TU Wien:Analysis 2 UE (diverse)/Übungen SS23/Beispiel 111

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Zeigen Sie, dass die Funktion x→:ℝ2→ℝ3 gemäß

x→(θ,φ)=(x(θ,φ)y(θ,φ)z(θ,φ))=((R+rcos⁡θ)cos⁡φ(R+rcos⁡θ)sin⁡φrsin⁡θ) mit 0≤θ≤2π,0≤φ≤2π

als Parametrisierung der Oberfläche eines Torus angesehen werden kann. Erklären Sie diese Darstellung anhand einer geeigneten Skizze. Wie lautet die Jakobi-Matrix dieser Funktion?

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Lösungsvorschlag

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Parametrisierung der Oberfläche eines Torus

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Die Oberfläche eines Torus kann man mit Hilfe von zwei Kreisen konstruieren. Einen Basiskreis mit dem Radius R (linkes Bild) und einen kleineren Kreis mit Radius r den man um den Basiskreis rotieren lässt (rechtes Bild, Querschnitt der links als rote Linie dargestellt ist).

Zuerst erfasst man alle Punkte der xy-Ebene: Dies ist eine 2-Dimensionelle Ring-Fläche mit dem variablen Radius R~. Parametrisiert erfasst man also alle Koordinaten der x- und y-Achse durch:

(xy)=(R~⋅cosφR~⋅sinφ)

Übrig bleibt der Wert an der z-Achse. Er ergibt sich aus r und dem Winkel θ:

z=r⋅sinθ

Zusammengefasst:

(xyz)=(R~⋅cosφR~⋅sinφr⋅sinθ)

R~ ist abhängig von der Projektion rp des Radius r auf die y-Achse , der wiederum ist abhängig vom Winkel θ:

R~(rp(θ))=R+rp(θ)=R+r⋅cos(θ)

Eingesetzt ergibt das:

(x(θ,φ)y(θ,φ)z(θ,φ))=((R+rcos⁡θ)cos⁡φ(R+rcos⁡θ)sin⁡φrsin⁡θ)

Jakobi-Matrix dieser Funktion

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(∂x(θ,φ)∂θ∂x(θ,φ)∂φ∂y(θ,φ)∂θ∂y(θ,φ)∂φ∂z(θ,φ)∂θ∂z(θ,φ)∂φ)=(−rsin⁡θcos⁡φ−(R+rcos⁡θ)sin⁡φ−rsin⁡θsin⁡φ(R+rcos⁡θ)cos⁡φrcosθ0)