TU Wien:Mathematik 2 UE (diverse)/Übungen WS10/Beispiel 16

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Eine Funktion f(x1,...,xn) heißt homogen vom Grad r, falls für jedes feste λ>0 und alle (x1,...,xn) aus einem geeigneten Definitionsbereich gilt

f(λx1,...,λxn)=λrf(x1,...,xn).

Man prüfe nach, ob die Funktionen

(a) f(x,y,z)=x+(yz)1/2 (für x,y,z≥0),

(b) f(x,y)=x2+y,

(c) f(x,y)=axbyc (mit a,b,c∈ℝ,x,y>0) homogen sind.

Lösungsvorschlag

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f(λx,λy,λz)=λx+(λyλz)1/2=λx+(λ2yz)1/2=λx+λ(yz)1/2=λ(x+(yz)1/2)=λf(x,y,z)

Die Funktion ist homogen vom Grad 1.

f(λx,λy)=(λx)2+λy=λ(λx2+y)=λf(λx,y)≠λf(x,y)

Die Funktion ist nicht homogen.

f(λx,λy)=a(λx)b(λy)c=aλbxbλcyc=λb+caxbyc=λb+cf(x,y)

Die Funktion ist homogen vom Grad b+c.