TU Wien:Visualisierung 1 VU (Gröller)

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Daten[Bearbeiten]

Inhalt[Bearbeiten]

  • Volumensvisualisierung
  • Strömungsvisualisierung
  • Illustrative Visualisierung (stattdessen ist jetzt Informationsvisualisierung)
  • Visual Analytics

Benötigte Vorkenntnisse[Bearbeiten]

  • Vorlesung: Wissen aus Informationsvisualisierungs- oder Computergraphik-Fächern kann nicht schaden.
  • Übung: Rudimentäre GLSL-Kenntnise können von Vorteil sein (Swizzling).

Vortrag[Bearbeiten]

Gröller-artig, vergleichbar mit 186.830 Computergraphik VO bei ihm. Ich würde es empfehlen seinen Vortrag aufzunehmen (er erlaubt dies meistens) um die Vorlesung auch später anschauen zu können. Er ist oft sehr motiviert möglichst viel Wissen zu vermitteln, leider schweift er dann oft ab oder erklärt Dinge viel zu kompliziert, obwohl man es zB. mit ein paar Sätzen aus Wikipedia besser verstanden hätte. Deshalb aufnehmen, bei Unklarheiten später anschauen.

Übung[Bearbeiten]

WS 15: Es stehen 3 Aufgaben zur Auswahl (Volumenvisualisierung, Strömungsvisualisierung, Informationsvisualisierung), die jeweils eine Mindestanforderung (26 Punkte) und eine Liste an zusätzlichen Funktionen haben, aus denen man beliebig viele implementieren kann. Die Übung ist in Zweiergruppen zu lösen. Programmiersprache ist C++ (und eventuell OpenGL). Das zur Verfügung gestellte Framework kümmert sich um den Import der Datensätze und stellt eine einfache Qt-GUI zur Verfügung. Dieses kann, muss aber nicht verwendet werden. Endgültige Punkte werden beim Abgabegespräch festgelegt. Der Modus ist anders als in den vorherigen Semeestern, da es sich nicht mehr nur um Lückencode handelt, sondern fast alles selbst zu entwickeln ist.

Im WS 14 waren zwei Programmierübungsaufgaben zu erledigen. Das zugrundeliegende Framework wurde dabei für ein Palette an Visual Studio Versionen bereitgestellt. Als Programmiersprache dien dabei eine Kombination von C++ und Shaderprogrammierung mittels GLSL. Der effektive Programmierteil hält sich sehr gering. Es sind nur Lücken im Framework zu füllen und einen der Visualisierungspipline zu implementieren. Die meiste Zeit geht für die Einarbeitung ins Framework und Stoffgebiet drauf,der tatsächliche Code sind dann nur wenige Zeilen.

2 Übungen a 25 Punkte, wobei es bei der zweiten Übung eine Bonusaufgabe mit 5 Punkten gab. Ab 26 Punkten ist der Übungsteil positiv. Die Endpunkte werden in einem Abgabegespräch ermittelt.

Da der effektive Programmierteil sehr gering und aus programmier-technischer Sicht eher trivial ist, ist die Übung auch ohne Vorkenntnisse in C++ und OpenGL-Shaderprogrammierung ohne Probleme (oder erheblichen Mehraufwand) zu schaffen.

Prüfung[Bearbeiten]

Mündlich in Kombination mit Abgabegespräch aller Abgaben, Zeugnis gab es im WS13 nach zwei Wochen.

Im WS14 wurden Abgabegespräch und Prüfung getrennt zu verschiedenen Terminen absolviert. Dauer war dabei jeweils ca. 15 Minuten. Bei der Prüfung gab es maximal 50 Punkte zu erreichen, ab 26 war man positiv. Es müssen sowohl Übung als auch die Prüfung positiv absolviert werden.

Die Übungsleiterin macht auch Prüfungen, sie ist meiner Meinung nach sehr nett, ruhig und human. Gröller ist auch nett, aber bei ihm kann es schon eher passieren, dass man irgendwelche Zusatzfragen beantworten muss, die er mal in der Vorlesung erwähnt hat, aber nicht direkt Teil des Stoffes sind.

Erfahrungsbericht- 22.01.15
Die Prüfung selbst besteht aus einer großen (30 Punkte) und einer kleineren Frage (20 Punkte). Die große Frage ist dabei sehr allgemein gehalten (Was fällt Ihnen zum Thema Strömungsvisualisierung ein?, Was wissen Sie zum Thema Visual Analytics?), man hat hier also sehr viel Freiraum und kann viel von seinem Wissen einbringen. Die kleinere Frage wird dann schon etwas spezifischer, ist aber immer noch relativ oberflächlich ( Was ist eine Transferfunktion, Was können Sie zum Thema Grids sagen?) Alles in allem sehr faire Prüfung, mit Gröller-typischer angenehmer Prüfungsatmosphäre.

Zeitaufwand[Bearbeiten]

Hält sich in Grenzen. Wenn man das Framework bei sich zum Laufen bringt hat man schon einen schwierigen Teil hinter sich. Wenn man motiviert ist, kann man viel Zeit in den Bonus-Teil investieren. Da die Aufgaben in den verschiedenen Semestern immer relativ ähnlich sind, empfiehlt es sich bei Unklarheiten im Informatik-Forum vorbeizuschauen, dort sind viele hilfreiche Tipps zu finden.

WS14: Übungsteil ist ziemlich schnell erledigt, das sind oft nur ein paar Zeilen Code, trotzdem muss man auch bisschen überlegen. Der Vorlesungsteil kann mühsamer sein, nicht vom abschweifenden Stil des Vortragenden beirren lassen, sondern ganz klar das lernen, was auf den Folien steht und auch nicht zu kompliziert denken. Es reicht total aus, wenn man den Überblick über alle Dinge hat, anstatt dass man zB. die genaue numerische Herleitung des Alphacompositing kennt. Gesamtzeitaufwand liegt in Summe sicher deutlich unter den 3ECTS (selten aber doch gibt es auch solche LVAs ;))

WS15: Der Übungsmodus wurde umgestellt. Man verwendet nun das Qt-Framework um die Übung zu machen, wodurch sich der Zeitaufwand deutlich erhöht, da man sich erst einarbeiten muss. Es wurde von mehreren Studierenden die Kritik angebracht, dass die Angabe zu vage und die Hilfestellung zur Einarbeitung in das Framework zu gering war. Diese Kritik wird wahrscheinlich in die folgenden Semester einfließen und den Arbeitsaufwand wieder etwas reduzieren. Dieses Semester kam man jedenfalls auf die 3 ECTS.

Wo gibts Mitschriften, Skripten, Folien...[Bearbeiten]

Tipps[Bearbeiten]

[Seit WS15 nicht mehr gültig:] Es empfiehlt sich die Übung gewissenhaft zu erledigen. Es ist hier relativ einfach und mit geringem Aufwand möglich alle Punkte zu erreichen. Selbst wenn man den Bonusteil nicht erledigt, reichen die Übungspunkte dann bei positiver mündlicher Prüfung dann schon für ein Gut. Außerdem wird der Lernaufwand für die Prüfung deutlich verkürzt, wenn man die Konzepte der Übung verstanden hat.

Verbesserungsvorschläge / Kritik[Bearbeiten]

Gibt eigentlich relativ wenig zu bemängeln. Sehr interessante LVA, praxisrelevante LVA mit gut organisierter Übung.