TU Wien:Technical English Presentation VU (Crowder)

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Daten[Bearbeiten]

Inhalt[Bearbeiten]

Die VU setzt sich aus einer 1-minütigen Vorstellung, einer 10-minütigen (technischen) Präsentation, einem 1-minütigem Elevator pich, sowie zwei schriftlichen Tests zusammen. In diesem Kontext wird Wert darauf gelegt, das eigene Englisch, sowie die Fähigkeit, zu Präsentieren weiter zu entwickeln. Neben Flüssigkeit wird auch intensiv auf Wortschatz und Aussprache eingegangen. Jeff Crowder versucht hier besondere Rücksicht auf typisch deutschsprachige Probleme zu nehmen.

Ablauf[Bearbeiten]

In den VU-Einheiten (WS 2010/11: Montag, 9-11 Uhr) besteht generell Anwesenheitspflicht - wer häufiger als 2x unentschuldigt/grundlos fernbleibt wird für jedes weitere Fehlen einen Notengrad heruntergesetzt.

Die Einheiten selbst bestehen hauptsächlich aus den Präsentationen der Teilnehmer. Dabei werden vom Publikum verschiedene Rollen übernommen (Kamera, Feedback-Koordinator, ...) sowie strukturiertes Feedback gegeben. Zum Erfassen dieses Feedbacks gibt es von Mr. Crowder Formulare, die während der Präsentation ausgefüllt werden. Nach jedem Vortrag gibt es eine sehr kurze Fragerunde (mehr pro-forma als eine ernsthafte Diskussion, da die Zeit knapp ist), anschließend wird das Feedback durchgegangen. Nach dem Studentenfeedback gibt Jeff in der Regel noch Kommentare zu Vokabel-, Aussprache- und Grammatikfehlern des Vortragenden.

Im WS 2010/11 hatte jeder Student zusätzlich von den VU-Einheiten noch die Möglichkeit, 20-30 Minuten Einzeltutorium mit einer weiteren Native-Speakerin zu bekommen. In dieser Zeit konnte der Vortrag geprobt werden, bevor man ihn vor Mr. Crowder hält. Im SS 2013 gab es jedoch keine solchen Einzeltutorien.

Zusätzlich gibt es so gennante "Drill-Sheets", mit denen typische Fehler gezielt behandelt werden. Diese werden meist gegen Schluss ausgeteilt und sind als "Hausübung" gedacht. Ob diese gemacht wird, wird in der Regel nicht überprüft - in der darauf folgenden Einheit werden die Zettel durchgegangen; hier werden in der Regel nur Freiwillige genommen.

Benötigte/Empfehlenswerte Vorkenntnisse[Bearbeiten]

Die VU ist ein Softskill und richtet sich an alle Studierenden. In der Regel ist dieses Fach bei Austauschstudenten sehr beliebt. Entsprechende Englischkenntnisse (vor allem gesprochen) sollten schon vorhanden sein. Je flüssiger das Englisch, desto weniger Aufwand ist für Drill-Sheets und Vorbereitung der Präsentation einzuplanen. Von Jeff empfohlen wird zumindest ein Maturalevel an Englischkenntnissen sowie ein technisches Basisvokabular.

Vortrag[Bearbeiten]

Jeff Crowder unterrichtet neben der TU Wien noch auf der Medizinischen Universität und bei der Schule des Sprechens. Außerdem ist er für zahlreiche Firmen als Präsentationscoach tätig. Dementsprechend läuft der Vortrag sehr professionell, aber doch entspannt ab. Er versucht, sich alle Namen der Teilnehmer zu merken und lässt sich auch gerne in einen kurzen Dialog mit ihnen ein. Neben vielen hilfreichen Tipps besteht hier wirklich die Chance, sich in Bezug auf Präsentationstechnik und Englisch weiterzuentwickeln. (Normalerweise kosten derartige Kurse realtiv viel Geld!) Der einzige einschläfernde Faktor können die Präsentationen der Kollegen sein, die in der Regel von unterschiedlicher Qualität sind.

Prüfung, Benotung[Bearbeiten]

Insgesamt gibt es 1000 Punkte zu erreichen (Im SS 2013 waren es 500). Für die Tests gibt es in der Vorwoche entsprechende Leitfäden, auf Basis derer die Fragen gestellt werden. Beide Tests müssen absolviert werden, Ausbesserungstests gibt es keine. Der Test ist jetzt bestimmt kein Knock-Out-Test, allerdings sollte man ihn auch nicht völlig unterschätzen. Alle wesentlichen Inhalte aus den eine Woche vor der Prüfung ausgeteilten "Study Guides" werden detailliert abgefragt. Eine Frage in den Midterm-Prüfungen im SS 2013 war zB auf Englisch in ganzen Sätzen den Unterschied zwischen "arc", "arch" und "ark" zu erklären.

Die Punkte ergeben sich folgendermaßen (Stand WS 2010/11):

  • 1-2 minütige Vorstellung (50) (SS13: 20)
  • 10 minütige Präsentation über ein technisches/wissenschaftliches Thema (200) (SS13: 200)
  • Ausfüllen von Feedbackformularen während einer Präsentation (4 * 25) (SS13: 4 * 15)
  • Übernehmen einer Rolle (Kamera, Feedback-Koordinator, ...) (50) (SS13: 20)
  • Zwischentest (kurz vor Weihnachten, 200) (SS13: 100)
  • Mitarbeit und Anwesenheit (wurde immer kontrolliert, 200) (SS13: Keine separaten Punkte, allerdings 1 Notengrad schlechter pro mehr als 2 mal fehlen)
  • Abschlusstest + Elevator Pich (200) (SS13: 100)

Notenspiegel[Bearbeiten]

WS 2010/11[Bearbeiten]

  • Sehr Gut (900-1000)
  • Gut (800-899)
  • Befriedigend (700-799)
  • Genügend (550-699)
  • Nicht Genügend (0-549)

SS 2013[Bearbeiten]

  • Sehr Gut (450-500)
  • Gut (400-449)
  • Befriedigend (350-399)
  • Genügend (300-349)
  • Nicht Genügend (0-299)

Dauer der Zeugnisausstellung[Bearbeiten]

2-3 Wochen nach Semesterschluss

Zeitaufwand[Bearbeiten]

Je besser die englischen Vorkenntnisse sind, desto geringer ist der Zeitaufwand. Wer flüssig Englisch spricht braucht neben den VU-Einheiten kaum Zeit einplanen. Ansonsten sind wohl vor den Tests und vor der Präsentation etwas Zeit einzuplanen, um sich vorzubereiten.

Unterlagen[Bearbeiten]

(Sehr viele) Kopien werden in der LVA ausgeteilt.

Tipps[Bearbeiten]

Es kommt gut an, wenn man für die Präsentationen einen der ersten möglichen Termine auswählt. Wenn man nämlich einer der ersten ist, dann kann man noch nicht die bereits erläuterten Fehler der anderen wiederholen.

Es gibt eine Teilnehmerbeschränkung auf 30 Plätze, die innerhalb einer Minute im TUWIS vergeben sind. Im WS 2008 sowie im WS 2010/11 sind aber noch fünf weitere Studierende in der ersten Einheit dazugenommen worden.


Siehe auch[Bearbeiten]