TU Wien:Analysis 2 UE (diverse)/Übungen SS23/Beispiel 172

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Wie lautet die reelle Fourierreihe der Funktion f(t)=t2/π2 für −π≤t≤π und f(t+2π)=f(t). Können Sie aus dieser Darstellungen die Gültigkeit nachstehender Formeln ableiten?

∑n=1∞1n2=π26, ∑n=1∞(−1)n+1n2=π212
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Lösungsvorschlag

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Da f(t) eine gerade Funktion ist, handelt es sich um eine reine Cosinus-Reihe mit

a0=22π∫02πf(t)cos⁡(0∗t)dt=1π∫−ππf(t)dt=1π∫−ππt2π2dt=1π3∫−ππt2dt=t33π3|−ππ=π3−(−π)33π3=23

ak=22π∫02πf(t)cos⁡ktdt=1π∫−ππf(t)cos⁡ktdt=1π∫−ππt2π2cos⁡ktdt=1π3∫−ππt2cos⁡ktdt=1π3∫−ππt2cos⁡ktdt=1π3(t2sin⁡ktk|−ππ−2k∫−ππtsin⁡ktdt)=1π3(t2sin⁡ktk|−ππ+2tcos⁡ktk2|−ππ−2k2∫−ππcos⁡ktdt)=1π3(t2sin⁡ktk|−ππ+2tcos⁡ktk2|−ππ−2sin⁡ktk3|−ππ)=k2t2sin⁡kt+2ktcos⁡kt−2sin⁡ktπ3k3|−ππ=(k2t2−2)sin⁡kt+2ktcos⁡ktπ3k3|−ππ=(k2t2−2)(sin⁡kπ−sin⁡−kπ)⏞=0+2kπcos⁡kπ+2kπcos⁡−kππ3k3=2kπ(cos⁡kπ+cos⁡−kπ)⏞2cos⁡kππ3k3=4cos⁡kππ2k2

Da der Cosinus zwischen −1 und 1 alterniert, kann man auch folgendes schreiben:

ak=4(−1)kπ2k2

Somit ergibt sich:

f(t)=t2π2=13+4π2∑k=1∞(−1)kcos⁡ktk2

Für den Fall t=π gilt:

t2π2=13+4π2∑k=1∞(−1)kcos⁡ktk2π2π2=13+4π2∑k=1∞(−1)kcos⁡kπk21−13=4π2∑k=1∞1k2π26=∑k=1∞1k2

Für den Fall t=0 gilt:

t2π2=13+4π2∑k=1∞(−1)kcos⁡ktk202π2=13+4π2∑k=1∞(−1)kcos⁡0k20=13+4π2∑k=1∞(−1)kk2−13=4π2∑k=1∞(−1)kk2−π212=∑k=1∞(−1)kk2π212=∑k=1∞(−1)k+1k2