TU Wien:Kommunikation und Rhetorik SE (Riedler)

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Hinweis: Seit WS 2016 wird das Seminar von Raphael Riedler gehalten. Am Inhalt bzw. Ablauf hat sich gegenüber dem vorherigen Semester und Pichlmair allerdings nichts großes geändert.

Daten[Bearbeiten]

Inhalt[Bearbeiten]

Das Hauptthema der Lehrveranstaltung ist Präsentationstechnik. Es geht um Charisma, Vorbereitung und Aufbau einer Präsentation, Durchführung, Rhetorik, Körpersprache und Visualisierungen (mit sehr alternativen und interessanten Foliendesignregeln!).

Ablauf[Bearbeiten]

Stand: WS 2017

Zunächst gibt es drei Vorlesungseinheiten (mit ungeprüfter Anwesenheitspflicht), in welchen der Stoff durchgenommen wird. Parallel dazu gibt es E-Learnings, welche es zu machen gibt (ungefähr die Hälfte davon sind einfach TUWEL-Tests mit unendlich vielen Versuchen, bei den anderen müssen Texte abgegeben werden). Danach beginnt die Peer-Feedback-Phase: Man muss sich mit einer Gruppe von 4-6 anderen Leuten zusammentun und eine 2-5-minütige Präsentation vorbereiten und diese vor der Gruppe (ohne Professor) vortragen. Die Gruppe gibt dann Feedback und man selbst gibt Feedback zu den anderen Vortragenden. Über das erhaltene Feedback muss dann in TUWEL eine Reflexion (~1 Seite) hochgeladen werden. Danach gibt es dann noch die Professional-Feedback-Phase, bei der man sich zu einem Termin anmelden muss und vor dem LVA-Leiter persönlich vorträgt, und man erhält nochmal Feedback von diesem. Das professional Feedback findet an einem Tag (8- 20 Uhr) in Blöcken zu je 60 Minuten statt. Zu einem Block können sich 8 Studierende anmelden. In der Einheit des Tests dürfen einige (WS17: zwei) ausgewählte Studierende noch einmal präsentieren (sozusagen als Best-Practice-Beispiele) und anschließend gibt es einen kleinen Test.

Benötigte/Empfehlenswerte Vorkenntnisse[Bearbeiten]

keine

Prüfung, Benotung[Bearbeiten]

Stand: WS 2017

Sowohl im SS 2016 als auch im WS 2016 kam als Test das Szenario, dass man eine Präsentation zum Thema "Präsentieren" vorbereiten musste. Dazu wurden mehrere Fragen gestellt (Wie strukturieren Sie Ihre Präsentation? Was für einen Opener verwenden Sie? Eine Zuhörerin fragt Sie, wie man Charisma aufbauen kann, was antworten Sie? Welche Punkte soll sich Ihr Publikum merken? Wie pacen Sie?). Im WS 17 kam das Szenario, eine Präsentation zum Thema "Charisma" vorzubereiten. Die ersten Fragen bezogen sich auf das Szenario (Wie strukturieren Sie Ihre Präsenation? Geben Sie zwei Sätze an, mit denen sie Pacing betreiben. Welchen Aufhänger verwenden Sie? Wie sollte das Präsentationsmedium (Folien) gestaltet werden?) Die letzte Frage bezog sich auf zwei Präsentationen, die unmittelbar vor dem Test von zwei Studierenden gehalten wurden. Hier sollten zwei Präsentationstechniken/Beobachtungen angegeben werden, die man in den Präsentationen bemerkt hat.

Es ist nicht nötig, großartig für den Test zu lernen, wenn man die wesentlichen Aussagen der Vorlesungseinheiten verstanden hat. Es gibt ein Skriptum, das man sich am Vorabend vor dem Test einmal durchlesen kann.

Die Note setzt sich insgesamt laut LVA-Leitung aus der Anwesenheit ;), den E-Learnings, dem Test, der Selbstreflexion der Peer-Phase und der Präsentation im Professional-Feedback zusammen. Sollte man das Professional-Feedback verpasst haben, aufgrund von Krankheit oder ähnlichem, so hat es im SS 2016 einen Ersatztermin gegeben, bei dem auch gleichzeitig der Test nachgemacht werden konnte, wer diesen verpasst hat. Das Zeugnis wurde sogar noch am gleichen Tag ausgestellt bei mir (Wh. d. prof. Feedbacks). Ansonsten wird das Zeugnis ca. eine Woche nach dem Test ausgestellt. Inwieweit die einzelnen Aufgaben punktemäßig in die Note einfließen ist nicht ganz klar. Ich habe alle Aufgaben abgegeben, das Professional Feedback absolviert und beim Test auf jede Frage eine halbwegs sinnvolle Antwort gegeben und ein S1 bekommen.

Dauer der Notenausstellung

WS 2017: Test am 18.12.2017, Noten am 20.12.2017 (2 Tage)

Literatur[Bearbeiten]

Es gibt ein Skriptum, das die wesentlichen Aussagen noch einmal enthält. Ein Besuch der VOs ist nicht unbedingt notwendig, allerdings empfehlenswert, da das Thema recht eingängig ist und man doch relativ viel mitnimmt.

Der Seminarleiter gibt im Laufe des Seminars immer wieder den einen oder anderen Literaturtipp zum jeweiligen Thema.

Zeitaufwand[Bearbeiten]

  • 0.5h Vorbesprechung
  • 3x2h Vorlesung
  • ein paar Stunden E-Learnings, je nach dem wie genau man es macht
  • ein paar Stunden Präsentationsvorbereitung
  • 1-2h Peer Feedback
  • 1h Professional Feedback
  • 0,75 h Test + Präsentationen ausgewählter TeilnehmerInnen

-> ~ 15 h Aufwand

Tipps[Bearbeiten]

Wie alle Softskills dieses Vortragenden ist auch dieses sehr beliebt und dementsprechend der Ansturm sehr groß! Um einen Platz zu ergattern, ist best practice sich einen Platz mit schneller Internetverbindung zu suchen, die TISS-Seite aufzurufen, daneben eine Website mit sekundengenauer Live-Uhr und dann mit geschickten Timing so zu refreshen, das man die Seite genau dann geladen hat wenn die Anmeldung freigeschalten wurde. Mit dem Verfahren konnte ich Platz 63 von 150 ergattern. Das Kontingent inkludiert schon die Wartelistenplätze, demnach rutscht man nicht von einem Wartelistenplatz nach.

Zitat TISS: Es ist uns ein besonderes Anliegen Diskussionen um Lehrveranstaltungsplätze zu vermeiden. Da für diese LVA die Nachfrage sehr groß ist und die Ressourcen begrenzt sind, gilt folgendes Vorgehen:

  • Es werden MEHR Fixplätze freigeschaltet, als Ressourcen verfügbar sind.
  • Wenn Sie einen bestätigten Platz haben, sind Sie in der LVA in diesem Semester dabei.
  • Es werden keine Plätze von der Warteliste nachbesetzt, denn der mögliche Ausfall an Personen ist in der freigeschalteten Fixplatzzahl bereits berücksichtigt.

Bitte schreiben Sie keine Mail mit der Bitte um zusätzliche Plätze.

Danach ist alles mehr oder weniger piece of cake wenn man motiviert und halbwegs aufmerksam ist.

Auf jeden Fall zum professional Feedback gehen. Für diesen Teil des Seminars erhält man automatisch ein S1 wenn man anwesend war und eine Präsentation gehalten hat (soll aber nicht heißen, dass man dann insgesamt auch ein S1 bekommt)

Fazit[Bearbeiten]

  • Das Seminar macht Spaß, man lernt einige interessante Dinge, und der Seminarleiter ist sehr nett.
  • Der Aufwand hält sich in Grenzen und ist angenehm über das Semester verteilt. Wer sich auch nur ein wenig für Präsentationen interessiert, kann mit der Wahl der LVA wirklich nichts falsch machen.

Verbesserungsvorschläge / Kritik[Bearbeiten]

noch offen