TU Wien:Grundzüge der Informatik VU (Schildt)

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In der Studienplanänderung 2011 der Technischen Universität Wien wurde "Grundzüge der Informatik VU" aus dem Studienplan gestrichen.

  • Studierende der TU, die im WS11 oder später mit ihrem Studium begonnen haben, können diese LVA nicht mehr für ihr Studium als Pflicht- bzw. Wahlfach verwenden.
  • Studierende der TU, die bereits vor dem WS11 inskribiert waren, können, sofern sie für diese LVA ein Zeugnis haben, dieses Fach gemäß den Übergangsbestimmungen verwenden.
    • Ist dieses Fach eine Vorlesung, so muss es (wie immer) noch 3 weitere Semester Prüfungen geben.

Für Details siehe bitte auch das FAQ Studienplan 2011.


Daten[Bearbeiten]

Inhalt[Bearbeiten]

eher technisch ausgerichtet:

  • kurzer, eher technischer Abriss der Computer-Geschichte
  • Informationstheorie, Codierungstheorie (Fehlerkorrigierende Codes, Kompression usw.)
  • Datenübertragungsverfahren
  • kurzer Abschnitt über Kryptographie
  • Zahlendarstellung
  • Boolesche Algebra
  • Fuzzy Logic
  • ...

Benötigte Vorkenntnisse[Bearbeiten]

Keine

Hilfreiche Vorkenntnisse[Bearbeiten]

Es ist praktisch schon ein wenig mit Zahlenkodierung in den verschiedenen Zahlensystemen gerechnet zu haben.

Vorlesung[Bearbeiten]

Prof. Schildts Vortragstil ist einmalig auf der TU. Der Vortragende ist sehr ruhig, der Stoff ist leicht nachzuvollziehen. Die Stimmung im Hörsaal grenzt des Öfteren an Langeweile bzw. Schlafesruhe :-). Andererseits bricht unter dem Publikum auch immer wieder schallendes Gelächter aus.

(Eine Meinung) Wenn mensch ab und zu mal fehlt, kann der Stoff leicht aus dem Buch zur Vorlesung nachgeholt werden.

(Eine andere Meinung) Wer gar nicht in die Vorlesung geht, stattdessen zu Hause schläft und nur aus dem Buch lernt, kann sich viel Zeit ersparen, da für den Abschlusstest sowieso alles nochmal komplett aus dem Buch gelernt werden muss. Wird vom Vortragenden auch zu Beginn der VO gesagt (Buch mit Quietscheentchen in der Badewanne lesen statt auf den Stufen im AudiMax...) u.a. wegen Platzmangel zu Beginn des Semesters im Hörsaal, welcher sich danach aber sehr schnell lichtet.

Der Vortragende sorgt immer wieder für Lacher und unterhaltsame Stimmung indem er Anekdoten aus seinem Leben preisgibt (Die Firma Siemens...).
Zusatz: Einigen Leuten soll das auch ziemlich auf den Nerv gegangen sein. Die Einblicke ins Berufsleben sind aber nicht ganz uninteressant, um eine Vorstellung vom eigenen Berufsbild zu bekommen.

Er schweift gerne vom Thema ab und erzählt neben seiner beruflichen Vergangenheit auch über die heutigen Berufsaussichten der Informatiker. Er versucht den relativ simplen und abstrakten Stoff durch Beispiele aus der Praxis aufzupeppen zu machen (Stichwort: Multiplexer -> Düsentriebwerk...). Es ist einfach eine Geschmackssache, ob einem Prof. Schildts Vortragsstil liegt oder nicht.

Andere Meinung: Der Vortrage gestaltet den Unterricht absichtlich langweilig, damit möglichst viele aus seinem Buch lernen. Auf diese Weise wird sein 3.-klassiges Buch auch halbwegs oft verkauft. Habe an Schulen keinen langweiligeren, unsympathischeren Lehrer erlebt. Meiner Meinung nach ist es ist eine Frechheit, dass so jemand unterrichten darf.

Replik auf obere Meinung: Wer Prof. Schild kennt weiß, dass sein Vortragsstil nicht "Absicht" ist, so redet er nunmal. Auch in Prüfungen und "privat" ist er nicht anders. Das ist einschläfernd (was verständlicher Weise viele nicht gut finden) aber wenigstens erklärt er alles genau. Ihm zu unterstellen, dass er nur so redet weil er seine Bücher verkaufen will (ich persönlich find die nicht so schlecht, es gibt sehr viel schlimmere) ist mMn nach unqualifiziert.

Literatur[Bearbeiten]

Als Buch zur Vorlesung wird "Informatik Grundlagen" (ISBN 3-211-27754-4) von Schildt, Burgstaller und Blieberger verwendet. Das Buch ist ansprechend geschrieben, und man kann daraus ziemlich gut lernen auch ohne die Vorlesungen besucht zu haben. Kostenpunkt: ca. 25 Euro

Prüfung und Aufwand[Bearbeiten]

Die Prüfung besteht aus zwei Tests, die auf dem Computer zu absolvieren sind zu je 50 Punkten und einer schriftlichen Prüfung zu 100 Punkten. Bei den zwei rechnergestützten Tests muss man über 51 Punkte haben, um zum Abschlusstest anzutreten. Ab 110 Gesamtpunkten ist man positiv. Die ersten beiden Tests stehen jedoch bereits im Netz zum Üben bereit, und kommen dann beim tatsächlichen Test auch, nur eben mit anderen Zahlen. Die Tests sind aber wegen des Zeitdrucks nicht zu unterschätzen. Außerdem war es zumindest im WS 2007 so, dass gerade bei dem Beispiel des zweiten Tests das am meisten Punkte gebracht hat (24 von 50), nur das richtige Endergebnis, nicht aber richtige Zwischenergebnise gewertet wurden. Der kleinste Fehler bedeutet somit 24 Punkte Abzug.

(Ich würde empfehlen, das Informatik-Grundlagen Buch zu kaufen und die für den Test relevanten Kapitel selbsttändig durchzulesen. Oder noch besser Prof. Schildts Vorlesung zu besuchen. Der Stoff ist extrem wichtig und spätere Vorlesungen wie zB. Einführung in die Technische Informatik bauen darauf auf.)

Wintersemester 08: vor den Übungstests finden anwesenheitspflichtige Tutorien statt, die sehr genau erklären, wie die Fragen der Tests funktionieren - also für die Übungstests kommt man völlig ohne Buch aus, beim Schlusstest kann ich das nicht beurteilen.

Vergleich: Schauer vs. Schildt vs. Blieberger[Bearbeiten]

siehe TU Wien:Grundzüge der Informatik VU (Schauer)#Vergleich: Schauer vs. Schildt vs. Blieberger

Tutorien[Bearbeiten]

Es gibt vor den einzelnen Teilprüfungen einige Tutorien. Seite dem WS 2006 sind die Tutorien Pflicht und ohne der Teilnahme an einem Tutorium (insgesamt sind es fünf Termine, wovon man einmal unentschuldigt fehlen darf) ist die Anmeldung zur Prüfung nicht möglich. Die Qualität der Tutorien kann von Gruppe zu Gruppe verschieden sein, jedoch findet man im TUWEL-Kurs Folien verschiedener Gruppen, was das lernen für die Tests wieder etwas erleichtert.

In den Tutorien werden die Beispiele der zwei Übungstests sowie die Themen Fuzzifizierung und Petri-Netze durchgenommen.

Verbesserungsvorschläge / Kritik[Bearbeiten]

noch offen