TU Wien:Aufnahmeverfahren VD (Diverse)

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Daten[Bearbeiten]

Inhalt[Bearbeiten]

Aufnahmeprüfung für das Wintersemester 2018[Bearbeiten]

Sodale - hier nun eine ausführliche Zusammenfassung vom Aufnahmeverfahren zu den TU Wien Informatik-Curricula. Zeitgleich fand auch das Aufnahmeverfahren für die Universität Wien statt; ich glaube wir waren alle gemeinsam in der Halle, aber die Studenten/Studentinnen, die die Zulassung zur Universität Wien suchten, gingen in eine andere Halle.

Wie dem auch sei - ich habe diesen Text in eine markdown .md Datei geschrieben; daher sind die Zeilenumbrüche eventuell zu kurz, i. e. bei etwa 80 Zeilen oder so. Es war für mich einfacher dies in meinem Editor zu schreiben anstatt im Wiki hier.

Ich werde nun kurz den Ablauf festhalten, damit sich künftige Bewerber etwas mehr vorstellen können. Bevor ich dies tue, möchte ich festhalten das 919 Bewerber teilgenommen haben (dies hat eine Aufsichtsperson nach der Prüfung per Mikrophon mitgteilt). Das heisst das wir bei etwas weniger als 600 Plätzen, die Situation haben, das wohl 2/3 eine Zusage

erhalten werden und etwa 1/3 eine Absage. Ist also doch etwas kompetitiv.

Der Ablauf war in etwa so:

- Einlass, bis 13:00. Das war etwas mühsam da es eine ziemliche Warteschlange gibt. Zudem ist es aussen heiß; in der Halle ist es relativ kühl, zumindest zu Beginn.

- Garderobe, dann security check, dann zum jeweiligen Schalter, wo wir ein grosses Kuvert mit den zwei Antwortbögen erhielten.

- Es gab danach noch eine Toilette; wer nicht 150 Minuten ohne Klo-Pause durchhalten kann, sollte die Toilette vorher besuchen :)

- Danach ging es in eine grosse Halle mit 8 Sektoren. In der Halle gibt es auch zwei Toilettenräume, am Sektor 1 und Sektor 8. Die Sektoren werden von 1-8 aufgefüllt. Im Sektor 8 gab es bei uns nur 2 Studenten, also eigentlich ziemlich gemütlich da man viel Platz hatte. Sektor 1 hatte aber den Vorteil, das man als erste Gruppe den Saal verlassen konnte.

- Der Test begann um ... 13:45 glaube ich und dauerte exakt 2 Stunden. Das ganze Prozedere war etwas mühsam und über-bürokratisch, teils auch langweilig.

Der Test selbst ist eigentlich recht ok. Es gab den ersten Teil über das Abenteuer Informatik Buch. Hier gab es viele Fragen ... drei Fragen über IP-Addressen und die 7 Layers beim WWW-Stack oder so (physischer Layer und so weiter). Hier hilft meiner Meinung nach Vorwissen, das also gut ansehen. Auch wie IP Addressen aufgebaut sind denn eine

Frage war hierzu. Dann gab es noch etwa drei Fragen zu Hashes und Kollisionen, also wann es zu Kollisionen kommt und so weiter.

Es gab einen deutschsprachigen Text, über die Geschichte neuronaler Netzwerke. Den Text musste man lesen, danach musste man Fragen

beantworten.

Selbes ging dann bei einem englischsprachigen Text. Dann gab es Logik-Fragen, "Alle bla sind Ble; kein Blu ist Ble" oder so. Ist etwas verwirrend aber immer das selbe. Wahrscheinlich gibt es da eine abstrakte Möglichkeit das zu lösen ... die Namen waren sehr mühsam und sorgten bei mir für Verwirrung. Es gab 12 Fragen zu Zahlenreihen; die waren relativ einfach aber man sollte nicht zu viel Zeit verlieren, daher vielleicht ein wenig vorab üben.

Es gab auch einen "Matrizentest", also eigentlich eher ein Mustererkennungstest, aber da war die Zeit eigentlich schon fast aus. Der Matrizentest dauert recht lange da er viele

kleinere Unterfragen hat, und man muss das Muster erkennen, was nicht bei jedem Muster sehr einfach ist.

Danach wurden die Prüfungsbögen mühsam eingesammelt und gezählt (!) was etwa... 20 Minuten in Summe gedauert hat. Wir sind dann um etwa 16:40 aus der Halle gegangen oder so.

Die Zusammenfassungen von Abenteuer Informatik hier im Wiki sind gut, ich denke jedoch das man ein paar Kapitel zumindest einmal durchlesen sollte, insbesondere jene über Netzwerke und über Hashing-Verfahren.

Weitere Fragen gab es noch über dynamic programming, das Affenpuzzel, N versus NP Probleme ... das ist eigentlich alles auf youtube auch zu sehen. Die Fragen waren nicht besonders schwer aber auch nicht zu leicht. Wer sich mit dem Thema beschäftigt hat sollte eigentlich kein Problem sein. Schwieriger ist es wohl eben besser zu sein als

zumindest ~300 andere Studenten/Studentinnen und Punkte zu sammeln. Ich selbst finde diese Ausschlusstests mühsam, insbesondere da ja auch sicherlich weiterhin knockout-Prüfungen vorhanden sein werden. Aber bitte, ich bin ja auch kein Universitätsprofessor oder Politiker.

Aufnahmeprüfung für das Wintersemester 2018 (zweite Meinung)[Bearbeiten]

(I) Organisatorisches und Ablauf[Bearbeiten]

Zum Test war folgendes mitzubringen:

    •    Einlassbestätigung aus dem Aufnahmeaccount


    •    Lichtbildausweis

Weiters erlaubt im Testraum waren (genauere Erläuterung siehe unten):


    •    Verpflegung (bei Bedarf)


    •    Pullover/Weste (bei Bedarf)


Ich würde jedem empfehlen, zumindest etwas zu trinken und einen Bekleidungsstück zum Überziehen mitzunehmen, da es nach meinem subjektiven Empfinden ziemlich kalt in der Halle war. Zusätzlich ist ein Rucksack oder eine Tasche praktisch, damit man Gegenstände nicht lose an der Garderobe abgeben muss.

Der Einlass in das Messegebäude (Foyer A) erfolgte pünktlich um 12:00 Uhr. Bereits ab ca. 11 Uhr waren bereits die ersten Teilnehmer vor der Messe und warteten dort. Prinzipiell ist es mehr als ausreichend, wenn man um 12 Uhr erscheint, da kein vorheriger Einlass (auch nicht zur Garderobe) möglich ist.


Direkt nach dem Einlass, noch im Foyer A, wurden transparente Plastiksackerl ausgeteilt. In diese mussten alle Gegenstände, die man in die Halle selbst mitnimmt, hineingeben werden.


Zum Ablauf

Checkpoint 1: Zwischen Übergang Foyer A und Halle A wurden die Einlassbestätigung und der Lichtbildausweis kontrolliert. Nach dem Übergang befindet man sich bereits in Halle A, jedoch ist diese räumlich in mehrere Bereiche aufgeteilt (Garderobe/Checkpoint 2 (Security Check)/Schalter und Testraum).


An der Garderobe mussten alle Gegenstände, die nicht im Testraum erlaubt sind, abgegeben werden. Erlaubt waren Verpflegung, ein Bekleidungsstück, ein Lichtbildausweis, die Einlassbestätigung und auch die Geldbörse. Man erhält bei der Garderobe eine Marke, um seine Sachen nach dem Test wieder abzuholen.


Checkpoint 2: Nach der Garderobe befindet sich der Security Check, ähnlich denen an Flughäfen, nur nicht ganz so streng. Es gibt eine Schleuse, durch durchgehen muss. Zusätzlich wird der Inhalt des Plastiksackerls, das man mit in dem Testraum mitnimmt, kontrolliert.

Checkpoint 3: Auf der Einlassbestätigung befindet sich die Schalternummer, bei welcher man sich melden musste. Dort wird erneut der Lichtbildausweis kontrolliert und man erhält ein A4-Kuvert (entweder blau oder orange - dazu unten mehr), in dem sich bereits die Antwortbögen für den Test befanden. Ein Kreuz wurde auf der Einlassbestätigung vermerkt.

Danach begab man sich in den Testraum - eine Halle, in der Doppeltische aufgestellt waren, die wiederum zu insgesamt acht Blöcken gegliedert waren. Am Kopf jedes Blocks gab es einen Tisch für die Testaufsicht mit einer Uhr. Auf jedem Doppeltisch klebte ein blauer und ein orangener Zettel mit einer Sitzplatznummer darauf. Die Blöcke wurden, beginnend bei Block 1, aufgefüllt. Man musste sich auf den nächsten freien Sitzplatz, der mit der Farbe des Kuverts übereinstimmte, setzen. Dies wurde durch die Testleitung koordiniert (pro Block waren ca. 4 - 5 Personen der Testleitung). Die letzten Teilnehmer kamen gegen 13:15 Uhr in der Testhalle an. Block 8 war mit lediglich zwei Teilnehmern spärlich gefüllt.


Anmerkung: Es saß immer ein Teilnehmer mit blauem und ein Teilnehmer mit orangenem Kuvert auf einem Doppeltisch (Gruppe A und Gruppe B beim Test- und Antwortbogen).

Anmerkung 2: Eine Toilette befand sich direkt bei Block 1. Diese konnte ab Einlass bis zum Eintreffen aller Teilnehmer uneingeschränkt genutzt werden. Wollte man während des Tests aufs WC gehen, musste man sich durch Aufzeigen bei der Testleitung melden.

Nach dem Eintreffen aller Teilnehmer erfolgte die Begrüßung durch die Testleitung. Im Anschluss wurden die Erläuterungen zum Test und die Testbögen mit der Angabe ausgeteilt (man erhielt die Farbe von Testbogen, die auch das Kuvert hatte). Danach wurden die Erläuterungen zum Test von der Testleitung durch das Mikrophon für alle hörbar vorgelesen. Der Testbogen musste auf Vollständigkeit überprüft werden (ob alle Seitennummern durchgehend vorhanden sind, ca. 36 Seiten Angabe und ob sich im Kuvert, welches man beim Schalter erhalten, zwei Antwortbögen befinden und der Name + Geburtsdatum korrekt darauf erfasst waren).

Gegen 13:15 Uhr begannt der Test und endete nach zwei Stunden. Nach Ende des Tests wurden die Testbögen, die Erläuterungen und die Antwortbögen mitsamt dem Kuvert durch die Testleitung eingesammelt und anschließend auf Vollständigkeit geprüft. Die Einlassbestätigung wurde bereits während des Tests eingesammelt. Danach wurden die Testteilnehmer blockweise entlassen.

(II) Testinhalt[Bearbeiten]

Der Test bestand aus zwei Teilen:

  • Teil A: Prüfung des Lernstoffs und Leseverständnis (deutsch und englisch)
  • Teil B: Kognitive Aufgaben

Generell ist der Test nicht so konzipiert, dass man alle Aufgaben lösen in der vorgegebenen Zeit lösen kann bzw. muss, da es sich ja ohnehin um einen Reihungstest handelt.

Der Beurteilungsmodus war so gestaltet, dass falsche Antworten mit richtigen Antworten innerhalb einer Frage gegengerechnet wurden. Eine Frage konnte jedoch im schlechtesten Fall nur mit 0 Punkten bewertet werden (keine Minuspunkte).

Teil A[Bearbeiten]

(1) Lernstoff

Mit Lernen des Buches, ist dieser Teil von Teil A auf alle Fälle schaffbar. Vorwissen kein bei manchen Fragen helfen. Die Fragen beziehen sich teilweise sehr genau auf das Buch und die Beispiele, die dort als Abstraktion genannt werden.

Gefragt waren, ua:

  • Hemming-Distanz: Berechnung für eine vorgegebene Codierung
  • Rucksackproblem: Beispiel aus dem Buch. Zu einer gegebenen Kiste kam ein neuer Gegenstand hinzu - man musste weiter mit diesem optimieren und Fragen dazu beantworten.
  • Rucksackproblem: Beispiel aus dem Buch. Gegenstände und max. Kistengröße gegeben. Man musste hiermit optimieren und Fragen beantworten.
  • Rucksackproblem: Generelle Fragen (um welche Art von Problem handelt es sich uä)
  • Routernetzwerk: Beispiel ähnlich dem aus dem Buch.
  • Erkennen von gültigen IP-Adressen
  • Theoriefragen zum P-NP-Problem
  • OSI-Schichtenmodell
  • Hashing: Ähnlich den Beispielen aus dem Buch. Vorgegebene Hashfunktion, belegte Speicherplätze und Fragen hierzu.

Teilweise wird besonders auf Verständnis der im Buch genannten Punkte gefragt (zB bei der IP-Adressen-Frage). Im Buch wird lediglich in einem Absatz genannt, das eine IP-Adresse aus vier Zahlen mit Zahlen zwischen 0 und 255 besteht. Beim Test muss man dann an praktischen Beispielen erkennen, was gültige Adressen sind.

Es ist sicher von Vorteil das Buch gut zu lernen, da es ca. an die 40 Fragen zum Buch waren und meistens mehrere Antworten richtig sind - hier kann man also haufenweise Punkte holen.

Tipp: Buch gut lernen und Übungen aus dem Buch nachvollziehen (!) (müssen nicht unbedingt gemacht werden). Genau lesen. Eventuell noch zusätzlich über Dinge, die aus meiner Sicht im Buch schlecht erläutert sind (P-NP-Problem, Halteproblem), für besseres Verständnis im Internet nachlesen.

(2) Textverständnis Deutsch

Der deutsche Text umfasste ca. drei A4-Seiten und handelte von der Geschichte der künstlichen Intelligenz. Anschließend mussten ja/nein-Fragen zum Test beantwortet werden (nur aufgrund der im Text vorhandenen Informationen).

Tipp: Da der Text sehr umfangreich ist, den Text nur einmal lesen. Danach probieren, alle Fragen zu beantworten. Bei Fragen, wo man keine Antwort weiß, einfach raten (50:50-Chance).

(3) Textverständnis Englisch

Der englische Text umfasste ca. zwei A4-Seiten und handelte von Computerkriminalität und deren Methoden. Vom Niveau her aus meiner Sicht B1 bis max. B2 und nicht schwer zu verstehen. Im Anschluss wieder ja/nein-Fragen.

Tipp: Den Text wieder nur einmal lesen. Danach probieren, alle Fragen zu beantworten. Bei Fragen, wo man keine Antwort weiß, einfach raten (50:50-Chance).

Teil B[Bearbeiten]

(1) Wortanalogien

Um die 40 Beispiel mit Analogien. Gegeben sind immer drei Wörter. Die ersten zwei stehen in einer Beziehung zu einander, diese Beziehung muss zwischen drittem und vierten Wort ebenfalls gefunden werden. Gegeben waren jeweils vier Antwortmöglichkeiten.

Beispiel: Start : Ziel = Anfang : ?

Tipp: Übungen dazu machen - entweder im Internet oder aus Übungsbüchern zu IQ- oder Aufnahmetests.

(2) Syllogismen

Übungen zu logischen Schlüssen. Gegeben sind zwei Aussagen (Prämissen). Aus diesen Aussagen lassen sich Schlussfolgerungen ableiten.

Beispiel: Alle Cehs sind Behs. Einige Behs sind Ihs.

Tipp: Übungen dazu machen - entweder mit Internet oder aus Übungsbüchern zu IQ- oder Aufnahmetests. Verstehen, wie man die Prämissen abstrahieren kann (Venn-Diagramm), dann kann man die Beispiele schnell lösen.

(3) Zahlenreihen

Gegeben ist eine Zahlenreihe, die nach einer bestimmten Logik aufgebaut ist. Gefunden werden muss die nächste Zahl dieser Reihe.

Tipp: Übungen dazu machen - entweder mit Internet oder aus Übungsbüchern zu IQ- oder Aufnahmetests.

(4) Matrizen

Gegeben ist jeweils immer eine 3x3-Matrix mit 8 Figuren, die logisch aufgebaut sind (Rotation, Überlagerung, Anzahl der Figuren oä). Gefunden werden muss das Aussehen der neunten Figur.

Die Antwortmöglichkeit ist jedoch nicht als vollständige Figur vorgegeben, sondern in Teilfragen aufgebaut.

Beispiel:

  • Welche Figur befindet sich in der Mitte (Dreieck, Rechteck, Kreis)?
  • Welches Muster hat die Figur in der Mitte?
  • Auf welcher Position befindet sich der kleine Kreis?

Tipp: Übungen dazu machen - entweder mit Internet oder aus Übungsbüchern zu IQ-Aufnahmetests.

Aufnahmeprüfung für das Wintersemester 2017[Bearbeiten]

Aus meiner Sicht kann ich das Aufnahmeverfahren folgendermaßen beschreiben:

Es wurde im Vorhinein (beim Studieninfo-Tag 2017) beschrieben, dass es ungefähr 600 Plätze gibt, was auch im Endeffekt der Fall war. Nachdem das Aufnahmeverfahren bei der Studieninfo von Studiendekanin und Dekan eher als 'einfach' runtergespielt wurde, habe ich mir auch keine gröberen Schwierigkeiten erwartet. Es erweckte für mich auch den Anschein, als dass sich nicht erheblich mehr als Studis für Informatik interessieren würden als es Plätze gab, da beim Aufnahmeverfahren 2016 anscheinend mehr Plätze als Bewerber vorhanden waren.(EDIT: WS16 580 Plätze, 750 Anwärter) Zu meinem Erschrecken war dem nicht so. Auf (später bekannte) 581 Plätze kamen (überschlagshaft nach Sektoren geschätzte) 900-1000 Anwärter. Der Ablauf des Aufnahmeverfahren war recht okay organisiert, jedoch gab es starke Verzögerungen in der Platzeinteilung, weshalb ich als einer der letzten in der Messehalle eintraf, obwohl ich vor Einlass dort gewesen war.

Das Aufnahmeverfahren an sich war nicht allzu schwierig gestaltet, und, wenn ich mich recht entsinne, in zwei Abschnitte eingeteilt, wobei es in Teil A um den Inhalt des vorzubereitenden Buches und sprachliche Kompetenz ging, während Teil B generelle kognitive Kompetenzen forderte. Die Fragen waren recht einfach gestaltet und waren mit ein- bis zweimal Durchlesen des vorzubereitenden Buches locker beantwortbar. Mit Vorkenntnissen (z.B. aus einer HTL) wäre dies auch großteils ohne Vorbereitung bewältigbar gewesen. Zu lesen war in Teil A ein englischer Text und ein deutscher Text, wobei einer sich mit Frauen in der Spieleentwicklung und der andere mit AI beschäftigte. Der englische Text war ungefähr auf Maturaniveau (ca. B2), also normalerweise locker verständlich. Zur Schwierigkeit des deutschen kann ich als native speaker schwer einen Kommentar abgeben, jedoch habe ich ihn persönlich recht einfach in Erinnerung.

Teil B des Tests gestaltete sich relativ leicht und war vor allem mit Syllogismen und zu findenden Zahlenfolgen gespickt. Am Ende des Tests gab es einige Matrizenaufgaben, welche relativ schwierig, aber bewältigbar waren. Der Unterschied zu herkömmlichen Matrizenaufgaben bestand hierbei, dass man sich die Matrizen selbst "zusammenbauen" musste, also nicht wie üblich zwischen ein paar Optionen entscheiden konnte. Zu jeder Aufgabe gab es eine Zeiteinschätzung, welche für den überwiegenden Großteil sehr realistisch war - nur für die Matrizenaufgaben benötigte ich ungefähr das Doppelte der Zeit.

Das Einsammeln und Überprüfen der Tests war eher langwierig, und gab Anlass, ein anregendes Gespräch mit meinem Sitznachbarn zu führen. Insgesamt nahm die Aufnahmeprüfung ungefähr fünf Stunden in Anspruch, wobei locker zwei bis drei davon Wartezeit waren. Alles in allem ein Aufnahmeverfahren, welches sehr in Ordnung war, jedoch etwas besser organisiert hätte sein können, um die Wartezeit zu verringern.

Ablauf[Bearbeiten]

  • Eintreffen und Platzzuweisung (Abgeben aller metallischer Gegenstände und Rucksäcke an der Garderobe) (ca. 1-2h)
  • Schreiben des Tests: (120 min?)
    • Teil A: Wissen aus dem vorzubereitenden Buch und sprachliche Kompetenz
    • Teil B: kogitive Kompetenzen (Syllogismen, Zahlenfolgen, Matrizen)
  • Einsammeln des Tests und Überprüfen der Vollständigkeit der Abgaben (ca. 30-60 min je nach Sektor)

Benötigte/Empfehlenswerte Vorkenntnisse[Bearbeiten]

"Abenteuer Informatik" - Jens Gallenbacher (relevante Kapitel siehe PDF) Datei:TU Wien-Aufnahmeverfahren VD (Diverse) - gallenbacher-abenteuer informatik (1).pdf

Dauer der Zeugnisausstellung[Bearbeiten]

WS16/SS17[Bearbeiten]

Nach zirka einer Woche wurde das Ergebnis des Aufnahmetests im Account des Aufnahmeverfahrens angegeben.

WS17/SS18[Bearbeiten]

Der Test hat am 11. Juli stattgefunden, das Ergebnis war da am 15. Juli um ca. 18:00 Uhr.

WS18/SS19[Bearbeiten]

Der Test hat am 10. Juli stattgefunden, das Ergebnis war da am 17. Juli um ca 16:30 Uhr.

Zeitaufwand[Bearbeiten]

noch offen

Unterlagen[Bearbeiten]

Es gibt eine Zusammenfassung der relevanten Kapitel des Buchs "Abenteuer Informatik" in den Materialien (siehe oben).

Tipps[Bearbeiten]

Buch nicht studieren, ein bis zweimal durchlesen sollte im Normalfall reichen.

Zweite Meinung: Beim Test für das WS 2018 sollte man ohne etwas Vorwissen (!) das Buch mehr als zwei Mal durchgelesen haben, um entsprechend viele Punkte in diesem Teil holen zu können.

Verbesserungsvorschläge / Kritik[Bearbeiten]

Die Organisation ist teilweise grenzwärtig, hier gibt es Raum nach oben