TU Wien:End User Programming VU (Gärtner)

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Daten[Bearbeiten]

Inhalt[Bearbeiten]

  • Was ist EUP (End User Programming)? - Ziele und Ansätze von EUP
  • Beispiele für EUP (MashUps, Datenbanken/Excel, Wikis, ...)
  • EUP und Usability

Ablauf[Bearbeiten]

Es gibt 4-5 geblockt abgehaltene VO-Termine, in denen mit den Studierenden der Stoff durchgegangen wird. Dabei legt der Professor wert darauf, dass es kein Frontalunterricht wird, sondern die Zuhörer sich aktiv beteiligen (was mitunter nicht so leicht ist, kommt auf die Gruppe und ihre Dynamik an). Daher gibt es auch kleinere Übungen während der Blocktermine, die mit dem Professor am Anfang des Semesters über eine Umfrage gemeinsam gewählt werden (bei Gruppengrößen von <10 Leuten ist das nicht schwierig).

Positiv für arbeitende Studierende ist, dass der Vortragende aufgrund seiner Berufstätigkeit nur abends Zeit hat, die Blöcke dauern dafür aber schon mal von 17:00 - 22:00. Dafür hat er im SS09 & SS10 auch für das Abendessen gesorgt.

Weiters werden noch kleinere bis mittelmäßig aufwendige Übungen aufgegeben, die bis zum nächsten Blocktermin fällig sind. Am Ende des Semesters gibt es eine Prüfung. Die Prüfung wird normalerweise nach bzw. inh. des letzten Blocktermins abgehalten. Im SS10 wurde anstatt der Prüfung eine letzte Übung aufgegeben.

Benötigte/Empfehlenswerte Vorkenntnisse[Bearbeiten]

  • Microsoft Excel kennen
  • mit Wikis gearbeitet haben

Vortrag[Bearbeiten]

Der Vortrag basiert auf einem einzigen Foliensatz, der während der Einheiten ergänzt und bearbeitet wird. Daher sollte man vor jeder neuen Einheit darauf achten, den aktuellsten Foliensatz heruntergeladen zu haben. Es ist daher auch nicht immer klar, auf welcher Folienseite der Vortrag gerade weiterläuft, da sich die Anzahl ebenso verändert. Der Vortragsstil des Professors mag vielleicht unkonventionell erscheinen, da er selbst - wie er öfters erwähnt hat - Frontalunterricht nicht mag und auf aktive Teilnahme der Studierenden zählt/hofft.

Übungen[Bearbeiten]

Die Übungen finden sowohl während der Blocktermine als auch daheim statt. Es empfiehlt sich, einen Laptop o.Ä. mitzubringen, um die so erarbeiteten oder daheim gemachten Übungen den anderen Kursteilnehmern am Beamer kurz präsentieren zu können. Die Übungen daheim waren im SS09 folgende (es sollte versuchsweise ein Tagebuch geführt werden, wann welche Aufgaben erledigt werden):

  • Übung 1 (2er-Gruppe): Reflexion darüber, was Programmieren ist; eine Gruppe hat dazu ein Wiki (ein LionWiki, nichts riesiges) eingerichtet, das die anderen für die Aufgaben benutzen konnten, so konnte jede Gruppe die Abgaben aller anderen sehen.
  • Übung 2 (2er-Gruppe): Überlegungen anstellen, warum das von Prof. Gärtner betreute Working-Time-Society(WTS)-Wiki nicht benutzt wird; onlineumfragen.com besuchen um die Anfoderungen an den User dieser Seite herauszufinden
  • Übung 3 (2er-Gruppe): die Mitglieder der WTS anschreiben/anrufen, um herauszufinden, warum sie es nicht benutzen und wo sie Verbesserungsmöglichkeiten sehen
  • Übung 4 (3er-Gruppe): Kriterien für Usability von EUP herausfinden (wurde in der VO-Einheit gemeinsam gemacht) und dazu gute und schlechte Beispiele (Programme bzw. deren Funktionen) finden

Prüfung, Benotung[Bearbeiten]

Die Prüfung am Ende des Semesters basierte auf dem Foliensatz, der weiter oben schon beschrieben wurde. In diesem gab es mehrere Fragen, die zusammen einen Fragenkatalog bildeten, aus dem die Prüfungsfragen kamen. Dabei waren nicht alle Fragen eindeutig aus den Folien zu beantworten, manchmal musste in den angegebenen Papers danach gesucht werden, und bei einigen Fragen war sich kein Kursteilnehmer wirklich im klaren, wo man darauf eine Antwort finden könnte. Das Problem hierbei ist, dass EUP ein nicht ausserordentlich gut erforschtes und sehr verzweigtes Gebiet ist. Die Prüfung selbst besteht aus 4 Fragen, von denen man nur 3 beantworten muss (man hat die Chance, eine Frage "wegzuwerfen").

Die Benotung war meiner Meinung nach sehr mild. Bei meiner eigenen Prüfung habe ich zwei Fragen so gut wie gar nicht beantworten können (habe dafür zu allen vier etwas geschrieben), war aber in einer Gruppe, bei der der Professor bei den Übungen wenig auszusezten hatte. Dafür gab es ein Sehr Gut.

Dauer der Zeugnisausstellung[Bearbeiten]

  • SS09: 2,5 Wochen

Zeitaufwand[Bearbeiten]

Der Zeitaufwand hielt sich in Grenzen, da kaum jemand der WTS-Members ein Feedback geben wollte. Hätten alle umfangreich geantwortet wäre es sicherlich mehr Arbeit gewesen. Den Fragenkatalog für die abschließende Prüfung kann man unterschätzen, da man nicht alle Antworten auf Anhieb in den Folien findet.

  • SS11 - Entweder ich bin zu blöd den Fragenkatalog zu finden oder es gibt ihn nicht mehr.

Tipps[Bearbeiten]

  • Der Professor legt Wert auf genauen Schreibstil, er mag keine schwammigen Formulierungen. Daher kann er beim Durchgehen der ausgearbeiteten Übungen schon mehrmals stocken, wenn ihm etwas mißfällt, und über unpräzise Aussagen diskutieren. Ebenso sollte man auch als Teilnehmer bei Unverständnis über Folieninhalte nachhaken, was einem bei der Ausarbeitung des Fragebogens zugute kommt.
  • Überwindung am Vortrag mitzuarbeiten lohnt sich, da der Professor selbst sonst immer wieder verunsichert wirkt, wie er weitermachen soll, da er keinen Frontalunterricht machen will. Die Blöcke können ohne aktive Teilnahme ziemlich mühsam werden.

Verbesserungsvorschläge / Kritik[Bearbeiten]

noch offen