TU Wien:Analysis VU (diverse)/Übungen 2024S/Beispiel 313

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Eine Funktion f(x1,...,xn) heißt homogen vom Grad r, falls für jedes feste λ>0 und alle (x1,...,xn) aus einem geeigneten Definitionsbereich gilt

f(λx1,...,λxn)=λrf(x1,...,xn).

Man beweise, dass die beiden Produktionsfunktionen

(a) f(x,y)=cxαy1−α und (b) g(x,y)=(cxα+dyα)1/α

(x Arbeit, y Kapital, c,d,α konstant) homogene Funktionen vom Homogenitätsgrad r=1 sind.

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Lösungsvorschlag

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f(λx,λy,λz)=c(λx)α(λy)1−α=cλαxαλ1−αy1−α=λα+1−αcxαy1−α=λcxαy1−α=λ1f(x,y,z)

Die Funktion ist homogen vom Grad 1.

Edit: die Funkion f(x,y) ist nicht vom z abhängig, z weglassen

f(λx,λy)=(c(λx)α+d(λy)α)1/α=(cλαxα+dλαyα)1/α=λ(cxα+dyα)1/α=λ1f(x,y)

Die Funktion ist homogen vom Grad 1.