TU Wien:Algebra und Diskrete Mathematik VU (diverse)/Übungen 2025W/Beispiel 12

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Ist L0=2, L1=1 und Ln+2=Ln+1+Ln für alle n∈ℕ, so gilt

Ln=[(1+52)n+(1−52)n]

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{{Beispiel|1=
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}}

oder

{{Beispiel|
Angabetext
}}

zu (im Falle einer korrekten, unverifizierten Lösung "solved". Auch möglich "unsolved", "wrong", "verified_by_tutor". Alle möglichen Werte sind hier: Vorlage:Beispiel dokumentiert.)

{{Beispiel|status=solved|1=
Angabetext
}}


Induktionsvoraussetzung
Ln=[(1+52)n−(1−52)n] für n∈ℕ
in weiterer Folge verwende ich:
(1+52)=a
(1−52)=b

Ln=[an−bn]
Induktionsbehauptung Ln+2=[an+2+bn+2]
Induktionsanfang
L0=(a0+b0)=(1+1)=2
L1=(a1+b1)=[(1+52)1+(1−52)1]=[(1+5+1−52)]=1

Induktionsschluss
(I) Ln+2=[an+2+bn+2]
(II) Ln+2=Ln+1+Ln=[an+1+bn+1]+[an+bn]
Kommentar: Hier ist ein Fehler, hier wird aus der Induktionsbehauptung eingesetzt um sie zu beweisen. Siehe Diskussion.
[an+1+bn+1]+[an+bn]=[an+2+bn+2]
auflösen
an+1+bn+1+an+bn=an+2+bn+2

umformen

an+an+1−an+2=−bn−bn+1+bn+2

an bzw. bn herausheben

an(1+a−a2)=bn(−1−b+b2)

Jetzt muss bewiesen werden, dass die obige Aussage stimmt.
linke Seite: an(1+a−a2)
rechte Seite: bn(−1−b+b2)

linke Seite: wir betrachten nur (1+a−a2) und setzen ein:
[1+(1+52)−(1+52)2]=4+2+25−1−25−54=0

rechte Seite: wir betrachten nur (−1−b+b2) und setzen ein:
[−1−(1−52)+(1−52)2]=−4−2+25+1−25+54=0

an∗0=bn∗0

0=0

q.e.d.

Ähnliches Beispiel: