Man zeige, dass die Folge
uneigentlich konvergiert, indem man zu jedem
ein
angebe, sodass für
immer
gilt.

Dieses Beispiel hat einen unbekannten Lösungsstatus. Bitte editiere diese Seite und schreibe den dir bekannten Status ins Beispiel. Die möglichen Werte sind hier:
Vorlage:Beispiel dokumentiert. Führe folgende Änderung durch:
{{Beispiel|1=
Angabetext
}}
oder
{{Beispiel|
Angabetext
}}
zu (im Falle einer korrekten, unverifizierten Lösung "solved". Auch möglich "unsolved", "wrong", "verified_by_tutor". Alle möglichen Werte sind hier: Vorlage:Beispiel dokumentiert.)
{{Beispiel|status=solved|1=
Angabetext
}}
Die Vorgehensweise bei der Lösung des folgenden Beispiels lässt sich hier eins zu eins anwenden:
TU Wien:Analysis UE (diverse)/Übungen SS19/Beispiel 58
Siehe https://vowi.fsinf.at/wiki/Datei:TU_Wien-Analysis_UE_(diverse)_-_AnalysisUE_1_2022S.pdf für meinen Lösungsansatz.
-- Saturday 26.03.2022 08:50 (CEST)
- Folgen reeller Zahlen
Siehe auch Hilfe:Analysis#Analysis VU (diverse)/Übungen 2024S/Beispiel 57.
- Grenzwert
Eine reelle Zahl
heißt Grenzwert (oder Limes) der Folge
, falls in jeder
-Umgebung von
fast alle Folgenglieder
liegen, d.h., falls
(Definition 4.4)
- Konvergenz von Folgen
Konvergenzeigenschaften von Folgen:
- Jede konvergente Folge ist beschränkt.
- Eine monotone Folge ist genau dann konvergent, wenn sie beschränkt ist.
- In
(aber z.B. nicht in
!) gilt:



--Har203 01:51, 8. Mär. 2026 (CET)
Man zeige, dass die Folge
uneigentlich konvergiert, indem man zu jedem
ein
angebe, sodass für
immer
gilt.
Bei diesem Beispiel geht es primär darum, zu zeigen, dass die Folge uneigentlich konvergiert.
Bei der Funktion
geht es darum, eine Abschätzung zu finden, die angibt, dass für alle
gilt
. Diese Funktion muss nicht die genaue Schranke sein, ab welchem Index diese Eigenschaft gilt.
Aber der Umkehrschluss muss gelten, dass ab diesem Index für alle
gilt
. Das steht auch genauso in der Angabe.
Außerdem wäre für ein beliebiges
der Ausdruck
als kubische Gleichung mit beliebigen
nur schwer lösbar.
- Wir schauen uns einmal die Konvergenz dieser Folge an. Wir wählen für
den Bereich
, da durch
dividiert wird.
![{\displaystyle {\begin{alignedat}{1}&a_{n}={\frac {n^{3}+1}{n-1}}=(n^{3}+1)/(n-1)=(n^{2}+1/n)/(1-1/n).\\[1em]&\lim _{n\to \infty }\,(n^{2}+1/n)/(1-1/n)=(n^{2}+0)/(1-0)=(n^{2}/1)=n^{2},\quad \lim _{n\to \infty }\,n^{2}=+\infty .\end{alignedat}}}](/index.php?title=Spezial:MathShowImage&hash=5b8f72570d438c4bc20325d8c92f3836&mode=mathml)
D.h., dass diese Folge uneigentlich konvergiert, sprich divergiert gegen
, hier gegen
.
- Schauen wir uns die ersten Folgenglieder an. Die erste Spalte gibt
an, die zweite den Wert von
und die dritte
.

- Wir stellen nun die Funktion
auf:
Sei
beliebig. Wir suchen eine Funktion
, sodass für alle
gilt:
.
Für
gilt:
.

Damit genügt bereits die Bedingung:
.
Für die Werte von
haben wir die Auswahl von beliebigen Werten
. Wir setzen daher die untere Indexgrenze mit
fest:
Wir definieren nun die Funktion
:
.
Dann gilt für alle n > N(A), was auch in der Angabe gefordert wurde:
.
Die Folge konvergiert uneigentlich gegen
und die Funktion
erfüllt die Anforderungen.
Wir wollen nun eine Probe durchführen. Dafür wählen wir ein beliebiges
. Z.B.
.
In der oberen Tabelle suchen wir in der ersten Spalte den entsprechenden Wert für
, also jene Zeile mit dem Wert
, der auch unserem
entspricht.
Da alle Folgenglieder ausgewählt werden, deren Index
gilt, müssen wir die nachfolgende Zeile mit dem Wert
heranziehen. In dieser Zeile stehen die Werte
.
Diese Zeile besagt, dass sich zu diesem
ab dem Index
, also ab dem Index
, garantiert alle
befinden.
- Anmerkung: Das ist vollkommen richtig:
- Bei
sind beide Grenzen mit
und
kleiner als
.
- Bei
ist die erste Grenze mit
richtig, aber die Abschätzung
ist bereits falsch.
- Daher müssen wir die Indizes
verwenden.
Wikipedia:
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