Definition]

Eine Funktion ist bijektiv, wenn Injektivität & Surjektivität vorliegt. Diese Eigenschaft impliziert die Existenz einer Umkehrfunktion f−1().

Umkehrfunktion

Kategorie:Umkehrfunktion

Lösungsvorschlag

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y=10x+16−xy⋅(6−x)=10x+16y−xy=10x+16y−1=10x+xy6y−1=x⋅(10+y)6y−110+y=x

f−1(x)=6x−110+x

Die Funktion ist bijektiv, wenn sie sowohl injektiv als auch surjektiv ist.

Wenn die Funktion injektiv ist, dann müssen zwei idente Funktionswerte den gleichen Ausgangswert besitzen:

f(x1)=f(x2)⟹x1=x2

y(x1)=y(x2)10x1+16−x1=10x2+16−x2(10x1+1)⋅(6−x2)=(10x2+1)⋅(6−x1)60x1−10x1x2+6−x2=60x2−10x1x2+6−x160x1−x2=60x2−x161x1=61x2x1=x2

Wenn die Funktion surjektiv ist, dann muss sie für jeden Funktionswert zumindest einen Ausgangswert haben:

f−1(x)=6x−110+x∈ℝ∖{-10} (wahre Aussage)