TU Wien:Mathematik 1 UE (diverse)/Übungen WS08/Beispiel 383

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Sei A:ℝ2→ℝ2 die lineare Abbildung mit A(11)=(10),A(21)=(01). Bestimmen Sie Kern A und dim(Kern A).


Lösung von fabs

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Nach der Angabe würde also ein beliebiger Vektor v aus R² folgendermaßen dargestellt werden können:
v=(xy)=a⋅(11)+b⋅(21)
x und y könnte man nun in Abhängigkeit von a und b darstellen:
x=a+2⋅b
y=a+b
bzw. a und b in Abhängigkeit von x und y:
a=2⋅y−x
b=x−y
Auf diese Art umgeformt, sieht der Vektor v nun so aus:
v=(2y−x)⋅(11)+(x−y)⋅(21)
Die Abbildung von v errechnet sich nun wie folgt:
A(v)=(2y−x)⋅A(11)+(x−y)⋅A(21)
A(v)=(2y−x)⋅(10)+(x−y)⋅(01)
A(v)=(2y−x0)+(0x−y)
A(v)=(2y−xx−y)
Wie man leicht erkennen kann, ist die einzige Möglichkeit, wie die Abbildung A(v) 0 ergibt, x = y = 0. Mathematisch:
A(v)=0⇔x=y=0
Der einzige Vektor, der diese Bedingung erfüllt, ist logischerweise der Nullvektor v=(00). Der Kern ist in diesem Fall also die leere Menge und daher Nulldimensional.

Lösungsvorschlag von m4rS

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kA obs so auch erlaubt ist zu berechnen (und ob ich alles richtig verstanden hab ;) ), falls ja ne schnellere Variante (grad keine Lust mich viel mit LaTeX herumzuschlagen, also eher nicht schön formatiert) :

Den Kern berechnet man, durch {x e V:f(x) = o} Durch die Linearität können wir unsere 2 Abbildungen auch zu einer Zusammenfassen u so auch den ganzen Raum V bzw R^2 darstellen, d. H. s*A(2,1)+t*A(1,1)=(0,0) =>s*(1,0)=-t*(0,1), es ist trivial zu erkennen, dass die einzige Lösung s=t=0 ist, daher ist die einzige Lösung der Nullvektor

Wikipedia:

Beispiele: