Ein RLC-Schwingkreis besteht aus einer Induktivität L von 0.05 Henry, einem Widerstand R von 20 Ohm, einem Kondensator C von 100 Mikrofarad, sowie einer elektromotorischen Kraft (Batterie) von
, die in Reihe geschalten sind.
Bestimmt den Strom
zu einem beliebigen Zeitpunkt
unter den Anfangsbedingungen
und der Bedingung, dass für die Ladung
gilt mit
. Wählen Sie zu der Lösung der linearen Differentialgleichung mit konstanten Koeffizienten die Ansatzmethode.
Anleitung: Es gilt: 
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oder
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zu (im Falle einer korrekten, unverifizierten Lösung "solved". Auch möglich "unsolved", "wrong", "verified_by_tutor". Alle möglichen Werte sind hier: Vorlage:Beispiel dokumentiert.)
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}}
Lösungsverfahren für lineare Differentialgleichung 2. Ordnung mit konstanten Koeffizienten:
Des Weiteren ist der folgende unbestimmte Ansatz vonnöten:
oder
--Thinklex 10:24, 23. Jun. 2021 (CEST)
Disclaimer: Die genauen Ergebnisse sind mir unbekannt, also es kann leicht sein, dass ich mich verrechnet habe, aber der ungefähre Lösungsansatz dürfte so stimmen:
Aus der Anleitung können wir uns eine lineare Differentialgleichung 2. Ordnung, für die Ladung (
) basteln,
da wir wissen, dass die Ladung das Integral von dem Strom über die Zeit ist:



Diese DGL können wir mit der Ansatzmethode lösen:
Die charakteristische Gleichung:
![{\displaystyle \lambda _{1,2}={\frac {-R\pm {\sqrt[{2}]{R^{2}-4L{\frac {1}{C}}}}}{2L}}={\frac {-20\pm 40i}{10^{-1}}}}](/index.php?title=Spezial:MathShowImage&hash=34799544112922b1e554f2c803201e0a&mode=mathml)
, 
Somit ergibt sich die homogene Lösung für die Ladung:

Die partikuläre Lösung erfolgt nun über die Methode des unbestimmten Ansatzes:




Eingesetzt in die Gleichung ergibt das:

Umgeformt:

Wenn wir uns die beiden Seiten ansehen, können wir daraus unter anderem folgern, dass die Konstante vor dem
0 sein muss, weiters
und die Konstante vor dem
100 sein sollte. Dies ergibt die Gleichungen:


Falls ich mich nun beim Lösen dieses Systems nicht verrechnet habe, ergibt dies für A und B:
Und somit die partikuläre Lösung:

Und die Gesamtlösung für die Ladung:

Durch die Bedingung
können wir uns
ausrechnen:

Wenn wir nun nach t ableiten, ergibt dies die Lösung für
:

Nun wird noch die Anfangsbedingung
verwendet um
zu berechnen (einsetzen und ausrechnen) 
Somit ergibt sich die Lösung:
