TU Wien:Einführung in Visual Computing VU (W. Kropatsch, W. Purgathofer, R. Sablatnig)

Aus VoWi
Wechseln zu: Navigation, Suche

Daten[Bearbeiten]

Inhalt[Bearbeiten]

Die LVA besteht aus den zwei Teilen: Computergraphik (W. Purgathofer), Computer Vision (R. Sablatnig). Ersterer setzt sich vor allem mit 3D-Rendering auseinander, letztere eher mit der Analyse und dem Verarbeiten von 2D-Bildern. Eine umfangreiche VU, aber für Leute, die Medieninformatik wegen der Grafikprogrammierung gemacht haben, fängt das Studium hier wohl an erst richtig interessant zu werden!

Dank sehr guter Skripten (nicht nur Folien, es gibt eine 4-Seiten A4 Zusammenfassung für jede Vorlesung!) und guter Vorträge ist die VU mit adäquatem Zeitmanagement recht zügig zu absolvieren. Die Übung kann doch etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen, wenn man sich erst in Matlab eingewöhnen muss und noch nie etwas in Blender modelliert hat.

Ablauf[Bearbeiten]

SS2016:

  • Vorlesungseinheiten und je 2 Repetitorien vor jedem Test (Einteilung in Computer Vision (eher 2D) und Computergrafik (eher 3D))
  • Übungsaufgaben auf der Instituts-Webseite abzugeben: 5 größere Unterbeispiele, die meisten in Matlab zu lösen, eines in Blender. 1 Eingangsbeispiel und ein Blender-Bonusbeispiel für Extrapunkte, insgesamt 160 Punkte + 20 Bonuspunkte
  • 2 Tests in der Mitte und am Ende des Semesters + Nachtest, je 120 Punkte.

SS2017: Wie SS2016, jedoch waren Übungsaufgaben über TUWEL abzugeben.

Benötigte/Empfehlenswerte Vorkenntnisse[Bearbeiten]

Stand SS2016: Eigentlich ohne Vorkenntnisse schaffbar, aber folgendes hilft:

  • Vektor/Matrizen-Rechnen: Wird in der VO nochmal durchgemacht, aber eigentlich mit dem Hintergedanken, dass man das schon von der AHS kann.
  • Ein Bildbearbeitungsprogramm für den Übungsteil. Gimp oder Photoshop, nichts kompliziertes.
  • Blender wird für eine Übungsaufgabe und die Bonusaufgabe verwendet. Wird in der VO als Crash-Kurs vorgestellt, spart aber wohl viel Zeit, das schon mal gemacht zu haben
  • Matlab. Matlab. Matlab. Der doch etwas eigenwillige Klammer-Syntax kann am Anfang Kopfzerbrechen bereiten. Es gibt zwar eine Matlab-Einführung, wer es schonmal in einer anderen Übung verwedet hat, spart sich aber ein paar Stunden Eingewöhnungszeit.

Vortrag[Bearbeiten]

Hat sich seit Beginn sehr stark verbessert. Besuch des Vortrages ist sehr empfehlenswert, da es eine Menge Lernaufwand erspart. (Besonders bei CG!)

Prüfung, Benotung[Bearbeiten]

2 Tests (und ein Nachtest) mit je 120 Punkten. Zusammen müssen insgesamt mindestens 100 Punkte erreicht werden.

Die Horrorgeschichten zum Test aus der ersten Version dieser VU 2012 kann man getrost vergessen: Mittlerweile wird sehr gut und gründlich auf die Tests vorbereitet (es gibt zu jedem Test zwei Repetitorien) und alte Testangaben werden bereitgestellt, an denen man sich orientieren kann.

Bewertung:

  • 0 - 199 = Note 5
  • 200 - 246 = Note 4
  • 247 - 293 = Note 3
  • 294 - 339 = Note 2
  • 340 - 400 = Note 1

+ 20 Bonuspunkte für zusätzliches Blender-Beispiel erzielbar

Dauer der Zeugnisausstellung[Bearbeiten]

Testergebnisse sind bereits wenige Tage nach dem Test online.

Zeugnis normalerweise innerhalb einer Woche!

Zeitaufwand[Bearbeiten]

Stand SS2016: Es ist doch eine recht große VU, mit 6 ECTS wird der Zeitaufwand aber fair bewertet (an die 150 h Aufwand wird man aber nicht herankommen). Man sollte für die Tests doch ein paar Tage Lernen einrechnen. Der Aufwand der Übung ergibt sich vor allem aus der Handhabung der Tools (vor allem Matlab, für ein Beispiel Blender), hier muss man sich eingewöhnen. Einen Arbeitstag pro Beispiel sollte man schon einplanen. Im Großen und Ganzen aber eine recht angenehme und mittlerweile sehr routiniert organisierte VU.

Unterlagen[Bearbeiten]

Textblätter/Folien im TISS, Textblätter von der LVA-HP,

Tipps[Bearbeiten]

  • Übungsaufgaben abschreiben lohnt sich nicht, da dies recht genau kontrolliert wird. Die Abgabegespräche zu den Übungsbeispielen dauern ca. eine halbe Stunde pro Person. Es wird dabei auf Verständnis wert gelegt und auf eine gute Erklärung was man gemacht hat und wieso. Den Inhalt des zur Übungsaufgabe gehörenden Skriptums sollte man auch beherrschen. Es gibt aber nicht unbedingt Abzüge, selbst wenn man bei der einen oder anderen inhaltlichen Frage etwas stolpert, wer im groben das relevante Stoffgebiet beherrscht, muss keine Angst haben vorm Abgabegespräch.
  • Sehr kompaktes Online-Skriptum enthält alles Wesentliche, man darf davon aber auch nichts mehr weglassen. Dafür hat es nur etwas mehr als 100 Seiten. Siehe Homepage der LVA.
  • Beim 2. Test ist auch der 1. Test Stoff. Dies ist auch wirklich so und keine leere "Drohung"! Es kommen gerne beim Fragen, die ein Verständnis für wichtige Dinge vom 1. Test voraussetzen (z.B. Baryzentrische Koordinaten), entweder recht ähnlich wie beim 1. Test oder in Kombination mit dem neuen Stoff. Es lohnt sich also, sich die praktischen Beispiele des 1. Tests auch noch einmal anzusehen und sich die Theorie noch einmal durchzulesen.

Verbesserungsvorschläge / Kritik[Bearbeiten]

noch offen