TU Wien:Automatisierung VU (Kugi)

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Daten[Bearbeiten]

Inhalt[Bearbeiten]

  • Systeme & Systemeigenschaften
    • Linearität, Zeitinvarianz, Zustandsraumdarstellung
    • Ruhelage, Arbeitspunkt, Linearisierung
  • Dynamische Systeme
    • Reguläre Zustandstransformation, (reelle) Jordan-Normalform
    • Allgemeines Lösungsverhalten, Transitionsmatrix
    • Übertragungsfunktion, Stabilität, Realisierungsproblem, Standardformen
    • Frequenzgang, Bode-Diagramm, Nyquist-Diagramm, Pol/Nullstellen-Diagramm
  • Regelkreis
    • Steuerung, Störgrößenaufschaltung
    • Regelung mit einem Freiheitsgrad
    • Kaskadenregelung
    • Stabilitätskriterien (Routh-Hurwitz, Michailov, Nyquist)
  • Frequenzkennlinienverfahren
    • PI-Regler Entwurf
    • Lead/Lead-Regler Entwurf
    • Kompensations-Regler Entwurf
  • Digitaler Regelkreis
    • Abtastsysteme
    • z-Übertragungsfunktion
    • Diskreter-Frequenzgang
    • Tustin-Transformation
    • FKL im q-Bereich
  • Erreichbarkeit / Beobachtbarkeit
    • Erreichbarkeit, Steuerbarkeit, Beobachtbarkeit
    • Erreichbarkeitsmatrix, Beobachtbarkeitsmatrix
    • Dualitätsprinzip
    • Polvorgabe, Formel von Ackermann
    • Markov-Parameter, Hankel-Matrix
    • PBH-Eigenvektor Test, PBH-Rang Test
  • Zustandsregler / -beobachter
    • Zustandsreglerentwurf, Dead-Beat Regler
    • PI-Zustandsregler
    • Trivialer Beobachter, Vollständiger Luenberger Beobachter, Fehlerdynamik
    • Seperationsprinzip

Ablauf[Bearbeiten]

  • Vorlesung
  • Optionaler Übungsteil (Assistent rechnet Beispiele vor)
  • Schriftliche + mündliche Prüfung (mind 16/40 Pkt. auf die schriftliche als Zulassung zur mündlichen)

Benötigte/Empfehlenswerte Vorkenntnisse[Bearbeiten]

  • Algebra und Diskrete Mathematik (v.a. Umgang mit Matrizen, Eigenwerte)
  • Analysis I + II
  • Signale und Systeme I + II
  • Es empfiehlt sich die LU Regelungstechnik parallel zu absolvieren

Vortrag[Bearbeiten]

Sehr guter Vortrag von Prof. Kugi - quasi 1 zu 1 das Skriptum, aber mit zusätzlichen Beispielen und Erklärungen die das Verständnis fördern.

Übungen[Bearbeiten]

Optionale Übungen die von einem Assistenten vorgerechnet bzw. diskutiert werden.

Prüfung, Benotung[Bearbeiten]

Harte schriftliche Prüfung (wenig Zeit, Verständis erforderlich!), Antritt zur mündlichen ab 16/40 Punkten.

Je nach Note bei der schriftlichen 2 - 4 Fragen zur mündlichen, geprüft wird auf Verständnis - Prof. Kugi hilft mit sobald man ihm zumindest einen Ansatz liefert.

Mit der mündlichen Prüfung kann man sich locker um 2 Notengrade verbessern.

Andere Meinung: Die schriftliche Prüfung ist ganz normal, da man 2,5h Zeit hat und da gut auf die Hälfte der Punkte kommt. Die mündliche Prüfung ist viel schwieriger, da man hier in 20min zwei oder drei Fragen beantworten sollte. Bei der mündlichen Prüfung werden gerne Beweise und Herleitungen abgefragt, z.B. wie kommt man von einem kontinuierlichem System auf ein abgetastetes System; wie schaut die Übertragungsfunktion aus und wie leitet man sie von der Zustandsdarstellung ab).

Dauer der Zeugnisausstellung[Bearbeiten]

Wurde auf Wunsch am nächsten Tag ausgestellt. 2016W: Wurde wenige Stunden nach der letzten mündlichen Prüfung ausgestellt.

Zeitaufwand[Bearbeiten]

Vorbereitung auf die schriftliche Prüfung mind. 3 Wochen, Lernen für die mündliche etwa 1 Woche.

Unterlagen[Bearbeiten]

noch offen

Informationen auf fet.at

Tipps[Bearbeiten]

  • In der optionalen Übung werden einige Tricks zum Lösen der Beispiele präsentiert
  • Beispiele zum Stoff werden parallel zur VU in der LU Regelungstechnik behandelt
  • Alte schriftliche Prüfungen sind auf der Institutswebsite des ACIN verfügbar (teilweise inkl. Lösungen)
  • Prüfungsbeispiele wiederholen sich nicht 1 zu 1, mit jeder Prüfung kommt zumindest 1 neues Beispiel
  • SEHR genau für die mündliche Prüfung lernen, jeder Satz aus dem Skriptum (inkl. Beweis/Herleitung) ist relevant

Verbesserungsvorschläge / Kritik[Bearbeiten]

Meiner Meinung nach die schwierigste Prüfung im TI-Bachelor, Stoff ist jedoch hoch interessant und Prof. Kugi ein guter Vortragender.