TU Wien:Algebra und Diskrete Mathematik VU (diverse)/Übungen 2025W/Beispiel 138

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Untersuchen Sie, ob es sich bei der folgenden Relation R⊆A×B um eine Funktion, injektive Funktion, surjektive Funktion bzw. bijektive Funktion handelt.

R={(x2,1x2) | x∈ℝ+},A=B=ℝ+

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oder

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Lösungsvorschlag von Schakal

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Da die x2 injektiv ist und 1x2 jedes Element aus ℝ+ nur einmal zugeordnet wird, ist diese injektiv. Die Funktion ist surjektiv da im unendlichen auch 0 erreicht wird.

(FALSCH: die Funktion nähert sich unendlich lang an und 0 wird nie erreicht. Die Funktion ist dennoch bijektiv, siehe Link unten)

Relation

Eine Relation R zwischen zwei Mengen A und B ist eine Teilmenge des kartesischen Produkts A×B. Ist  A=B so spricht man von einer binären Relation. Anstelle von (a,b)∈R schreibt man auch  aRb, anstelle von (a,b)∉R auch aR/b.

Funktion

Eine Funktion oder Abbildung f:A→B von A nach B ist eine Relation Rf⊆A×B mit der Eigenschaft, dass zu jedem a∈A genau ein b∈B mit aRfb existiert. Man schreibt dafür b=f(a). Der Graph einer Funktion f:A→B ist die Menge {(a,f(a))|a∈A}⊆A×B.

Injektivität
Injektivität[Bearbeiten, Wikipedia, 1.65 Definition]

"Verschiedene Elemente der Definitionsmenge werden auf verschiedene Elemente der Zielmenge abgebildet": a1,a2∈A,a1≠a2⇒f(a1)≠f(a2) oder äquivalent: a1,a2∈A,f(a1)=f(a2)⇒a1=a2

Surjektivität
Surjektivität[Bearbeiten, Wikipedia, 1.65 Definition]

Jedes Element der Zielmenge tritt mindestens einmal als Funktionswert auf: ∀b∈B ∃a∈A:b=f(a)

Bijektivität
Bijektivität[Bearbeiten, Wikipedia, 1.65 Definition]

Eine Funktion ist bijektiv, wenn Injektivität & Surjektivität vorliegt. Diese Eigenschaft impliziert die Existenz einer Umkehrfunktion f−1().

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TU Wien:Mathematik 1 UE (diverse)/Übungen WS10/Beispiel 123