Uni Wien:Mathematische Grundlagen der Informatik 1 VO (Gansterer)

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Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vortragende Martin SchirneckWilfried Gansterer
ECTS 6,00 / 2,00
Aufgezeichnet Ja
Sprache Deutsch
Links ufind:051110
Zuordnungen
Bachelor Wirtschaftsinformatik Modul STEOP (Pflichtfach)
Bachelor Informatik Modul STEOP (Pflichtfach)


Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hier ein kleiner Sneak-Peak, auf was ihr euch gefasst machen könnt.

Beweistechniken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beweise durch vollständige Induktion:

Mengen und Relationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es sei die Relation auf der Menge der geordneten Paare von Positiven ganzen Zahlen definiert als ((a,b),(c,d)) R

dann und nur dann, wenn ad = bc, wobei es sich um die gewöhnliche Multiplikation der ganzen Zahlen handelt.

Man zeige, dass R eine Äquivalenzrelation ist.

Algebraische Strukturen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf werden zwei Verknüpfungen definiert durch:

Zwei Funktionen sind gleich, genau dann wenn

Ist ein Ring?

Vektorräume[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sei eine lineare Abbildung von zwei K-Vektorräumen X und Y . Man zeige: ist injektiv, so ist

das Bild einer linear unabhängigen Teilmenge von X auch linear unabhängig.

Matrizen und Lineare Gleichungssysteme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für welche Werte von a ist die Matrix J singulär (nicht invertierbar):

Graphentheorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegeben ist der ungerichtete Graph G.

Zeigen Sie mittels der Summe von Potenzen der Adjazenzmatrix, dass G nicht zusammenhängend ist:

Ablauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vorlesung startet mit einem kurzen Recap der letzten Einheit. Demnach wird anhand der Folien der Stoff weiter systematisch abgearbeitet. Es besteht jederzeit die Möglichkeit, Fragen zu stellen, was von den Lehrenden sehr erwünscht ist. Zwischenzeitlich sind auch Pausen eingeplant, damit jeder die inhaltsdichten Sessions, die drei Stunden lang dauern, halbwegs überleben kann.

Benötigte/Empfehlenswerte Vorkenntnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle benötigten Fähigkeiten werden grundsätzlich in den Vorlesungen angesprochen und in den freiwilligen Übungen jeweils vertieft. Jedoch erfolgt dies in einem sehr schnellen Tempo, sodass eine entsprechend solide Grundlage des Mathematik-Schulstoffs auf Maturaniveau erwartet wird. Vor allem im Bereich der Matrizen, denn diese sind vom Kapitel Vektorräume bis hin zur Graphentheorie ein immer wiederkehrender Bestandteil.

Übungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt sogenannte Repetitorien (siehe u:find). Dort gibt es Übungsblätter, die man präsentieren sollte und die auf die VO-Prüfung vorbereiten. Das Repetitorium ist freiwillig (und es ist eine extra Anmeldung notwendig), aber im Hinblick auf die Prüfung sehr empfehlenswert. Es ist 2 ECTS wert, diese ECTS sind aber nicht Teil des Informatik-Curriculums (dh. man kann sie idR. nur für Beihilfen oder ggf. Freifächer verwenden).

Prüfung, Benotung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es sind pro Semester 2 Prüfungen vorgesehen. Diese LV hat gewissermaßen den Charakter eines Endgegners.

Es besteht eine 80% Chance durchzufallen, obwohl man sehr viel Zeit mit Lernen verbracht hat. Das liegt daran, dass

der Stoff wirklich verstanden werden muss. Zudem ist es wichtig, sehr genau zu arbeiten.

Es kommen nämlich nur 4 Beispiele, die jeweils mit 12 Punkten gewichtet sind.

Diese sind innerhalb von 1h 30min zu lösen.


Notenschlüssel:

00 - 23 = 5

24 - 29 = 4

30 - 35 = 3

36 - 41 = 2

42 - 48 = 1

Dauer der Zeugnisausstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeitaufwand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehr intensiv. Empfohlen wird wöchentlich zu den Repetitorien zu gehen und die Beispiele mehrmals aufzuarbeiten. Wer zu Beginn Schwierigkeiten hat, wird später überfordert werden. Da der Lehrstoff aufbauend ist. Zudem solltet Ihr euch eine Liste mit Fragen erstellen. Um dann im Tutorium etwaige Unklarheiten zu klären.

Für jemanden der regelmäßig üben will, könnte dies so aussehen:


3h (VO) + ~3h (Beispiele aufbereiten) + 1h30 (Repetitorium) + 1h (Tutorium) + 4h (Wiederholung) = 12h 30/Woche

wobei Tutorium und Rep nicht immer wöchentlich stattfinden. Also im Schnitt 10 Stunden pro Woche

Unterlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Relevant sind nur die Übungsblätter aus den Repetitorien und Folien aus der Vorlesung.

Tipps[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lernt die Rep beispiele auswendig. Sie kommen oft sehr aehnlich zur Pruefung.

Verbesserungsvorschläge / Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die hohe Durchfallquote liegt wohl daran, dass es zu den Aufgabensammlungen keine erklärten Lösungswege gibt. Es wird von den Professoren auch tunlichst darauf geachtet, dass es von den Prüfungsfragen keine Abschriften gibt. Dies ist im Einklang mit kleinkarierten Universitätsprofessoren, die den Studierenden das Leben unnötig schwer macht und das Studium unnötig in die Länge zieht. Diese Universitätsprofessoren sollten sich Mal Gedanken darüber machen wer ihre Kunden sind. Es geht hier nicht darum um sich selber zu profilieren, sondern einen Beitrag dazu zu leisten, dass Studierende den Inhalt rasch lernen und verstehen können. Das Verhalten dieser Universitätsprofessoren ist alles andere als kundenorientiert.