TU Wien:Algebra und Diskrete Mathematik VU (diverse)/Übungen 2025W/Beispiel 18

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Man untersuche mittels vollständiger Induktion, für welche die angegebene Ungleichung gilt:

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{{Beispiel|status=solved|1=
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}}


Lösungsvorschlag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als ersten Schritt untersuchen wir die Gleichung durch Einsetzen für n:

 n = 1	   (8)     richtig
 n = 2	  (64)    falsch
 n = 3	 (512)   richtig
 n = 4	 (4096)  richtig

Dies ergibt die Vermutung, daß die Gleichung für alle gilt, da stärker wächst als n³.

Der Induktionsanfang für n = 3 ist bereits bewiesen.

Die Induktionsvoraussetzung, daß die Gleichung für alle gilt.

Die Induktionsbehauptung:

Induktionsschluß: ACHTUNG: hier sind offensichtlich Fehler! siehe Diskussionsseite

   | Term * 8
       	      |  / 9
     
   	 | -n³
  	       | Ersetzen n durch höchste Potenz
  	  

und 6n² sind bei n >= 3immer kleiner als 7n³

Hapi

Lösungsvorschlag von Kernkraftwerk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wir wollen bei der vollständigen Induktion, bei Ungleichungen zumindest ein Treppenprinzip. D.h wir wollen mit = >= von der bspw. der linken Seite auf die rechte Seite:

Setzen wir einmal unsere Bedingungen fest:

Induktionsanfang: P(3), 83 = 512 ≥ 9·33 - 3 = 240

Induktionsvoraussetzung: P(n) := 9*n³-3 <= 8n <=> 8n >= 9*n³-3

Induktionsbehauptung: P(n+1) := 8n+1 >= 9*(n+1)³-3

Induktionsschritt: P(n) -> P(n+1)

8 * 8n >= 9*(n+1)³-3

8n >= (9*(n+1)³-3) / 8

8n >= 9*n³-3 >= (9*(n+1)³-3) / 8

q.e.d

Lösungsvorschlag von Tonico[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

IV: P(n) sei die Aussage
8n ≥ 9n3 - 3, für alle n ≥ 3.

IA: Die Aussage P(3), 83 = 512 ≥ 9·33 - 3 = 240, ist wahr.

IS: Aus P(n) folgt P(n + 1) ist gleichbedeutend mit
8·8n = 8n+1 ≥ 8·(9n3 - 3) ≥ 9(n + 1)3 - 3.

Daraus folgt, dass für alle n ≥ 3 P(n) wahr ist.

Lösung in der Übung akzeptiert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ungleichung:

Erste analyse: Mittels einsetzen erhält man: Die Ungleichung gilt für n = 1, und alle n größer oder gleich 3.

Vereinfachung: Auf der linken Seite 3 addieren. Man vergrößert die Zahl, von der man annimmt, dass sie kleiner ist. Die Ungleichung gilt immernoch für die angenommen .

Induktion: Es muss sowohl u(n), als auch u(n+1) gelten. Um eine einfache Endungleichung zu erhalten dividiert man und erhält:

  | Man kürzt links durch , rechts durch 
  | Man zieht die 3. Wurzel
  | Und den Kehrwert:
 

Die Endungleichung ist natürlich für alle n größer oder gleich 3 gültig. Es gilt:

Wenn die durch x beschriebene Menge die angenommene Menge x größer-gleich 3 ist:

Wieviel das mit Induktion zu tun hat, und ob das auch wirklich anwendbar ist, weiß ich nicht.

Hilfreiches von Har203[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vollständige Induktion
Vollständige Induktion[Bearbeiten, Wikipedia]
  1. Induktionsanfang (IA)
  2. Induktionsschritt (IS): Induktionsvoraussetzung (IV) Induktionsbehauptung (IB)

Lösungsvorschlag von Har203[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

--Har203 23:29, 20. Feb. 2026 (CET)

Man untersuche mittels vollständiger Induktion, für welche die angegebene Ungleichung gilt: .

Die Ungleichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Induktionsanfang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wir sehen, dass die Gleichung für und gelten dürfte. Daher setzen wir ausgehen von der oberen Tabelle die vollständige Induktion mit dem Induktionsstart mit fest. Für den Anfangswert überprüfen wir die Ungleichung und erhalten , also ist die Ungleichung für den Anfangswert gültig.


Wenn wir uns die Ungleichung anschauen, erkennen wir, dass auf der linken Seite die Werte zur dritten Potenz und auf der rechten exponentiell wachsen. D.h., den besten Aufschluss über diese Ungleichung gibt uns der Differenzenquotient. Daher werden wir für beide Seiten den diskreten Differenzenquotienten bilden und die beiden Funktionen und für die beiden Seiten definieren. Der Differenzenquotient der linken Seite bzw. der rechten ist dann:

.

Induktionsvoraussetzung (IV)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sei nun die Ungleichung für ein festes gültig.

Induktionsbehauptung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausgehend von der Induktionsvoraussetzung, dass die Ungleichung für ein festes gilt, müssen wir zeigen, dass die Ungleichung auch für gilt:

.

Induktionsschritt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wir schauen uns die linke Seite der Ungleichung an:

  • Anmerkung:
  • Abschätzung: Für .

Laut Induktionsvoraussetzung gilt .

  • Ergebnis der Induktion für gilt:
  • Gesamtergebnis: Die Ungleichung ist für und für gültig. Für würde die Ungleichung auch gelten.

Links[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wikipedia:

Mathepedia:

Ähnliche Beispiele:

Link zu früheren Lösungen: