TU Wien:Farbe VO (Purgathofer)

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Daten[Bearbeiten]

Inhalt[Bearbeiten]

Eine detaillierte Einführung in die Farbwissenschaft und praktische Aspekte der Farbbeschreibung und Farbmessung. Teilweise hat man die Themen vielleicht schon in "visuelleren" Studiengängeng gehört (beispielsweise Einführung in Visual Computing), aber es geht dann sehr schnell in die Tiefe und man hört z.B. wie genau die Zellen im Auge funktionieren oder wie viele verschiedene chemische und physikalische Vorgänge Farbe erzeugen können. Ein Hauptteil ist auch eine genaue Erklärung des CIE-XYZ Farbraums. Wer an irgendeinem Punkt in seinem Studium mit Farbe zu tun hat, dem kann man die LVA nur empfehlen. Selbst wenn man glaubt, schon viel über das Thema zu wissen lernt man überraschend viel neues.

Ablauf[Bearbeiten]

Prof. Purgathofer trägt den Stoff in einer sehr gemütlichen Atmosphäre vor. Es sind meistens nicht mehr als 10 Leute anwesend. Die Prüfung findet mündlich in seinem Büro statt, meistens zusammen mit ein oder zwei anderen Studenten. Allgemein sehr angenehm, besonders wenn man sich für den Stoff interessiert.

Benötigte/Empfehlenswerte Vorkenntnisse[Bearbeiten]

Schon mal was über Farbspektren, Wellenlängen, Schwarzkörperstrahlung und RGB/CMY gehört zu haben hilft sicher, aber ist nicht zwingend notwendig. Ein großer Teil der physikalischen Aspekte von Farbe hat man wohl in diesem Detailgrad ohnehin noch nie gehört.

Vortrag[Bearbeiten]

Es gibt an der TU wenig Professoren, die so gewissenhaft Vortragen wie Prof. Purgathofer. Der Besuch zahlt sich sicher aus und man merkt sich das Vorgetragene anhand zahlreicher Beispiele auch gut, was den Lernaufwand sicher verringert. Am Beginn jeder Stunde wird auch nochmal kurz der Stoff der vorigen erklärt, was sehr hilft.

Prof. Purgathofer geht gerne auf Fragen der Studierenden ein, merkt, wenn der Raum mal nicht wirklich mitkommt und erklärt dann nochmal im Detail oder anhand zusätzlicher Beispiele. Dazwischen zeigt er auch gerne erstaunliche Sonderfälle (z.B. eine Demonstration von Laser-Licht auf fluoreszierenden Oberflächen) und optische Illusionen (weniger Prüfungsrelevant aber unterhaltsam). Auch kleine Bemerkungen im Hinblick auf den Prüfungsstoff kommen vor, etwa wenn er zugibt, dass er die genauen molekularen Vorgänge des Ligand-Effekts auch nicht so genau versteht.

Prüfung, Benotung[Bearbeiten]

Die Prüfung findet mündlich statt.

Man muss sich auf der Website der LVA anmelden. Mittlerweile gibt es ein System, bei dem sich 5 Prüflinge pro Termin anmelden können, obwohl immer nur 3 geprüft werden, weil meistens so viele Leute nicht erscheinen. Wenn tatsächlich mehr erscheinen muss man eine Stunde warten (was ich aber noch nie gehört habe).

Die Prüfung selbst ist ein entspanntes "Gespräch" im Büro von Prof. Purgathofer zwischen den anwesenden Prüflingen. An irgendeinem Punkt muss man sicher auf ein Papier mit einem Farbspektrum eine Linie einzeichnen. Gefragt wird schon exakt. Dabei geht es weniger um Formeln und Zahlen als um generelle Vorgänge und Definitionen (mit Ausnahme von vielleicht ein paar ganz grundlegenden Werten, wie die Abgrenzung des sichtbaren Wellenlängenbereichs). Der Ton bleibt eher im Umgangssprachlichen, auch wenn dazwischen die Fachausdrücke auftauchen. Man sollte beim Lernen auch immer darauf achten, eine "Überblick" zu haben und auch sehr allgemeine Fragen ("Warum sehen sie hier einen gelben Zettel?", "Was ist Farbe?") beantworten zu können.

Wenn man mal offensichtlich bei einem Punkt "auf der Leitung steht" und z.B. ein Farbspektrum falsch aufzeichnet, kann trotzdem noch ein Einser drinnen sein, wenn man sonst alles souverän erklären kann. Es soll aber auch schon vorgekommen sein, dass man einen Fünfer bekommt wenn man eine ganz grundlegende Sache nicht weiß (z.B. den Unterschied zwischen additiven und subtraktiven Farbmodell). Wenn mehrere Fragen hintereinander nicht beantwortet werden können, kann es dann schon mal auch ernster/unangenehmer werden und Prüfungen sich länger ziehen (angeblich schon mal über eine Stunde!). Man darf sich dann aber nicht verunsichern lassen. Durchkommen tut man schon, wenn das meiste irgendwie da ist. Generell braucht man sich keine Sorgen zu machen, wenn man die Lernunterlagen gut kann. Im allgemeinen sollte die Prüfung nicht viel länger als eine halbe Stunde dauern.

Dauer der Zeugnisausstellung[Bearbeiten]

Wird noch im Büro eingetragen nach der mündlichen Prüfung. Also im Prinzip sofort.

Zeitaufwand[Bearbeiten]

Man sollte die Vorlesungen schon besuchen, damit hat man einen sehr guten Überblick der den Lernaufwand sicher reduziert. Es empfiehlt sich sowohl die Folien (mehr Beispiele) als auch das Skriptum (detailliertere Erklärungen und klarere Stoff-Abgrenzung) ein oder zweimal durchzulesen und dann nochmal die Dinge zu wiederholen, die einem schwerer fallen. Mehr als 3 oder 4 Tage lernen sollten dann für eine gute Note nicht notwendig sein.

Unterlagen[Bearbeiten]

Es gibt sowohl Folien (auf Englisch) als auch ein Skriptum (auf Deutsch). Das Skriptum wird als Kapitel-Seiten immer bei der Vorlesung ausgedruckt verteilt. Nach dem Skriptum lernt es sich sehr gut, man würde sich wünschen mehr LVAs würden ein solches anbieten! Die Folien dagegen zeigen detailliertere Beispiele, die beim Verständnis oft helfen können.

Aufgrund von Copyright-Ärger, sind die Unterlagen nicht mehr auf der Institutswebsite sondern in der LVA-Seite im TISS zum herunterladen!

(Siehe auch Materialien der Vorgänger-LVA.)

Tipps[Bearbeiten]

noch offen

Verbesserungsvorschläge / Kritik[Bearbeiten]

noch offen