Für die Vektoren
und
berechne man
(a) die Längen von
und
(b) den Winkel
zwischen
und
(c) das Volumen des von
und
aufgespannten Parallelepipeds.
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Aus der geometrischen Definition des Skalarprodukts erhält man für die Länge eines Vektors
den allgemeinen Zusammenhang
.
Sind die Koordinaten von
bezüglich eines kartesischen Koordinatensystems gegeben,
für einen Vektor der Ebene und
für einen Vektor im Raum, so kann seine Länge nach dem Satz des Pythagoras berechnet werden:
bzw.
.
Dies entspricht der euklidischen Norm.
Vektoren der Länge 1 heißen Einheitsvektoren. Hat ein Vektor die Länge 0, so handelt es sich um den Nullvektor.
Nach der Regel von Sarrus erhält man für die
-Matrix

die Determinante von
mittels nachstehender Formel:

Ein Parallelepiped wird von drei Vektoren erzeugt.
Stellt man die drei an einer Ecke zusammentreffende Kanten als Vektoren
dar, so ergibt sich das Volumen des Parallelepipeds aus dem Betrag des Spatproduktes (gemischtes Skalarprodukt und Kreuzprodukt).
Volumen
Das Volumen
ist das Produkt der Grundfläche
(Parallelogramm) und der Höhe
des Parallelepipeds. Mit
, wobei
der Winkel zwischen
und
ist, und der Höhe
, wobei
der Winkel zwischen
und dem Normalenvektor auf der Grundfläche ist, ergibt sich

Das Skalarprodukt (auch inneres Produkt oder Punktprodukt ist eine mathematische Verknüpfung, die zwei Vektoren eine Zahl (Skalar) zuordnet. Es ist Gegenstand der analytischen Geometrie und der linearen Algebra. Historisch wurde es zuerst im euklidischen Raum eingeführt. Geometrisch berechnet man das Skalarprodukt zweier Vektoren
und
nach der Formel

Dabei bezeichnen
und
jeweils die Längen (Beträge) der Vektoren. Mit
wird der Kosinus des von den beiden Vektoren eingeschlossenen Winkels
(phi) bezeichnet.
Das Skalarprodukt zweier Vektoren gegebener Länge ist damit null, wenn sie senkrecht zueinanderstehen.
Das Kreuzprodukt (auch vektorielles Produkt, äußeres Produkt oder Vektorprodukt)
(gesprochen als „a Kreuz b“) zweier Vektoren im dreidimensionalen euklidischen Vektorraum ist ein bestimmter Vektor, der senkrecht auf der von
und
aufgespannten Ebene steht. Die Länge
dieses Vektors ist gleich der Fläche des Parallelogramms mit den Seiten
und
, also
,
wobei der von den beiden Vektoren eingeschlossene Winkel hier mit
bezeichnet wird.
Im dreidimensionalen kartesischen Koordinatensystem lässt sich das Kreuzprodukt wie folgt berechnen:

Oft wird für das Spatprodukt keine eigene Notation eingeführt, sondern man schreibt einfach
.
Andere gebräuchliche Notationen sind
,
und
.
In einem rechtshändigen kartesischen Koordinatensystem bzw. im reellen Koordinatenraum mit der Standardorientierung lässt sich das Spatprodukt direkt aus den Koordinaten der beteiligten Vektoren berechnen. Ist
und
, so gilt

Diese Formel lässt sich auch mithilfe der Determinante ausdrücken:
.
Betrag des Volumens und orientiertes Volumen:
Das Volumen
des von den drei Vektoren
aufgespannten Spats (Parallelepipeds) ist gleich dem Betrag des Spatprodukts:
.
Die drei Vektoren sind
und
- Wir berechnen zuerst die Längen der Vektoren

Wir berechnen nun den Winkel zwischen den beiden Vektoren
und
:
Vorab berechnen wir das Kreuzprodukt der beiden Vektoren
und
, welches wir auch apäter für die Berechnung des Volumens benötigen werden:


- Wir können diesen Winkel über das Kreuzprodukt oder das Skalarprodukt berechnen:
Zuerst berechnen wir den Winkel über das Kreuzprodukt:

.
.
Und jetzt auch noch über das Skalarprodukt:

.
.
.
Wir berechnen noch das Volumen, des von den drei Vektoren aufgespannten Parallelepipeds:
- Wir können das Volumen in
über den Spat berechnen oder über den Betrag der Determinante jener Matrix, die wir erhalten, wenn wir die vorgegebenen drei Vektoren als Spaltenvektoren in eine Matrix aufnehmen.
Zuerst über den Betrag des Spatprodukt:

Das Kreuzprodukt der beiden Vektoren
und
haben wir im vorherigen Abschnitt bei der Berechnung des Winkel
berechnet:

Das Spatprodukt
dreier Vektoren
und
des dreidimensionalen euklidischer Vektorraums
kann wie folgt definiert werden:
.
Wir berechnen das Volumen unsers geometrischen Körpers:
.
D.h. das Volumen des Parallelepipeds ist
(
für Einheiten).
Das Volumen über die Determinante der noch zu erstellenden Matrix berechnet:
Wir erzeugen die Matrix
aus den Spaltenvektoren der drei vorgegebenen Vektoren:

Die Determinante entspricht in
dem Volumen des von den drei Vektoren aufgespannten geometrischen Körpers. Wir berechnen die Determinante
nach der Regel von Sarrus:

D.h. das Volumen des Parallelepipeds ist natürlich wieder
(
für Einheiten) nach der Berechnung über die Determinanten-Variante.
Wikipedia:
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