TU Wien:Gesellschaftliche Spannungsfelder der Informatik VU (Peter Purgathofer)

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Im Rahmen der Studienplanänderung 2006 der Technischen Universität Wien wurde "Informatik und Gesellschaft 1" in "Gesellschaftliche Spannungsfelder der Informatik" umbenannt. Die beiden LVAs sind daher äquivalent.
  • Studierende der TU, die im WS06 oder später mit ihrem Studium begonnen haben, können nur die LVA mit neuem Titel, sofern sie noch nach dem "Studienplan" ein Pflicht-/Wahlfach ist, für ihren Abschluss verwenden.
  • Studierende der TU, die bereits vor dem WS06 inskribiert waren, müssen genau eine dieser beiden LVAs absolvieren.
  • Studierende der Uni Wien finden Informationen in einem eigenen Banner über oder unter diesem Banner.

Für Details siehe auch FAQ Der Übergang vom alten auf den neuen Studienplan (2006).


Daten[Bearbeiten]


Inhalt[Bearbeiten]

Die Vorlesung beleuchtet die Informatik einmal von einer anderen als der technischen Seite.

Themen der Vorlesung sind unter anderem:

  • (Selbst-)Verständnis der Informatik (Geschichte der Informatik)
  • Überwachen und Strafen
  • Globalisierung: Monopole vs. Netzkultur
  • Von der Industriegesellschaft zur Informationsgesellschaft
  • Verletzlichkeit der Wissensgesellschaft
  • Privacy
  • Copyright vs. Copyleft
  • DRM
  • e-Voting

Benötigte Vorkenntnisse[Bearbeiten]

Benötigte Vorkenntnisse gibt es keine, von Vorteil ist es aber, wenn man weiß (schön gesagt) "how to use Google the right way!"

Vortrag[Bearbeiten]

Der Inhalt ist wahnsinnig interessant, der Vortragende bemüht sich auch sehr den Stoff ansprechend zu gestalten, was ihm mit Folien, Videos und Imitationen von bekannten Millionenshow-Moderatoren (:-) usw. auch gelingt. Er scheut auch nicht davor zurück seine Vorlesungszeiten umzustrukturieren, wenn er sieht, dass die Studenten des Zuhörens müde werden. Der Stoff kommentiert die aktuellen Ereignisse in der IT-Industrie und Informationsgesellschaft. Gelegentlich bekommt man als Entschädigung für die Wartezeit, in der der Vortragende seinen Folien den letzten Schliff gibt, etwas Musik über das Hörsaal-Soundsystem vorgespielt.

Weiters sorgen Gastvorträge, z.B. von einem Hacker, der Vorsitzenden der Blindendruckerei von Österreich, etc. für Abwechslung und neue Sichtweisen, leider nicht immer ganz im Einklang mit dem Fortschritt der Vorlesung, aus terminlichen Gründen. Generell sind sie aber sehr informativ, ins besondere der Vortrag der Vorsitzenden der Blindendruckerei hat mich fasziniert, da es mir als nicht behinderten Menschen nie bewusst war, wie gut man mittlerweile auch blind durch das Leben kommen kann, vor allem auch, wie gut man das Internet und andere moderne Kommunikationswege nutzen kann.

Alternative Meinung: Der Vortrag ist zwar teilweise sehr interessant, jedoch ist nichts davon ansatzweise für das positive Absolvieren der LV notwendig. Wen das Thema generell interessiert, kann die VO besuchen - allen anderen empfehle ich die Zeit anders zu nützen.

Alteralternative Meinung Kann mich meinem Vorredner anschließen. Der Vortrag ist sehr interessant, aber aus der Sicht eines Studenten nicht wichtig. Gut besucht ist er auch nicht, also scheinen das die meisten erkannt zu haben.

Test und Aufwand[Bearbeiten]

Sommersemester 2012

Keine Tests, stattdessen kann man aus Aufgaben auswählen und über das Abgabesystem abgeben. Die Aktivitäten werden verbessert und so erhält man Punkte. Es besteht sogar die Möglichkeit, Aktivitäten erneut abzugeben, um Fehler zu korrigieren und so mehr Punkte zu erhalten. Es ist davon auszugehen, dass kommenden Semestern ein schönes Abgabesystem zur Verfügung steht, dieses Semester ging das System praktisch mit 2 Monaten Verspätung (bei 4 Monaten für ein Semester...) an den Start, da das alte System offenbar (scheinbar) äußerst kurzfristig verworfen und ein neues (während des Semesters erst...) entwickelt wurde. Das neue System sieht aber gut aus.

Zu den Aktivitäten selbst: Auch hier gehe ich davon aus, dass in kommenden Semestern die Aktivitäten im Vorfeld (und nicht erst während des Semesters...) entwickelt werden und wieder mehr unmittelbaren Zusammenhang zur Vorlesung haben werden. Es ging dieses Semester offenbar alles schief, was irgendwie schief gehen kann, von einer Wiederholung des Desasters in diesem Ausmaß ist schätze ich, im Interesse der LVA-Leitung selbst, nicht auszugehen. (Um eine halbwegs faire Situation für die Studenten aufrecht zu erhalten, musste das Ende der LVA auf Ende Juli verschoben werden.)

Fazit: Inhaltlich interessant, man muss nur aufpassen, da der Vortrag gelegentlich doch einen merklichen Linksdrall hat. Wenn man das weiß/man merkt es ohnehin, finden sich dennoch viele spannende Aspekte, die es sich lohnt zu hören. Man darf halt nicht alles unreflektiert übernehmen, aber das gilt speziell in Österreich ohnehin für (fast) alle Medien. Leider war es am Schluss effizienter, die Vorlesung nicht zu besuchen und sich stattdessen auf das Generieren von Punkten zu konzentrieren, da der Vorlesungsstoff nicht wirklich mit den Aktivitäten mehr zusammenhing. Ich schätze, aber dass diese LVA im nächstem Sommersemester äußerst empfehlenswert sein wird. Zeitaufwand ist keinesfalls zu unterschätzen! Aufwand je nach gewünschter Note durchaus 5-10 Stunden die Woche.

Wintersemester 2010

Keine Tests, dafür Slidecasting. Während der Vorlesung ist es möglich, Folien direkt zu kommentieren, dadurch kommt es auch zu Diskussionen (Kommentare sind fuer andere Studierende im Slidecasting sofort sichtbar). Für gute Postings gibt es manchmal auch Punkte, ebenso für sinnvolle Links. Oft werden die Folien nach der Vorlesung noch von Prof. Purgathofer kommentiert. Punkte gab es außerdem für das finden von Fehlern in Folien, gute Diskussionsbeiträge, das Schreiben von Contributions zu verschiedenen Themen, das Reviewen von Contributions und viele verschiedene interessante praktische Übungen (Lochkarte basteln, Überwachungskameras dokumentieren, ...). Die Anzahl von für eine bestimmte Note notwendigen Punkten wurde auch hier nach unten korrigiert, nachdem es am Anfang kleinere Probleme gab.

Wintersemester 2009

Auch hier gibt es keinen Test mehr. Stattdessen wird ein vom Instituts entwickeltes System, genannt Slidecasting [1], verwendet. Dieses Slidecasting bietet jeden Studenten die Möglichkeit aktiv an der LVA teilzunehmen und somit Punkte zu sammeln (Beispielsweise durch Vertiefen des Vorlesungsstoffes in Form von Beiträgen, an Diskussionen im Slidecasting teilzunehmen, interessante Links zu posten, Beiträge von Mitstudenten zu reviewen, etc..). Aufgrund diverser Startprobleme wurde der Punktespiegel zwei mal nach unten korrigiert und die maximale Anzahl von einreichbaren Punkten pro Woche von 7 auf 8 aufgestockt.

Sommersemester 2009

Auch hier gab es keinen Test mehr für diese Lehrveranstaltung.

Wintersemester 2008

Gab es keinen! Da der Vortragende Peter Purgathofer eingesehen hat, dass ein Test meist dazu führt, dass die Studenten nur noch darüber nachdenken, was aus der Vorlesung für den Test relevant ist und was nicht, wollte er sie in diesem Semester von dem Problem befreien und hat keinen Test abgehalten, stattdessen gab es eine vielfältige Auswahl an Möglichkeiten sich Punkte zu holen und so seine Note zu bestimmen.

Test im Wintersemester 2007

Während des Semesters hatten Studierende die Möglichkeit an einem gemeinsamen Prüfungsfragen-Katalog mitzuarbeiten. Vor dem Test wurden gute Fragen vom Professor als "im Fragenpool" gekennzeichnet und angekündigt, dass drei der zehn Testfragen aus diesem Pool stammen würden. Schlussendlich stammten sämtliche Prüfungsfragen aus dieser Sammlung und es gab keine Multiple-Choice-Fragen.

Ungewöhnlich war die Aufteilung des Tests. Der erste Teil musste in 30 Minuten alleine gelöst und der Angabezettel retourniert werden. Der zweite Teil bestand aus einer (freiwilligen) Gruppenarbeit mit ziemlich genau der selben Angabe wie im ersten Teil. Die Gruppe musste aus 3 - 5 Personen bestehen, die man mehr oder weniger frei wählen konnte. Würde man bei dieser Gruppenarbeit gemeinsam mehr Punkte erreichen als das beste Gruppenmitglied im Einzeltest, so würde die Punktedifferenz jedem Mitglied gutgeschrieben werden. (z. B.: Gruppenmitglied A erzielt im Einzeltest 18 Punkte, alle anderen 16. Schafft es die Gruppe auf 20 Punkte, würden jedem Mitglied 2 weitere Punkte (20 - 18) angerechnet werden.)

Fragen waren (etwas konkreter formuliert) zB:

  • Was ist das OLPC Projekt?
  • Was versteht man unter DRM?
  • Erklären Sie 'Security by Obscurity' am Beispiel einer Wohnungstür.
  • Nennen Sie X Vor- und Nachteile von Lochkarten.
  • Erklären Sie Unterschiede zwischen ARPA- und USEnet

Es stand ausreichend Zeit zur Verfügung um jede Frage in den Folien nachzuschlagen.

Test vor Wintersemester 2007

Beim Test am Ende des Semesters dürfen eigene Notizen und die Folien der Vorlesung verwendet werden. Er besteht aus einem Multiple-Choice-Test und einigen frei zu beantwortenden Fragen, die man, wenn man die Vorlesung besucht hat und sich für die Themen interessiert, leicht beantworten können müsste. Die Unterlagen sind mitunter für die Prüfung notwendig, da direkt Bezug auf sie genommen wird, die Prüfung nur aus den Unterlagen zu machen dürfte allerdings schwierig sein, da 1. die Zeit nicht reicht und 2. oftmals die eigene Meinung und das eigene Verständnis gefragt sind. Die Multiple-Choice-Fragen machen 50% der Gesamtpunkte aus. Für eine richtige Antwort bekommt man 2 Punkte, jedoch für eine falsche -1 Punkt.

Aufgaben / Punkte[Bearbeiten]

Alle Aufgaben werden über die so genannte Arbeitsmappe gehandhabt, sie erlaubt den einfachen Upload von Files in Formaten, passend zur jeweiligen Aufgabe und ist generell sehr schlank designt, sodass die Arbeit damit auch auf kleineren Displays sehr leicht fällt.

Regelmäßig gibt es zu dem konkreten Stoff passend Aufgaben die in der Vorlesung bekannt gegeben werden. Diese Aufgaben müssen nicht alle gemacht werden, jedoch empfiehlt es sich doch einige zu machen für eine gute Note.

Aufgaben sind z.B.:

  • ein Foto einer alten Hardware (aus den 80ern oder älter) machen
  • ein Foto einer Überwachungskamera in Wien machen
  • ein Real-Life-Beispiel finden, mit dem das Recht auf informationelle Selbstbestimmung gezeigt bzw. illustriert werden kann
  • ein Auskunftsbegehren an einen Verein bei dem man Mitglied ist, schreiben
  • ein Screenshot eines Bugs in einer Software zu machen, im Wintersemester 08 ein Screenshot der die Einschränkung einer Website oder Software auf Windows dokumentiert, machen
  • eine Kollage von Creative Commons Bildern (oder eigenen), welche alle Kapitel der VO abdeckt
  • ein Web of Trust mit Kollegen aufbauen

Ein weiterer wichtiger Träger der Aufgabengestaltung ist das Slidecasting. Die Folien können während der Vorlesung live in diesem diskutiert werden. Einfach die Homepage öffnen und persönliche Notizen zu den Folien machen, öffentlich diskutieren oder auch Fragen an den Vortragenden/die Kollegen stellen, die in der Regel auch sehr rasch beantwortet werden.

Zu jeder Vorlesung gab es noch eine Aufgabe, welche je einen Punkt einbrachte: Die Vorlesungsfolien wurden im Slidecastingstudio mit einem Fehler veröffentlicht. Wer den Fehler innerhalb von 24 Stunden fand, bekam einen Punkt. Die Fehler waren teilweise nicht sehr stoffrelevant und manchmal gut versteckt, aber diese Übung brachte die Studierenden dazu die Folien gut durchzulesen und somit ersparte es etwas an Lernzeit vor dem Test. Und sie lehrte einen auch nicht immer 'zu genau' zu suchen und dadurch das große Bild aus den Augen zu verlieren.

Die Folien werden etwas später auch kapitelweise zum Download zur Verfügung gestellt, wo dann der Fehler natürlich nicht mehr enthalten ist.

Fehler waren z.B.:

  • statt dem Bild von Paul Baran ein Bild von John Cleese
  • "VeriSign" wurde "VeriSwine" genannt
  • es wurde behauptet, ein papierloses Büro wäre auch ein menschenloses Büro
  • statt dem Bild von John Kennedy (IFPI Praesident) ein Bild von John F. Kennedy (erschossener US-Praesident)
  • "copyleft" wurde "copytheft" genannt (aber nicht in dem Titel des Kapitels!)


Weiters hatte man die Möglichkeit an eLearning Experimenten teilzunehmen und sich dabei noch ein paar Punkte zu sichern. Studierende konnten sich zB an einem Timeline-WIKI zum Thema "Die Geschichte der Überwachung" mitarbeiten. Weiters konnte man Artikel zu Themen, auf die in der Vorlesung nicht genauer eingegangen wurde, verfassen. Solche Themen waren z.B. Das Usenet.

Im SS 2016 Mitte Juni gab es die Möglichkeit sich durch besonderes Review-Karma (welches einem geheimen Schlüssel unterliegt) das Recht zu verdienen, Bonus-Reviews zu schreiben. Damit hilft man Studenten die noch sehnsüchtig auf Reviews warten und entlastet die Tutoren, die Mitte Juni bei ca. 700 noch zu reviewenden Tasks standen. Bei 3 Extra-Reviews bekommt man 1 Punkt. Bei konsequenter Verwendung von nicht-geschlechtergerechter Sprache (verwenden des Maskulinums) werden einem im selben Maßstab konsequent Punkte abgezogen - man wird vorher 1x verwarnt.

SS 2017: Extra-reviews gibt es nicht mehr

Links[Bearbeiten]

~~Die Vorlesung wird über ein Weblog organisiert. Übungen werden dort bekanntgegeben, die Folien gibt es dort zum Download und bei Fragen in den Kommentaren antwortet auch Herr Purgathofer persönlich, nett und schnell: [2] (Wintersemester) bzw. [3] (Sommersemester)~~

Zumindest seit 2016 wird alles über die Plattform Aurora abgewickelt.

Tipps[Bearbeiten]

  • RSS Feeds mittels eines Feed readers (R.I.P. Google Reader) abonnieren. Innerhalb von Aurora anfragen wie das funktioniert, da sich die UI regelmäßig ändert.
  • Regelmäßig (1x/Woche) Aurora nach neuen Challenges/Ankündigungen abgrasen. Im RSS Feed steht nur sehr wenig.
  • Sich mental und technisch darauf vorbereiten dass Aurora (2017) nicht abgegebene Entwürfe von Tasks während der Bearbeitung "verliert" (ob das am Benutzer oder an der Software liegt ist offen -- jedenfalls haben mehrere Leute dieses Problem). Ein Workaround ist, die Tasks in Word oÄ zu schreiben und dann fertig reinzukopieren. Es gibt auch Browsererweiterungen welche Backups von allen Textfeldern macht (Lazarus für Chrome & Firefox), aber ich habe diese nicht getestet.
  • Im SS 2017 ist es mehrmals auch zu Datenverlust nach der Abgabe gekommen. Man merkt dass die Designer am Werk sind!
  • Keine Bugs melden obwohl es einen Bugtracker gibt, sie werden entweder nicht ernsthaft bearbeitet oder als Feature wegargumentiert. Außerdem bringt die Partizipation im Bugtracker keine Extrapunkte.
  • Von Anfang an viel arbeiten, am besten mit Challenges möglichst gleich nach Veröffentlichung anfangen! Sonst wirds am Schluss sehr stressig.

Verbesserungsvorschläge / Kritik[Bearbeiten]

  • Leider ist das Fach (selbiges gilt für die Schwester-LVA BHCI) massiv ECTS untergewichtet. Der Aufwand ist mit anderen 3ECTS LVAs nicht vergleichbar. Eine Zugabe von mehr ECTS bzw. Verringerung des Aufwands wäre wünschenswert.
  • Inhaltlich ist die LVA teilweise eher fragwürdig. (z.B. "Erstellen Sie einen Rage-comic")
  • Es wird einfach angenommen, dass alle Studenten in der Lage sind Videos aufzunehmen, Ton aufzuzeichnen, Websites zu erstellen, etc. In fast jedem Task gibt es irgendeine multimediale Komponente die den Aufwand um ein Vielfaches erhöht. Besonders ärgerlich sind Zusätze wie "wir erwarten gute Tonqualität" oder "Gesprochenes vor statischen Folien führt zu Punkteabzügen".
  • Teilweise haben die Tasks einen finanziellen Aufwand, der imho nicht nötig wäre. (z.B. Eingeschriebenen Brief verschicken, Anschaffung von Mikrofon, etc.)
  • Kaum ein Task ist unmittelbar erledigbar. Oft werden mehrtägige Testphasen, outdoor Aktivitäten, Erstellung von multimedia Inhalten o.ä. verlangt. Ein Grundkontingent an Tasks, die von Zuhause aus durch reine Recherche erledigbar wären, wäre wünschenswert - selbst wenn man damit nur eine positive Note (g4) erreichen könnte.

Andere Meinung: Zumindest im SS 2017 gibt es bis jetzt keine Tasks die finanziellen Aufwand oder "Outdoor-Aktivitäten" mit sich bringen. Fast alles ist vom Laptop aus machbar, für eine positive Note reicht das aus.

Aurora[Bearbeiten]

GSI & BHCI verwenden für ihren Arbeitsmodus ein System namens Aurora außerhalb von TUWEL und TISS.

 LVA 1: "Wir verwenden nur TUWEL, Informationen im TISS werden nicht aktualisiert"
 LVA 2: "Bei uns ist es genau umgekehrt"
 GSI & BHCI: "Hold my beer"
  • Materialien (VO-Folien) sind nur innerhalb von Aurora einsehbar. Es wird bestritten dass dies als Form von Kopierschutz gedacht ist, aber man will "Kontrolle" über die Darstellung der Folien haben. Ohne Pointe.
  • Die gesamte Kommunikation läuft über Aurora ab, was insbesondere deswegen nervt weil Aurora in diesem Bereich zumindest TUWEL sehr unterlegen ist. Es gibt keine Emailbenachrichtigungen und der zur Verfügung gestellte RSS-Feed, der immer dann fast apologetisch erwähnt wird wenn dieses Thema aufkommt, ist unbrauchbar, da er nur die Antworten auf die eigenen Beiträge enthält.
  • Heisenbugs überall im System, und zuwenig Ressourcen, diesen wirklich nachzugehen. Gerade diese LVA baut scheinbar massive "Technical Debt" auf.
  • Unendlich langsam, Ausfälle, Datenverlust.

Im Endeffekt passt Aurora nicht besonders gut in den bestehenden Workflow den ein Student hat. Alles ist irgendwie anders, mit dem Anspruch dass es "besser" ist. Das mag sein wenn man die LVA für sich betrachtet, schlussendlich nervt es aber einfach nur wenn z.B. Benachrichtigungen, Foliendownload und Kalendereinträge nicht so funktionieren wie man es gewohnt ist. Die starke Variation bei der Organisation der LVAs ist ein systematisches Problem auf der TU, GSI & BHCI bringen dieses Problem aber auf ein ganz neues Level.