TU Wien:Analysis VU (diverse)/Übungen 2024S/Beispiel 34

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Man untersuche die Folge (an)n∈ℕ auf Wohldefiniertheit und Konvergenz und bestimme gegebenfalls den Grenzwert. (Die an sind für fast alle n∈ℕ definiert.)

an=2n3−5n2+72n3−5n+7

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Lösungsvorschlag

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Zähler und Nenner sind uneigentlich konvergente Folgen und müssen deshalb zuerst ein bisschen umgeformt werden:

an=2n3−5n2+72n3−5n+7=n3(2−5n2n3+7n3)n3(2−5nn3+7n3)

n3 lässt sich entsprechend kürzen. Von dieser Folge kann jetzt der Grenzwert mit den bekannten Regeln berechnet werden:

limn→∞an=limn→∞22=1

Die kleinen Brüche streben gegen 0, die Konstanten zu ihren entsprechenden Werten. Somit strebt die Folge als Ganzes gegen 1.

-- Berti933 (Diskussion) 16:42, 15. Apr. 2015 (CEST)

Lösungsvorschlag

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von --B100 (Diskussion) 00:29, 23. Mär. 2018 (CET)

(bei Prof. Länger an der Tafel gerechnet)

an=2n3−5n2+72n3−5n+7=n3n3∗2−5n2n3+7n32−5nn3+7n3=2−5n+7n32−5n2+7n3→2−0+02−0+0=22=1

Laut Prof. Länger muss man jetzt noch zeigen, dass die Funktion für alle n definiert ist:

Ein Bruch ist nicht definiert, wenn der Nenner 0 wird.

2n3−5n+7=0

a0=7

a1=4

a2=13

a3=46

Es ist anzunehmen, dass die Folge ab n=1 streng monoton steigt und somit nicht mehr 0 werden kann. Das ist noch zu beweisen:

an<an+1

2n3−5n+7<2(n+1)3−5(n+1)+7

2n3−5n+7<2(n3+3n+3n+1)−5(n+1)+7

2n3−5n+7<2n3+6n+6n2+2−5n−5+7

3<6n2+6n

1<2n2+2n

Das gilt trivialerweise.