TU Wien:Algebra und Diskrete Mathematik VU (diverse)/Übungen 2025W/Beispiel 419

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Untersuchen Sie, ob die folgenden Strukturen Ringe, Integritätsringe bzw. Körper sind:

M=ℚ[𝟏𝟒]={a+b⋅𝟏𝟒|a,b∈ℚ} mit der Addition und Multiplikation aus ℝ.

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Lösungsvorschlag von neo

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(M,+):
(a+14b)+(c+14d)=(a+c)+14(b+d)∈ℚ[14]→abgeschlossen
Die Addition ist assoziativ und kommutativ, daher die Struktur ebenso.
Das neutrale Element bezüglich der Addition ist trivialerweise die 0.
Das inverse Element ist das additive Inverse (a -> -a, b -> -b).
(M,+)abelscheGruppe

(M,∗):
(a+14b)(c+14d)=ac+6bd+14(ad+bc)→abgeschlossen
Kommutativität und Assoziativität wird von der regulären Multiplikation geerbt.
Das neutrale Element bezüglich der Multiplikation ist die 1 d.h(1+14∗0).
Ebenso gibt es bezüglich der Multiplikation (in diesem Fall) keinen Nullteiler, da das Produkt einer Multiplikation nur 0 ergibt, wenn einer der beiden Faktoren 0 ist (ausgenommen Modulorechnung bzw. andere mir nicht bekannte Ausnahmen :D).
Ebenso gilt das Distributivgesetzt, da es in der regulären Addition bzw. Multiplikation schon gilt.

(a+14b)(c+14d)=1
a+14b=1c+14d=1c+14dc−14dc−14d=c−14dc2−14d2=cc2−14d2−dc2−14d214
Dieser Ausdruck ist falsch, wenn der Nenner 0 ergibt.
c2−14d2=0
c−14d=0
c=14d⇒c∉ℚ,d=c14⇒d∉ℚ
Der Nenner ist also nur 0, wenn zumindest einer der beiden Variablen c,d∉ℚ ist. Das ist aber laut Angabe nicht möglich. Formal folgt:
∀c,d∈Q⇒c2−14d2≠0⇒(a+14b)−1=cc2−14d2−dc2−14d214⇒inverseElemente
(M,+,∗)⇒Koerper

Abelsche Gruppe
Abelsche Gruppe
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Eine Abelsche Gruppe (G,∘) mit Funktion ∘:G×G→G ist

  • abgeschlossen bzgl. der Operation ∘ in G mit a,b∈G gilt a∘b∈G
  • assoziativ: ∀a,b,c∈G:a∘(b∘c)=(a∘b)∘c
  • besitzt ein neutrales Element e: ∃e∈G:∀a∈G:a∘e=e∘a=a
  • besitzt inverse Elemente a−1 bzw. a′: ∀a∈G:∃a−1∈G:a∘a−1=a−1∘a=e
  • sowie ist in allen Formen kommutativ bzw. abelsch: ∀a,b∈G:a∘b=b∘a
Ring
Ring[Bearbeiten, Wikipedia, 2.68 Definition]

Ein Ring (R,+,⋅) ist eine Menge R mit zwei binären Operationen + und ⋅, sodass

  • (R,+) eine kommutative Gruppe ist,
  • (R,⋅) eine Halbgruppe ist,
  • die Distributivgesetze
a⋅(b+c)=(a⋅b)+(a⋅c) und
(a+b)⋅c=(a⋅c)+(b⋅c)
für alle a,b,c∈R gelten.
Nullteiler

In einem Ring kann das Produkt zweier von 0 verschiedener Elemente trotzdem 0 sein. Z.B. gilt in ℤ6 die Beziehung 2‾⋅3‾=6‾=0‾. Man nennt im Allgemeinen ein Element a≠0 eines Ringes R Nullteiler, wenn es ein b≠0 aus R gibt, so dass a⋅b=0 oder b⋅a=0 ist. Dieses b ist damit natürlich auch ein Nullteiler. Ringe ohne Nullteiler werden gesondert betrachtet.

Integritätsring
Integritätsring[Bearbeiten, Wikipedia, 2.71 Definition]

Kommutativer Ring mit Einselement ohne Nullteiler.

Körper

Ein kommutativer Ring ⟨K,+,⋅⟩ mit Einselement 1≠0, in dem jedes Element a≠0 eine Einheit ist, also ein multiplikatives Inverses besitzt, heißt ein Körper.

Beweis Wurzel 14 irrational

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Beweis 14∉ℚ: Wir nehmen an, dass der Ausdruck 14 rational ist und stellen diesen in der bekannten Form der rationalen Zahlen dar, wobei der Bruch in gekürzter Form sein soll, also sind 𝐩,𝐪 teilerfremd, also p⊥q.

14=pq|(.)2⟹14=p2q2|⋅q2⟹2⋅7⋅q2=p2⟹2∣p2⟹2∣p⟹∃o∈ℕ:o=p2⟹p=2⋅o⟹2⋅7⋅q2=p2=(2⋅o)2|(:2)⟹7⋅q2=2⋅o2⟹2∣q2⟹2∣q⟹∃r∈ℕ:r=q2⟹q=2⋅r⟹pq=2⋅o2⋅r.

⟹ Widerspruch zur Annahme, dass p,q teilerfremd sind, also liegt pq nicht in gekürzter Form vor.

--Har203 21:23, 26. Feb. 2026 (CET)

Untersuchen Sie, ob die folgenden Strukturen Ringe, Integritätsringe bzw. Körper sind:

M=ℚ[𝟏𝟒]={a+b⋅𝟏𝟒|a,b∈ℚ} mit der Addition und Multiplikation aus ℝ.

Zuerst einmal einige Grundgedanken. Wenn wir uns eine Zahl in der Form ai+aw⋅14 anschauen, dann hätten wir gerne, dass der eine Teil ein rein rationaler Anteil ai∈ℚ ist und der zweite Teil ein rein irrationaler Teil (aw⋅14)∈(ℝ∖ℚ)∪{0} ist. Dieses Verhalten wird durch die Wurzel 14 bestimmt.

Grundsätzlich geht es später darum, ob das Produkt bezüglich ⋅ den Wert 𝟎𝐌 annehmen kann, auch wenn a,b∈M, aber beide ungleich 0M sind (Nullteiler).

  • Den Beweis für 𝟏𝟒∉ℚ habe ich oben in den Hilfsmitteln eingefügt.


D.h. wir haben wirklich einen rein rationalen Anteil (ai) und einen rein irrationalen Anteil (aw⋅14). Diese beiden Teile sind disjunkt mit der Ausnahme der 0.

Für die weiteren Beweise werden wir folgende drei Variablen aus der Menge M verwenden

a=(ai+aw⋅14),b=(bi+bw⋅14),c=(ci+cw⋅14) mit ai,aw,bi,bw,ci,cw∈ℚ⟹a,b,c∈M.

Zuerst die Gruppe mit den geforderten Gruppenaxiomen in ⟨M,+⟩:

  1. Abgeschlossen: ∀a,b∈M gilt:(a+b)∈M.
  2. Assoziativität: ∀a,b,c∈M gilt:(a+b)+c=a+(b+c).
  3. Existenz eines neutralen Elementes bezüglich der Addition: Es gibt ein neutrales Element: 0M∈M mit ∀a∈M gilt:a+0M=0M+a=a.
  4. Für alle Gruppenelemente a existiert ein inverses Element: ∀a∈M gilt:∃(−a)∈M mit:a+(−a)=(−a)+a=0M.
  5. Kommutativität: Für alle Elemente a,b∈M gilt:(a+b)=(b+a)
  • Abgeschlossenheit bezüglich +: Wir prüfen zuerst die Abgeschlossenheit von ⟨M,+⟩:
a+b=(ai+aw⋅14)+(bi+bw⋅14)=(ai+bi)+(aw+bw)⋅14 mit (ai+bi) und (aw+bw)∈ℚ.
D.h. die Summe einer Addition in M ist wieder in der Struktur von M enthalten ⟹die Struktur ⟨M,+⟩ ist abgeschlossen.
  • Assoziativität bezüglich +:
∀a,b,c∈M gilt:(a+b)+c=a+(b+c)
Da wir mit der Addition aus ℝ arbeiten, gilt natürlich die Assoziativität bezüglich +. Wir können natürlich auch nachrechnen (bei der Addition noch einfach):
(a+b)+c=((ai+aw⋅14)+(bi+bw⋅14))+(ci+cw⋅14)=(ai+aw⋅14)+((bi+bw⋅14)+(ci+cw⋅14))=a+(b+c).
  • Existenz eines neutralen Elementes bezüglich +: Es gibt ein neutrales Element 0M∈M mit ∀a∈M gilt:a+0M=0M+a=a.
Wir nehmen an, dass das neutrale Element bezüglich der Addition 0M=(0+0⋅14)∈M sein wird:
a+0M=(ai+aw⋅14)+(0+0⋅14)=((ai+0)+(aw+0)⋅14)=(ai+aw⋅14)==a=((0+ai)+(0+aw)⋅14)=(0+0⋅14)+(ai+aw⋅14)=0M+a.
D.h. das neutrale Element bezüglich + ist 0M=(0+0⋅14)∈M.
  • Inverse Element: Für alle Elemente a∈⟨M,+⟩ existiert ein inverses Element:
∀a∈M gilt:∃(−a)∈M mit:a+(−a)=(−a)+a=0M.
Das Inverse Element von a=(ai+aw⋅14) wird (−a)=((−ai)+(−aw)⋅14) sein:
a+(−a)=(ai+aw⋅14)+((−ai)+(−aw)⋅14)=((ai+(−ai))+(aw+(−aw))⋅14)=(0+0⋅14)=0M=(((−ai)+ai)+(((−aw)+aw)⋅14))=(((−ai)+(−aw)⋅14)+(ai+aw⋅14))=(−a)+a.
D.h. das inverse Element zu a=(ai+aw⋅14) bezüglich + ist (−a)=((−ai)+(−aw)⋅14)∈M.
  • Kommutativität bezüglich +: ∀a,b∈M gilt:a+b=b+a.
Da die Addition in ℝ kommutativ ist, folgt daraus, dass ⟨M,+⟩ kommutativ ist.
a+b=(ai+aw⋅14)+(bi+bw⋅14)=(bi+bw⋅14)+(ai+aw⋅14)=b+a.


⟹ Wir haben bewiesen, dass ⟨M,+⟩ eine kommutative Gruppe mit neutralem Element (abelsche Gruppe) ist.

Für einen Ring ⟨M,+,⋅⟩ werden wir folgende drei Eigenschaften prüfen:

  1. ⟨M,+⟩ ist eine kommutative Gruppe (mit neutralem Element 0), √
  2. ⟨M,⋅⟩ ist eine Halbgruppe, und
  3. es gelten die beiden Distributivgesetze
  • Abgeschlossenheit: Zuerst prüfen wir die Abgeschlossenheit von ⟨M,⋅⟩:
a⋅b=(ai+aw⋅14)⋅(bi+bw⋅14)=(ai⋅bi+14⋅(aw⋅bw))+(aw⋅bi+ai⋅bw)⋅14.
⟹ Es gilt: (ai⋅bi+14⋅aw⋅bw)∈ℚ und (aw⋅bi+ai⋅bw)∈ℚ⟹a⋅b∈M.
D.h. das Produkt einer Multiplikation ist wieder in der Struktur M enthalten ⟹⟨M,⋅⟩ ist abgeschlossen.
  • Assoziativität bezüglich ⋅: ∀a,b,c∈M gilt:(a⋅b)⋅c=a⋅(b⋅c).
Da wir mit der Multiplikation aus ℝ arbeiten, gilt natürlich die Assoziativität bezüglich ⋅.
Wir können natürlich auch nachrechnen: die linke Seite und die rechte geht analog:
LS:(a⋅b)⋅c=((ai+aw⋅14)⋅(bi+bw⋅14))⋅(ci+cw⋅14)=(ai⋅bi+aw⋅14⋅bi+ai⋅bw⋅14+aw⋅14⋅bw⋅14)⋅(ci+cw⋅14)=(ai⋅bi⋅ci+14⋅aw⋅bw⋅ci+14⋅aw⋅bi⋅cw+14⋅ai⋅bw⋅cw)+(aw⋅bi⋅ci+ai⋅bw⋅ci+ai⋅bi⋅cw+14⋅aw⋅bw⋅cw)⋅14
  • Kommutativität bezüglich ⋅: Für alle Elemente a,b∈M gilt:a⋅b=b⋅a:
a⋅b=(ai+aw⋅14)⋅(bi+bw⋅14)= KG in ℝ=(bi+bw⋅14)⋅(ai+aw⋅14)=b⋅a
  • Für die beiden Distributivgesetze müssen folgende Eigenschaften gelten:
a⋅(b+c)=a⋅b+a⋅c(a+b)⋅c=a⋅c+b⋅c}∀a,b,c∈M.


Natürlich gilt hier mit der Addition und Multiplikation in ℝ das 1. und das 2. Distributivgesetz.
Die lange Variante:
a⋅(b+c)==(ai+aw⋅14)⋅((bi+bw⋅14)+(ci+cw⋅14))==(ai+aw⋅14)⋅((bi+ci)+(bw+cw)⋅14)==ai⋅((bi+ci)+(bw+cw)⋅14)+aw⋅14⋅((bi+ci)+(bw+cw)⋅14)==ai⋅bi+ai⋅ci+ai⋅bw⋅14+ai⋅cw⋅14+aw⋅14⋅bi++aw⋅14⋅ci+aw⋅14⋅bw⋅14+aw⋅14⋅cw⋅14==ai⋅bi+ai⋅ci+ai⋅bw⋅14+ai⋅cw⋅14++aw⋅14⋅bi+aw⋅14⋅ci+14⋅aw⋅bw+14⋅aw⋅cw==bi⋅(ai+aw⋅14)+bw⋅(ai⋅14+14⋅aw)+ci⋅(ai+aw⋅14)+cw⋅(ai⋅14+14⋅aw)==bi⋅a+bw⋅(ai⋅14+14⋅aw)+ci⋅a+cw⋅(ai⋅14+14⋅aw)==bi⋅a+bw⋅14⋅(ai+aw⋅14)+ci⋅a+cw⋅14⋅(ai+aw⋅14)==bi⋅a+bw⋅14⋅a+ci⋅a+cw⋅14⋅a==a⋅(bi+bw⋅14)+a⋅(ci+cw⋅14)==a⋅b+a⋅c
  • Für den zweiten Teil (a+b)⋅c=a⋅c+b⋅c nützen wir die kommutative Eigenschaften der Multiplikation aus
(a+b)⋅c=c⋅(a+b) wie oben bewiesen gilt das 1. Distributivgesetz =c⋅a+c⋅b=a⋅c+b⋅c

Zusätze

  • Einselement bezüglich ⋅: Gibt es ein neutrales Element 1M∈M mit ∀a∈M gilt:a⋅1M=1M⋅a=a.
Wir nehmen an, dass das Einselement von ⟨M,⋅⟩ folgend ausschaut: 1M=(1+0⋅14).
a⋅1M=(ai+aw⋅14)⋅(1+0⋅14)=ai⋅1+aw⋅14⋅1+0+0=(ai+aw⋅14)=a==1⋅ai+1⋅aw⋅14+0+0=(1+0⋅14)⋅(ai+aw⋅14)=1M⋅a.
  • Kommutativität: haben wir schon gezeigt und verwendet.

⟹ Wir haben einen kommutativen Ring mit Einselement

Integritätsring

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Ein kommutativer Ring mit Einselement ohne Nullteiler heißt Integritätsring.

  • Nullteiler: Man nennt ein Element a≠0M eines Ringes M Nullteiler, wenn es ein b≠0M aus M gibt, so dass a⋅b=0M oder b⋅a=0M ist. Dieses b ist damit natürlich auch ein Nullteiler. D.h ein Nullteiler wäre a⋅b=0M, obwohl beide Elemente a,b∈M ungleich 0M sind.

Wir haben oben bereits bewiesen, dass wir einen rein rationalen Anteil ai und einen rein irrationalen Anteil aw⋅14, bis auf die Null 0M, haben. Diese beiden Teile sind disjunkt mit der Ausnahme der 0M.

Die Grundfrage ist, in welchen Formen kann ich das Produkt zweier Zahlen a=(ai+aw⋅14) und b=(bi+bw⋅14), also a⋅b darstellen, um die Zahl 𝟎𝐌 (das neutrale Element bezüglich +) als Produkt zu erhalten. Da wir hier eine saubere Aufteilung in ai∈ℚ und aw⋅14∈(ℝ∖ℚ)∪{0} haben und es nur einen Schnittpunkt, die 𝟎 gibt, ist die einzige Darstellung von 0M, wenn ai=0 und aw=0 sind. D.h. es gibt keine Nullteiler.

Ein kommutativer Ring ⟨M,+,⋅⟩ mit Einselement 1≠0M, in dem jedes Element a≠0M eine Einheit ist, also ein multiplikatives Inverses besitzt, heißt ein Körper.

Wir werden noch das inverse Element zu einem beliebigen Element a=(ai+aw⋅14) berechnen. Es muss gelten a⋅a−1=1M=(1+0⋅14):

1=a⋅b=(ai+aw⋅14)⋅(bi+bw⋅14)=(ai⋅bi+14⋅aw⋅bw)+(ai⋅bw+aw⋅bi)⋅14⟹⟹es muss gelten :ai⋅bi+14⋅aw⋅bw=1∧(ai⋅bw+aw⋅bi)=0⟹⟹bw=−aw⋅biai(ai≠0)∧ai⋅bi+14⋅aw⋅−aw⋅biai=1⟹⟹bi⋅ai2+14⋅aw⋅(−aw)ai=1⟹bi=aiai2−14⋅aw2∧bw=−awai2−14⋅aw2

Sonderfälle ai=0 und ai2−14⋅aw2=0 (wir haben oben durch ai und ai2−14⋅aw2 dividiert)

(x2−y2=(x−y)⋅(x+y))⟹ai2−14⋅aw2=(ai−aw⋅14)⋅(ai+aw⋅14):
  • ai=0:
1=a⋅b=(ai+aw⋅14)⋅(bi+bw⋅14)=14⋅aw⋅bw+aw⋅bi⋅14⟹⟹es muss gelten :14⋅aw⋅bw=1∧aw⋅bi⋅14=0⟹bi=0=aiai2−14⋅aw2∧bw=114⋅aw=−awai2−14⋅aw2=−awai2−14⋅aw2
  • ai−aw⋅14=0: der erste Teil ist rational, der zweite Teil ist irrational ⟹ der Ausdruck kann nur bei ai=aw=0 den Wert 0M annehmen ⟹ai=0.
  • ai+aw⋅14=0: der erste Teil ist rational, der zweite Teil ist irrational ⟹ der Ausdruck kann nur bei ai=aw=0 den Wert 0M annehmen ⟹ai=0.
a=(2+3⋅14),b=(−2/122+3/122⋅14),a⋅b=(−4/122+126/122)+(−6/122+6/122)⋅14=(1+0⋅14)=𝟏a=(0+3⋅14),b=(0+142⋅14),a⋅b=(3⋅14⋅142⋅14)=4242=(1+0⋅14)=𝟏

Gesamtergebnis ⟹ ⟨M,+,⋅⟩ ist ein Körper. ◼

Wikipedia:

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