TU Wien:Denkweisen der Informatik VU (Purgathofer)

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Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vortragende Christopher FrauenbergerSilvia-Kay KenderNaemi LucknerMichael PollakPeter PurgathoferStefan Szeider
ECTS 5,5
Alias ways of thinking in informatics (en)
Ersetzt Basics of Human Computer Interaction VU (Peter Purgathofer), Gesellschaftliche Spannungsfelder der Informatik VU (Peter Purgathofer)
Letzte Abhaltung 2023W
Sprache Deutsch
Abkürzung DWI
Mattermost denkweisen-der-informatikRegisterMattermost-Infos
Links tiss:187B12, eLearning
Zuordnungen
Bachelorstudium Informatik Pflichtmodul Denkweisen der Informatik
Bachelorstudium Medieninformatik und Visual Computing Pflichtmodul Denkweisen der Informatik
Bachelorstudium Medizinische Informatik Pflichtmodul Denkweisen der Informatik
Bachelorstudium Software & Information Engineering Pflichtmodul Denkweisen der Informatik
Bachelorstudium Technische Informatik Pflichtmodul Denkweisen der Informatik


Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Vorlesung werden viele Grundlagen zu Technik, insbesondere Informatik, Logik und Mathematik vermittelt. Es wird versucht die Aspekte der Technik aus unterschiedlichen Perspektiven (Scientific-, Computational-, Design-, Responsible-, Critical-, Criminal, Policy- und Creative-Thinking) zu beleuchten. Parallel zu den Aufgaben wird Studierenden wissenschaftliches Schreiben, gendergerechte Sprache und Kritik üben und akzeptieren näher gebracht.

Ablauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2023W[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Konzept war auch dieses Semester komplett anders wie die Jahre zuvor. Für jedes Kapitel (Scientific-, Computational-, Design-, Responsible-, Critical-, Criminal, Policy- und Creative-Thinking) gab es eine 45min Vorlesung, nächste Woche ein 45min "Interactive", eine 60min Paneldiskussion, ein Miniquiz, eine Übungsaufgabe und einen Workshop. Bis auf die Workshops herrschte keine Anwesenheitspflicht.

  • Die Vorlesung stellte eine Einführung in das Thema dar, der mit den bereitgestellten Materialien vertieft werden konnte.
  • Im "Interactive" Teil wurde das in der Vorlesung vermittelte wissen nochmals interaktiv aufgearbeitet (viel mit Menti).
  • Bei der Paneldiskussion wurden 2-3 hochqualifizierte Experten zu der jeweiligen Denkweise eingeladen. Die Studierenden konnten Fragen stellen und hochvoten, die Frage mit den meisten Upvotes wurde von den Gästen diskutiert.
  • In den Miniquizzes wurden ein paar Fragen zu den Vorlesungsinhalten und den vertiefenden Materialien gestellt. Die Quizze konnten beliebig oft wiederholt werden, galten aber erst als geschafft wenn 100% der Fragen richtig beantwortet wurden.
  • Die Übungsaufgaben stellen bei weitem den umfangreichsten und arbeitsaufwändigsten Teil der Vorlesung dar. Hier musste zu jedem der 8 Kapitel eines der folgenden 8 Übungsformate ausgearbeitet werden (jedes Format muss bearbeitet werden):
  1. Miniprojekt: Eines von zwei vorgegebenen kleinen Projekten ausarbeiten. Anschließend die Arbeiten von 3 Kollegen reviewen und Anhand der erhaltenen Reviews die eigene verbessern.
  2. Guided Research: Eine von zwei Rechercheaufgaben ausarbeiten und auch wieder andere Arbeiten reviewen und die eigene verbessern.
  3. Expertengespräch: In einer Gruppe von 2-4 Personen einen Experten zu der Denkweise finden (die Anforderungen an den "Experten" sind minimal, Berufs-/Praxiserfahrung oder laufendes Masterstudium reichen vollkommen aus) und diesen mit selbst erarbeiteten Fragen interviewen.
  4. Labs & Games: Ein paar Brett-, Karten oder auch digitale Spiele spielen, anschließend einen Fragebogen ausfüllen und einen Spielbericht schreiben.
  5. Explainer/Doodle: Einen "Explainer" (=Erklärvideo, Infografik, etc.) zu einem Thema des Kapitels oder eine Sketchnote (graphische Zusammenfassung) des gesamten Kapitels ausarbeiten.
  6. Reflexion Paneldiskussion: An der Paneldiskussion teilnehmen (Achtung Anwesenheitspflicht!) und anschließend eine Reflexion darüber schreiben.
  7. MOOC-Evaluierung: Gedacht wäre einen Online-Kurs auf imoox.at zu absolvieren, praktisch läuft es auf die Ausarbeitung von einem von zwei Worksheets hinaus.
  8. Workshop: Bei weitem die umfangreichste Aufgabe (spiegelt sich auch in der Punkteverteilung wieder). Hier muss in einer Dreiergruppe ein 75min langer Workshop zu dem Kapitel für die anderen Studierenden ausgearbeitet und auch abgehalten werden.
  • Für die Workshops musste wurden alle Teilnehmer in Gruppen von 25 Personen aufgeteilt. Wie oben erwähnt wurden die Workshops von den Studierenden ausgearbeitet und jede Woche abgehalten.

Welches Übungsformat man in welcher Denkweise bearbeitet musste in einem "Arbeitsplan" zusammen mit dem Abgabedatum festgelegt werden. Es galten die Einschränkungen, dass zwei Abgabetermine nicht in der selben Woche liegen und ein Übungsformat nicht für zwei Denkweisen gewählt werden konnte. Diese wurden aber nur am Client geprüft und waren daher trivial zu umgehen.

Am Ende musste noch verpflichtend eine Feedback Umfrage ausgefüllt werden.

2022W[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Konzept vollkommen anders als in den Jahren davor. Es gab den Vorlesungsteil, in dem die Inhalte theoretisch erarbeitet wurden. Für jede der "Denkweisen" musste dann ein Worksheet ausgearbeitet und abgegeben werden. In den Übungen wurden Workshops gehalten, wobei diese in Kleingruppen vorbereitet werden mussten (1 Termin pro Person/Gruppe). Zusätzlich mussten 2 Challenges (umfangreichere Worksheets) ausgearbeitet werden. Beurteilung der Abgaben dauert sehr lange und ist teils fragwürdig. Dennoch im Großen und Ganzen eine interessante Lehrveranstaltung. Keine Prüfung.

2021W[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab am Ende eine Gruppenarbeit mit 5-6 Personen. Jeder Person, bis auf eine, hat sich eine Denkweise aus den Vorlesungen ausgesucht und diese auf eine Technologie angewandt. Die Technologie konnte man als Gruppe aus einem Pool auswählen. Diese musste man dann aus Sicht der Denkweise bearbeiten. Eine Person, die keine Denkweise bearbeitet, muss sich ein Videokonzept dafür überlegen und zu den ausgearbeiteten Informationen ein Video erstellen. Außerdem bestand die Übung der LVA darin, Räume als Gruppe in "Gather.town" aus Sicht der Denkweise zu gestalten. Hierbei kann man sich kreativ ausleben oder einfach Texte auf Objekte erfassen. Bei den Übungen musste man als Kleingruppe insgesamt zwei Räume gestalten.

2017W[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die LVA unterscheidet sich stark von gewöhnlichen Fächern: Es gibt zwei Vorlesungen pro Woche, welche live gestreamt und auch aufgezeichnet werden. Der Übungsteil besteht daraus, zu jedem der sechs Kapitel eine "Challenge" zu absolvieren. Diese Challenges bestehen aus einzelnen Aufgaben ("Tasks"; in der Regel 3-4 pro Challenge) welche man in einem eigens eingerichteten Portal ("Aurora") ausarbeiten muss. Nach jeder Ausarbeitung eines Tasks bekommt man die Lösungen von drei anderen Studierenden, welche man dann mit Verbesserungsvorschlägen bewerten soll. Am Ende jeder Challenge muss man dann ein quasi Essay schreiben was man alles gelernt hat und was besser gemacht werden hätte können.

Am Ende des Semesters gibt es noch eine Gruppenarbeit zu machen. Die Gruppen bestehen aus 3-4 Personen und jede Person sucht sich eine "Denkweise" also ein Kapitel aus der Vorlesung aus und bewertet aus Sicht dieser Denkweise verschiedene fiktive Produkte. Diese Arbeit wird dann in einem Abgabegespräch diskutiert.

Benötigte/Empfehlenswerte Vorkenntnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Keine spezifischen Vorkenntnisse notwendig. Empfehlenswert ist, wenn man ein grundlegendes technisches Verständnis hat.

Für die Abschlussarbeit muss LaTeX verwendet werden, also wäre es gut, wenn man es schon kann. (WS 2021 gab es keine solchen Vorgaben mehr)

Vortrag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Folien und der Vortrag sind sehr spannend gestaltet, jedoch ist das Tempo teilweise sehr langsam, sodass man immer wieder abschweift.

Andere Meinung (trifft auch 2023W noch zu): Die Vorlesungen sind ziemlich lustig und abwechslungsreich, haben mit den Übungen auf Aurora jedoch kaum was zu tun. Ein paar Definitionen wird man wohl auf den Folien nachschlagen müssen, aber auch ohne einen VO-Besuch ist die LVA problemlos zu bestehen. Man konnte mittels "Kahoot" Extra-Punkte im Rahmen der Vorlesung erreichen (die jedoch von der Summe her nicht wirklich weltbewegend waren).

Übungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe Ablauf.

Prüfung, Benotung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2023W[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Punkteschema[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übungsformat Punkte
Miniprojekt 20
Guided Research 20
Expertengespräch 20
Labs & Games 10
Explainer/Doodle 10
Panelreflexion 5
MOOC 10
Workshop 85
Miniquizze 16
Reflexion am Ende 5
Summe 200

Zusätzlich konnten noch etwa durch Gewinnen der Menti-Quizze in den "Interactive" Einheiten Bonuspunkte erzielt werden.

Notenschlüssel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Note Mehr als
Prozent Punkte
Sehr gut 80% 160
Gut 70% 140
Befriedigend 60% 120
Genügend 50% 100
Nicht genügend 0% 0

Randbedingungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wenn Sie einen Abgabetermin verpassen, hat das keine Konsequenzen. Hauptsache, bis zum 31.01.2024 ist alles abgegeben.
  • Wenn Sie weitere Abgabetermine verpassen, ziehen wir pro Tag, den Sie zu spät abgeben, 1/5 der Punkte für dieses Übungsformat ab, z.B. bei 10 Punkten wären das 2 Punkte pro Tag.
  • Wenn Sie eine Arbeit gar nicht abgeben, dann ist das gleichzusetzen mit 0 Punkten. Allerdings können Sie dann, ungeachtet Ihrer Punktezahl, kein Sehr Gut (Gesamtnote) mehr bekommen.
  • Wenn Sie zwei Arbeiten gar nicht abgeben, können Sie (ungeachtet Ihrer Punktezahl) bestenfalls ein Genügend (Gesamtnote) bekommen.
  • Wenn Sie mehr als zwei Arbeiten gar nicht abgeben, wird sich eine positive Note nicht mehr ausgehen.


Achtung! Bei der Zeugnisausstellung dieses Semesters ist es bei einigen Studierenden vorgekommen, dass falsche Noten eingetragen wurden, da beim Punktezählen Leistungen übersehen wurden. Es ist daher empfehlenswert, den eigenen Punktestand selbst zu tracken und bei Diskrepanzen in die Einsicht zu gehen.

2022W[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Benotung der einzelnen Aufgaben hat teilweise extrem lange gedauert.

Es gabe einige Versprechen bezüglich Extrapunkte im Laufe des Semesters (Teilnahme einer Umfrage, Gewinn der Quizzes in den Vorlesungen). Diese wurden am Ende des Semesters nie anerkannt und nicht eingetragen.

Die Krönung der Unverantwortlichkeit liegt darin, dass am Ende des Semesters alle Punkte-Stände auf Tuwel gelöscht wurden und man somit nicht die Korrektheit der Benotung überprüfen konnte.

2021W[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verpflichtend abgegeben werden mussten Arbeiten in folgendem Punkteumfang:

  • 1x Onboarding Challenge (5 Pkt.)
  • 5x Zusammenfassung (je 2 Pkt.)
  • 5x Challenge (je 20 Pkt.)
  • 1x Offboarding Challenge (5 Pkt.)
  • 1x Gruppenübung Gather.Town (20 Pkt.)
  • 1x Gruppenprojekt (60 Pkt. - 25% Einzelarbeit / 75% Gruppenarbeit)

In Summe: 200 Punkte

Für eine positive Note mussten sämtliche Teile abgegeben werden. Fehlende Arbeiten führten zu negativer Benotung der LVA. Im Zuge einer Catch-Up-Phase konnte eine Challenge und eine Zusammenfassung nachgereicht werden. Das Ausbessern einer schlecht bewerteten Arbeit war jedoch NICHT möglich.

Die Note wird berechnet auf Basis des Anteil an den durch die individuellen Einreichungen erzielbaren Punkten.

  • ab 60% --> Genügend
  • ab 70% --> Befriedigend
  • ab 80% --> Gut
  • ab 90% --> Sehr Gut

Beispiel:

  • Alle Pflichtabgaben eingereicht --> 200 Punkte erreichbar, d.h. positiv ab 120 Punkten, sehr gut ab 180 Punkten.
  • Alle Pflichtabgaben und eine zusätzliche Challenge eingereicht --> 220 Punkte erreichbar, d.h. positiv ab 132 Punkten, sehr gut ab 198 Punkten.

Vorsicht deshalb bei Fleißarbeiten! Auch das FREIWILLIGE Einreichen einer ZUSÄTZLICHEN Challenge in der Catch-Up-Phase erhöht den Notenschlüssel.

Im Zuge der LVA wurden durch kleine Extraaufgaben (angekündigt per Mail) ca. 5 Zusatzpunkte vergeben, die keinen Einfluss auf den Notenspiegel hatten.

Notenspiegel der LVA lt. letztem Newsletter:

  • 559 Zeugnisse ausgestellt
  • 295 Sehr Gut
  • 145 Gut
  • 29 Befriedigend
  • 4 Genügend
  • 86 Nicht Genügend

2018W[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Korrekturen waren dieses Semester deutlich schneller.

2017W[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Prüfung in dem Sinn gibt es keine. Es werden lediglich die Challenges und die Gruppenarbeit benotet. Die Benotung der einzelnen Challenges ist sehr subjektiv und es kommt darauf an, welche TutorIn man erwischt. Weiters sind die Tutoren und Tutorinnen beim Korrigieren der Arbeiten sehr weit hinten. Sollten sie dir jedoch bei einer Challenge einen Fehler aufzeigen, darf er in der nächsten nicht mehr vorkommen. (Auch wenn diese schon längst abgegeben war, bevor man die Bewertung bekommen hat). Unter einigen Studis immer wieder kontrovers ist der Abzug von Punkten für das Verwenden von nicht geschlechtergerechter Sprache.

Dauer der Zeugnisausstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Semester Letzte Leistung Zeugnis
WS17 05.02.2018 27.02.2018 ~3 Wochen
WS18 23.01.2019 06.03.2019 6 Wochen
WS21 31.01.2022 17.02.2022 2,5 Wochen
WS23 31.01.2024 20.02.2024 ~3 Wochen

Zeitaufwand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2023W[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abhängig von der Aufgabe. Generell finde ich den Aufwand (um die Aufgaben gewissenhaft auszuarbeiten) für diese LV überdurchschnittlich hoch.

2021W[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Zeitaufwand hängt in der LVA stark davon ab, wie ausführlich man seine Challenges ausarbeitet und ob man sich die Vorlesungen ansieht. Pro Challenges braucht man etwa 4 Stunden und für die Zusammenfassungen etwa 1-2 Stunden. Ansonsten gibt es noch eine Vorlesung und/oder eine Diskussion zwei Mal pro Woche. Zusätzlich gibt es noch ein Hangout, das man verwenden kann, um Fragen zu stellen. Außerdem musste man an zwei Übungstagen anwesend sein, die jeweils auch eine Stunde gedauert haben.

Weitere Meinung: Der Aufwand für die Challenges ist tatsächlich sehr individuell abhängig. Es gibt Studierende, die (lt. Discord) ihre Ausarbeitungen in unter 2h schreiben. Man kann sich aber auch intensiv mit einem Thema beschäftigen und die veranschlagte Zeit wirklich benötigen. Der investierte Aufwand spiegelt sich (subjektiv empfunden) relativ gut in der Bewertung wieder. Die laufenden Beschwerden über unfaire Bewertungen kann ich persönlich nicht wirklich nachvollziehen. Die Reviews sind mit 1-2h veranschlagt. Hier reicht wahrscheinlich auch weniger für eine volle Bewertung. Wichtig ist tatsächlich zu allen Punkten/Fragen etwas zu schreiben und konstruktive Verbesserungsvorschläge zu machen, selbst wenn die reviewte Arbeit bereits ausgezeichnet ist. Leere Reviewfelder (auch solche, die als freiwillig markiert sind) führen oft zu Punkteabzügen. Challenge-Reflexion 0,5-1h. Zusammenfassungen sind je nach Art der Zusammenfassung (Text, Mindmap, etc.) unterschiedlich aufwändig. 1-2h reichen normalerweise aus. Gather.town war für die Punktezahl ein überschaubarer Aufwand, der zu 90% von den technischen Problemen verursacht wurde. Für das Gruppenprojekt sollten ca. 2-3 volle Tage pro Person veranschlagt werden. Besuch der Vorlesungen war nicht notwendig, um die Challenges oder andere Aufgaben zu bearbeiten.

2020W[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

To be honest, I dont this LVA should too much time of your life. Spending one or two days (2-4 per day) should be fine. It is more about gathering the motivation and do some tasks, which are very stupid (sketch a device or something like that). The most time consuming thing is doing the Zusammenfassung of a challenge. Here I would advice doing it with a mindmap.

2018W[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meine Zeitaufzeichnungen für das Wintersemester 2018 ergeben bei 9 Challenges (Einführungschallenge, Abschlusschallenge und Gruppenprojekt inklusive) durchschnittlich ~4½ Stunden. Damit habe ich ca. 41 Stunden in die Challenges investiert. Die Vorlesung habe ich kein einziges Mal besucht. Zurzeit schaut es so aus als würde ich einen 1er bekommen, vorausgesetzt das Gruppenprojekt wird entsprechend benotet. Diese Aufwandsabschätzung gilt als untere Schranke, mehr als 6 Stunden pro Challenge (durchschnittlich) sollte man sich aber nicht antun. Für das Gruppenprojekt habe ich inklusive Treffen und Abgabegespräch 11 Stunden gebraucht (mein Teil war ~1200 Wörter lang).

2017W[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt sechs Challenges und jeweils 3-4 Tasks welche zu erledigen sind. Die Challenges nehmen doch jeweils zwei Nachmittage in Anspruch, jedoch muss man auch viel Zeit für die Kritik der fremden Arbeiten miteinberechnen. Die Gruppenarbeit kann man an zwei Tagen locker schreiben. Für 5,5 ECTS ist der Zeitaufwand jedoch angemessen.

2. Meinung WS17: Die Challenges sind sehr umfangreich und man kann sehr leicht einen Fehler machen. Das Reviewen der Arbeiten nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Vor allem, wenn man sich für eine Challenge entscheidet, wo man sich eine Studie oder ähnliches aussuchen muss. Für die Abschlussarbeit muss man sich schon eine Woche Zeit nehmen. Also in zwei Tagen sehe ich nicht die Zeit, dass man das ganze Abschlussprojekt machen kann.

3. Meinung WS17: Der Zeitaufwand ist, wenn man eine gute oder sehr gute Note anstrebt, sehr hoch. Wie zuvor schon geschrieben wurde, sind vor allem die Reviews sehr zeitaufwändig. Dass man die Gruppenarbeit in zwei Tagen locker schreiben kann, wage ich zu bezweifeln. Der Gesamtaufwand samt Gruppenfindungsprozess, Koordination, Einzelarbeit und Diskussion beläuft sich da (imo) eher auf 4-5 Tage. Das hängt aber wie gesagt auch stark von der angestrebten Note ab. Wer "einfach nur bestehen" will, sollte den Zeitaufwand trotzdem nicht unterschätzen!

Unterlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tipps[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2023W[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mit dem bei den Materialien verlinkten Script kann man bei den Miniquizzes die Antworten extrahieren. Einfach Quiz starten und in die Browserkonsole pasten.
  • Bei vielen Aufgaben hilft es sich von den Ausarbeitungen der Mitstudenten "inspirieren" zu lassen.
  • Beim Panel für das gewählte Thema anwesend sein!
  • Bei den Workshops ist einer der mittleren Termine am feinsten, da man mitbekommt wie in etwa der Ablauf aussehen soll aber man auch diese doch sehr umfangreiche Aufgabe noch vor der Prüfungsphase abgeschlossen hat.
  • Bei der Arbeitsplanerstellung das letzte Thema auf den letztmöglichen Termin ansetzen, anschließend das vorherige Thema auf Sonntag die Woche davor, das vorvorherige auf Sonntag zwei Wochen davor, ...

2020W[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Do the reviews properly.

2017W[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wer keine Lust hat die Tasks auszuarbeiten und viel Zeit sparen möchte, sollte sich Kollegen suchen, die die Tasks machen und einem dann die Lösungen der anderen Studierenden schicken. Daraus kann man meist eine gute Zusammenfassung basteln, ohne in die Vorlesung gehen zu müssen oder den Stoff selbst zu erarbeiten. --- kann man schon machen, is halt scheiße. und gelernt hast du dann halt potentiell auch nix. siehe mathe-übungen: stures Abschreiben bringt halt nur beschränkt etwas. Die Übungsaufgaben bauen auch mal aufeinander auf, und das kann dann schwierig werden. Etwas hilfreicher IMO sind Tipps aus den alten LVAs: TU_Wien:Gesellschaftliche_Spannungsfelder_der_Informatik_VU_(Peter_Purgathofer) und TU_Wien:Basics_of_Human_Computer_Interaction_VU_(Peter_Purgathofer)

Verbesserungsvorschläge / Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2023W[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Aufgabenstellungen waren an manchen Stellen sehr unklar formuliert, hier gibt es noch gut Luft nach oben
  • Das Padlet bzw. das "Slidebook" ist zwar ganz nett, ein PDF zu jedem Thema hätts aber auch getan
  • Weniger Schreibarbeit und mehr alternative Arbeitsaufgaben wären toll.

2021W[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Meinung (WS2021): Die Themen, die in der Lehrveranstaltung bearbeitet werden sind sinnvoll - Herr Purgathofer hat schon recht mit seinem Ansatz, dass heute zur Informatik mehr als einfach nur Technik gehört. Das LVA-Team ist sichtlich bemüht und die Challenges und Inhalte sind gut. Bewertungen sind im Großen und Ganzen fair und dass nicht jedem:r Studierenden alle Extrawünsche erfüllt werden können, sollte bei einer LVA mit über 600 Teilnehmer:innen irgendwo klar sein. Nur leider mangelt es teilweise an der Umsetzung, vor allem im technischen Bereich. Aurora bzw. Little Aurora mögen gut gedacht sein, aber die Projekte wirken, als wären sie auf halbem Weg verhungert bzw. mit halbfertigen und suboptimal funktionierenden Features überladen. Leider stellen sowohl Aurora als auch Little Aurora (bzw. die Umsetzung der LVA auf diesen Plattformen) ein "So bitte nicht"-Musterbeispiel für UI/UX dar. Bleibt zu hoffen, dass in den kommenden Semestern die Technical Debt abgearbeitet wird, anstatt neue Features zu implementieren.

Anekdote zum WS2021: In der letzen Onlinesession, bei der die besten Challenges präsentiert wurden, sollte auch ein kleiner Gegenstand ohne signifikanten Wert verlost werden. Losung durch zufällige Nennung einer Zahl und Auswahl des:der jeweiligen Studierenden von der gesamten Teilnehmer:innenliste (keine Anwesenheitspflicht, daher auch nur ein Bruchteil anwesend). Es ist leider nach wie vor so, dass der Anteil männlicher Studierender im Informatikstudium dominiert. Dementsprechend hoch war die Wahrscheinlichkeit einen männlichen Studierenden auszuwählen - die Chancen einer:s jeden einzelnen Studierenden ausgewählt zu werden waren aber absolut identisch. Nach etlichen Versuchen, wobei keiner der gezogenen (allesamt vermeintlich männlich) anwesend war, hat sich die LVA-Leitung an dieser Tatsache offensichtlich gestört. Fortgesetzt wurde die Ziehung, sodass die jeweils am nächsten an der ausgewählten Nummer liegende weibliche Teilnehmerin als Gewinnerin bestimmt wurde. Prinzipiell sicher kein Problem, vor allem da der Gegenstand mehr nettes Gimmick als tatsächlicher Wertgegenstand war. Und nein - ich persönlich hätte absolut keinerlei Verwendung für den Gewinn gehabt. Trotzdem ist es schade, dass in einer LVA, die sich auch Gleichstellung und Inklusion auf die Flagge geschrieben hat, so an den eigenen Werten vorbeigelebt wird und mit einem Negativbeispiel (darunter fällt auch positive Diskriminierung) abgeschlossen wird. (Anmerkung: Öffentliche Kritik hier ist oftmals wirkungsvoller als Kritik im Zuge eines privaten Feedbacks)

2017W[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vorlesung ist meines Erachtens ziemlich anstrengend und der Lernoutput steht in keinem Verhältnis zu der Zeit die man in das Fach investieren sollte. Es werden einem immer wieder Regeln vorgehalten, welche man insbesondere bei der Beurteilung der anderen Arbeiten einhalten sollte, jedoch werden diese bei den Reviews durch das Lehrpersonal nicht ansatzweise beachtet. Ebenso ist man penibelst auf das Gendern fokussiert um bekommt Punkteabzug, wenn in einer Challenge auch nur ein Wort entdeckt wird, das nicht gegendert ist. Bei Aufgabenstellungen oder Fragen in den Reviews ist auch hier zu sehen, dass sich das LVA-Team nicht an die eigenen Regeln hält.
Herr Purgathofer möchte wohl durch seine "innovativen Lernmethoden" eine Alternative zur weit verbreiteten Stoffvermittlung durch Prüfungen machen. Jedoch ist das Ergebnis eher frustrierend als motivierend und man lernt in vielen anderen LVAs wesentlich mehr mit weniger Zeitaufwand.