TU Wien:Privacy-Enhancing Technologies VU (Schröder)

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Ähnlich benannte LVAs (Materialien):

Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vortragende Hien Thi Thu ChuPaul Claus GerhartDavide Li CalsiLuigi RussoDominique Schröder
ECTS 6,0
Letzte Abhaltung 2025W
Sprache English
Mattermost privacy-enhancing-technologiesRegisterMattermost-Infos
Links tiss:192144, eLearning
Zuordnungen
Bachelorstudium Informatik Modul Privacy-Enhancing Technologies (Breite Wahl)
Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik Modul SPF/INT - Schwerpunkt Informationstechnologie (Gebundenes Wahlfach)
Bachelorstudium Medieninformatik und Visual Computing Modul Security
Bachelorstudium Medizinische Informatik Modul Security (Gebundenes Wahlfach)
Bachelorstudium Software & Information Engineering Modul Security


Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Intro to Privacy
  • Web Privacy/Fingerprinting
  • Intro to Rust
  • extrem viel Kryptographie
    • Security of PRF's, CPA Security, EAV Security, El-Gamal, Schnorr Signature, ...
  • TLS
  • Messaging
  • Onion, TOR

Ablauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

WS2024: 2 Übungen (4 und 16 Punkte), 2 Prüfungen (19 Punkte MC und 21 Punkte Praxis / offene Fragen)

Benötigte/Empfehlenswerte Vorkenntnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einführung in Cryptographie (hauptsächlich Kenntnis darüber wie Reduktionen in der Kryptographie funktionieren)

Vortrag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

WS2024: Folien sind nicht schlecht gemacht, allerdings teilweise nur mit viel Arbeit verständlich.

Folien waren nicht fehlerfrei und teilweise unvollständig ohne Besuch der VO. Aufzeichungen gab es, trotz Anfragen der Studierenden, im WS2024 auch nicht.

Übungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

WS2024 Zwei Übungen, wobei die erste weniger Punkte wert war (4/20) und eine Einführung zu Rust war ("Basic Rust"). Relativ wenig Aufwand (1 Tag). Die zweite Übung war mehr Wert (16/20) und mehr Aufwand. Aufgabe war es, "Secure Messaging" zu implementieren mit den in der VO gelernten Verfahren. Die Angabe hatte sehr viel Pseudo code und die Herausforderung war eher die Syntax von dem gegebenen Template zu verstehen, wenn man da noch nicht wo viel Erfahrung hatte.

Beurteilung der Übung waren über automatisierte Tests, einige davon waren in der Aufgabe bereits drinnen, jedoch haben diese nicht zwingend für die volle Punktzahl gereicht. Viele Studenten haben, obwohl ihre lokalen Tests alle durchgelaufen sind, im Endeffekt Null oder sehr wenige Punkte bekommen.

Es gab eine vorgesehene Übung, um die Beweise zu üben und zu vertiefen, die allerdings nur sehr wenig gebracht hat und kaum erklärt wurde. Im Endeffekt musste man die Aufgaben selbst in der VO-Einheit erledigen, und konnte Fragen stellen. Es gab keine Bewertung oder Lösungswege.

Prüfung, Benotung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

WS2024, die Beurteilung der Prüfungen war immer sehr schnell

Midterm Exam (1 Tag)

Final Exam (2 Wochen)

Retake Midterm, Final Exam (am selben Tag)

Dauer der Zeugnisausstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeitaufwand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

WS2024 - Der Übungsteil war recht schnell gemacht (mit LLM). Für die Prüfung muss jedoch viel gelernt werden, besonders wenn man keine Kryptografiekenntnisse hat. Die Konzepte rein aus den Folien zu lernen und zu verstehen, ist relativ schwer.

Unterlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

https://www.cs.umd.edu/~jkatz/imc.html

Tipps[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zuerst Introduction into Cryptography machen, sonst ist die LVA unnötig schwer.

Highlights / Lob[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Übung war Lustig, wäre cool noch anzufügen wie man das verwenden kann.

WS2024: Kann dem nicht zustimmen. Die Übung war eine Katastrophe aufgrund schlechter (fehlender) Angabe und Bewertungskriterien.

Der Inhalt der LVA war eigentlich sehr interessant, leider hat die schlechte Organisation das ganze Fach zu einer schrecklichen Erfahrung gemacht.

WS2025: Find gut, dass es eine der wenigen LVAs ist, in der man nicht einfach nur durchkommt, in dem man Schema F Beispiele durchgeht und die dann bei der Prüfung auskotzt. Sondern sich Wissen aneignen muss und es dann probiert an den Problemen bei der Prüfung dann anzuwenden. Diese Art an Denken/Problemlösung ist meiner Meinung nach, wieso man auf eine Universität geht. Und wenn man bedenkt, dass diese LVA 6 ECTS wert ist, und es nur 9 Vorlesungstermine gibt, dann muss man damit rechnen, dass man eben umso mehr Zeit investieren muss um den Stoff selber durchzugehen. Natürlich muss ich mich aber einigen Kritikpunkten an der LVA anschließen. Die teils fragwürdige Notation und unnötig schweren Erklärungen in den Folien, die teils fehlerhaften Angaben von Übungsbeispielen oder das unzureichende Vermitteln an Verständnis für Reduktionen sind definitiv verbesserbar. Aber ansonsten, also vom Stoff her, einer der interessantesten LVAs die ich besucht habe.

Verbesserungsvorschläge / Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schlechteste LVA die ich bis jetzt in meinem Bachelor gemacht habe. +1

2. Meinung: Hard agree

3. Meinung: Hatte schon schlimmere, aber soft agree, Tatsächliche Kritik: Zur Prüfung Praktiken verlangen in drei Beispielen die einmal 20 min erklärt wurden ist irgendwie nicht sonderlich förderlich. Direkt besser erklären - die Übung en darauf abstimmen oder halt andere Fragestellungen suchen (Erkläre wie El Gamal funktioniert, was macht DH sicher, …) Halt Fragen die man durch Besuch der Vorlesung beantworten kann. Aufzeichnungen oder bessere Folien bereitstellen. Aus den Folien kann man nur raten was vorgetragen wurde.

4. Meinung: Hard agree

5. Meinung: Die Organisation ist eine Katastrophe. Man weiß meistens nicht wann etwas wo oder wie stattfindet (Klausuren, Einsichten,...) Menschlich sind die Vortragenden sehr nett, aber leider entsprechen die Prüfungen nicht wirklich dem Lehrstoff. 19 Punkte MC mit Minuspunkten und 21 Punkte Praxis, wo aber kaum etwas davon wirklich beigebracht wurde.

6. Meinung: Aufzeichnungen hätten sehr geholfen, weil die Folien nicht ausreichen.

7. Meinung: Zuerst dachte ich, alle Leute über mir hätten maßlos übertrieben. Der Professor ist sehr nett und auch engagiert. Die Prüfungen reflektieren jedoch den Stoff aus der Vorlesung nicht gänzlich. Wenn man kein großer Fan von Security-Reduktionen ist, würde ich diese LVA meiden. Der Lernaufwand ist es nicht wert, weil er sich im Prüfungsergebnis nicht widerspiegelt. (Obwohl der Stoff durchaus interessant ist, vermitteln die Prüfungen das Gefühl, als wolle man gute Noten auf jeden Fall vermeiden.)

8. Opinion: The LVA starts really good. The Lecture seems informative and the staff is polite and helpefull in person. Then the problems start: over 50% of each test is only reductions, which were not that prominently in the lecture. After the first exam someone mentioned the problems many students had with the test in the tuwel forum and many students seconded that in the feed. The answer from the staff was in my opinion only defending of their exam and not going into the depth of the struggels/problems of the students and belittled us more. Further the Exersice parts is in my opinion one of the worst exersices i had to do for a LVA as a whole. There were two parts first a intro into Rust and a implementation of a protocoll. As feedback you only get the logs of their hidden tests, while a log is gernerally good, you cannot know why a spesific tests faild, when you have no clue what was tested. In the second exersice even when you have all local tests successfull it is still possibe to get less than a third of the exersice points! Further if you use the IDE RustRover and use the suggestions of it, they will state you used generative AI like ChatGPT and that is was obvious that there were implementation errors, if you ask what was wrong with your code. However one does need to state they dont deduct points for it. Further the organisation is a catastrophy, you mostly dont know when and how exams, retakes and inspections take place as it does not get communicated in the beginning of the semester!

9. Meinung: Ich dachte wirklich, die Meinungen über mir übertreiben maßlos, aber nein. Wenn überhaupt, waren sie noch höflich formuliert. Die Organisation dieser LVA ist in jeder Hinsicht eine Zumutung und sollte wirklich als Negativbeispiel genommen werden. Auf E‑Mails an die LVA‑Leitung wird schlicht nicht reagiert. Nicht verspätet oder nicht knapp, nein, man wird einfach ignoriert. Die gesamte Koordination wirkt planlos, unstrukturiert und chaotisch, als hätte niemand jemals darüber nachgedacht, wie man eine Lehrveranstaltung überhaupt organisiert. Man bekommt den Eindruck, dass Kommunikation hier als optional betrachtet wird.

Die Tests haben praktisch nichts mit dem zu tun, was in den Folien vermittelt wird. Die Folien sind dazu noch völlig unnötig kompliziert und unübersichtlich gestaltet. Es wirkt fast so, als wären sie absichtlich so gestaltet, dass Studierende möglichst wenig davon haben. Gleichzeitig wird auf eine Aufzeichnung der Vorlesungen verzichtet. In einer Zeit, in der jede halbwegs moderne LVA Aufzeichnungen anbietet. Die Tests selbst sind so gestaltet, dass rund die Hälfte des Stoffes nichts mit dem zu tun hat, was in den Folien erklärt wird. Es wirkt, als wäre das Ziel nicht, Wissen zu prüfen, sondern Studierende systematisch zu überfordern.

Die Übungen? Genauso chaotisch. Zu Semesterbeginn ist nicht einmal klar, welche Deadlines gelten, wie die Abgaben bewertet werden oder was überhaupt erwartet wird. Die Bewertung basiert auf versteckten Testfällen, zu denen man keinerlei Einsicht erhält. Das einzige „Feedback“ besteht aus einem kryptischen Log, das keinerlei Rückschluss auf tatsächliche Fehler zulässt. Und natürlich gibt es keine Möglichkeit, Einspruch zu erheben oder Fragen zu klären.

Fazit: Diese LVA ist ohne Übertreibung die schlechteste, die ich in meinem gesamten Studium besucht habe. Ich kann sie wirklich niemandem empfehlen, der Wert auf nachvollziehbare Bewertung oder eine auch nur ansatzweise funktionierende Organisation legt.

10. Meinung: Ein sensationelles Fach, welches wunderbar die Organisation an der TU widerspiegelt!

Die Fragen zur ersten Übung im dazugehörigen TUWEL-Forum (mit inspirierender Überschrift "Communication is key to our collective learning journey, and the forums are where we help each other navigate these complex issues." sowie passendem Einstein-Zitat) wurden leider Gottes erst nach der Deadline für die Abgabe beantwortet. Bei der zweiten Übung liefen alle lokalen Tests durch, jedoch bekam ich trotzdem nur die Hälfte der Punkte ohne eine weitere Begründung; zwei Kollegen von mir, die nichts abgegeben haben, bekamen volle Punktzahl - sehr liebenswürdig von der LV-Leitung!

Beim ersten Exam wurde man im transdanubischen Atominstitut in den abgelegensten & kleinstmöglichsten Lehrsaal gepfercht, den man finden konnte - natürlich gab es nicht genügend Sitzplätze für alle, aber das konnte man ja unmöglich im Vorhinein wissen. Da relativ schnell jeder einzelne Platz besetzt war, streifte man seitens der fleißigen LV-Leitung die Ärmel hoch und begann Tische in den Hörsaal zu packen. Anscheinend war das auch im Jahr zuvor schon der Fall, vielleicht wollens einfach, dass man besser voneinander abschreiben kann - sehr gemeinschaftsfördernd, danke PET! Sobald man dann Seite 3 des besagten Exams aufschlägt, wundert man sich dann relativ geschwind, warum man gerade den Midterm für VU Einführung in Cryptographiereduktionen schreibt; denn die Prüfung hatte mit dem Lehrstoff, Titel und der Beschreibung auf der TISS-Page leider nicht unbedingt viel zu tun.

Kann ja mal passieren, also kontaktierte die irritierte Studentenschaft in weiterer Folge die LVA-Leitung mit einigen Kritikpunkten bezüglich des grandiosen Ablaufs der Prüfung. Anscheinend hatte man sein eigenes Zitat bezüglich "Communication is Key" leider mal wieder vergessen, denn die Erfolgsquoten für eine Rückmeldung sind ca. so hoch wie auf meinem Tinderaccount. Doch dann kam ja doch großzügigerweise eine Antwort, welche in etwa die Form "Hättets halt mehr gelernt lol" hatte. In den Folien war nämlich auf Seite 3575 ein QR-Code mit einem zu kaufenden Buches, welches die Hälfte des Stoffes ausmacht; außerdem hätten ja eh viele einen 4er - prima!

Ich kann diese herausragende Vorlesung jedem aufs wärmste Empfehlen, der im Laufe seines Informatikstudiums masochistische Züge angenommen hat, ein wahrer Genuss für Freunde der Cortisolmaximierung!