Zeigen Sie, daß
eine Basis des
ist.
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{{Beispiel|1=
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{{Beispiel|
Angabetext
}}
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{{Beispiel|status=solved|1=
Angabetext
}}
Eine Teilmenge von B eines Vektorraums V heißt Basis von V, wenn sie linear unabhängig ist und ihre lineare Hülle [B] gleich V ist.
Die lineare Hülle [M] einer Menge M (eine Menge von Vektoren) ist die die Menge der Vektoren, die durch Linearkombinationen der Vektoren aus M gebildet werden können.
Eine Menge von Vektoren ist linear unabhängig, wenn es keinen Vektor v in der Menge M gibt, der durch Linearkombinationen der anderen Vektoren der Menge dargestellt werden kann.
Mathematisch ausgedrückt:
Um zu zeigen, dass die Vektoren unabhängig sind, muss man beweisen, dass die Linearkombination
trivial ist, d.h. dass
Lt. Definition muss gezeigt werden, dass die Menge B
- linear unabhängig ist
- die lineare Hülle von B gleich
ist
Nun rechnen wir einmal die Koeffizienten der folgenden Linearkombination aus
Das kann man nun als folgendes Gleichungssystem umschreiben:
aus der dritten Gleichung wird
ausgedrückt und ind die verbleibenden Gleichungen eingesetzt
das ergibt
und schlussendlich auch <br\>
B ist linear unabhängig
Nun muss man noch zeigen, dass die lineare Hülle von B gleich
ist.
Um zu zeigen, dass zwei Mengen A, B identisch sind, geht man überlicherweise den Weg, dass man zeigt, dass A Teilmenge von B ist und umgekehrt:
D.h. in unserem Fall ist zu zeigen, dass
gilt
Der erste Fall
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Dazu überlegt man sich, ob alle möglichen Linearkombinationen innerhalb von
liegen
umgeschrieben bedeutet das:
Man sieht also, ganz egal, wie man
wählt (solange man beachtet, dass
) gilt
Der zweite Fall
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Der Fall ist etwas komplizierter. Man muss beweisen, dass sämtliche Vektoren aus
auch in [B] enthalten sind.
Dazu zeigt man, dass man jeden beliebigen Vektor aus
durch eine Linearkombination aus B bilden kann.
Man beginnt mit der selben Gleichung wie zuvor:
Das ergibt folgendes Gleichungssystem:
Nun berechnet man aus diesem System die
. Ich erspare mir hier die einzelnen Rechenschritte und präsentiere nur die Ergbnisse:
Anhand von diesen Ergebnis erkennt man, dass man für jeden beliebigen Vektor aus
die
berechnen kann und dabei gilt, dass
und damit folgt schlußendlich:
- Basis
Basis[Bearbeiten, Wikipedia, 3.15 Definition]
Eine Basis
ist ein
linear unabhängiges
Erzeugendensystem eines Vektorraumes mit
Vektorraum:
(
Körper):
(
eindeutig bestimmt).
- Lineare Unabhängigkeit Matrix
Interessant ist auch die Frage, ob die Zeilen einer Matrix linear unabhängig sind oder nicht. Dabei werden die Zeilen als Vektoren betrachtet. Falls die Zeilen einer quadratischen Matrix linear unabhängig sind, so nennt man die Matrix regulär, andernfalls singulär. Die Spalten einer quadratischen Matrix sind genau dann linear unabhängig, wenn die Zeilen linear unabhängig sind. Beispiel einer Folge von regulären Matrizen: Hilbert-Matrix.
[1] Hauptartikel: [Matrix (Zeilen und Spalten)]
- Determinante
Determinante Eigenschaften
für Einheitsmatrix 
, wobei
die transponierte Matrix von
ist.

- Für quadratische Matrizen
und
gleicher Größe gilt der Determinantenmultiplikationssatz:
.
für eine
Matrix
und eine Zahl
.
- Für eine Dreiecksmatrix
gilt
.
- Besteht eine Reihe oder Spalte aus Nullen, ist die Determinante 0.
- Sind zwei Spalten (Zeilen) gleich, ist die Determinante 0.
- Vertauscht man zwei Spalten (Zeilen), so ändert eine Determinante ihr Vorzeichen.
- Sind
die Spaltenvektoren (Zeilenvektoren) einer Matrix und
eine Zahl, so gelten:
- a1)
,
- a2)
,
- entsprechend für die anderen Spaltenvektoren (Zeilenvektoren).
- b)
ist das (orientierte) Volumen (Flächeninhalt im Fall n = 2) des von den Vektoren
aufgespannten Polytopes (Parallelogramm).
- Addition eines Vielfachen einer Spalte (Zeile) zu einer anderen Spalte (Zeile) ändert eine Determinante nicht. Man kann also eine Determinante mit einem abgeschwächten Gauß-Algorithmus zu einer Dreiecksmatrix umformen und Eigenschaft 6 zur Berechnung der Determinante verwenden. Man beachte Eigenschaften 9 und 10.a2).
- Nur für
-Determinanten gilt die Regel von Sarrus
- Elementare Spalten-/Zeilenumformungen
Elementare Spalten- und Zeilenumformungen werden etwa beim Gauß'schen Eliminationsverfahren verwendet.
Für die nachfolgenden Beispiele sei
Die Beispiele sind anhand von Spaltenumformungen.
- Multipliziert man eine Spalte/Zeile einer Matrix
mit einem Faktor
, so ist die Determinante der neuen Matrix
.
z.B.:
multipliziert mit 1. Spalte:

- Addiert man zu einer Spalte/Zeile einer Matrix das Vielfache einer anderen Spalte/Zeile, so verändert sich der Wert der Determinante nicht.
z.B.: zwei Mal erste Spalte zu zweiter:

- Vertauscht man in einer Matrix A zwei Spalten/Zeilen, so ist die Determinante der neuen Matrix
.
z.B. erste mit zweiter Spalte vertauscht:

- Lineare Hülle
Die lineare Hülle [M] einer Menge M (eine Menge von Vektoren) ist die Menge der Vektoren, die durch Linearkombinationen der Vektoren aus M gebildet werden können.
![{\displaystyle v\notin \left[M\backslash \{v\}\right]\quad \forall v\in M}](/index.php?title=Spezial:MathShowImage&hash=a5026147c240f0992ee145573e47aa92&mode=mathml)
--Har203 01:39, 10. Feb. 2026 (CET)
Untersuchen Sie, ob
eine Basis des
ist.
Für eine lineare Unabhängigkeit von mehreren Vektoren (Anzahl der Vektoren
) darf die nachstehende Gleichung nur die triviale Lösung haben, also
:
mit
.
Zu zeigen ist, dass die angegebenen drei Vektoren ein System von linear unabhängigen Vektoren aus
bilden.
Dafür werden wir eine
-Matrix
mit den drei Vektoren als Spaltenvektoren aufstellen und überprüfen, ob diese drei Vektoren linear unabhängig sind.
Eine Variante führt uns direkt über die Determinante und eine andere über Spalten- bzw. Zeilenumformungen der Matrix
.
.
Nach der Regel von Sarrus ist die Determinante von
.
Die Matrix ist regulär (invertierbar) und hat damit den vollen Spaltenrang
, also sind alle drei Vektoren linear unabhängig und spannen den gesamten
auf.
Diese Schlussfolgerungen erfüllen bereits ausreichend die Aufgabenstellung.
Wir formen die Matrix
auf eine Stufenmatrix um und beurteilen, wie viele Vektoren linear unabhängig sind. Hier führe ich die Umformungen bis zur Einheitsmatrix durch.

Das heißt alle drei Vektoren sind linear unabhängig und als Basis für den Vektorraum
geeignet.
Auch hier erfüllen alle Schlussfolgerungen die Aufgabenstellung.
Zusätzlich muss die lineare Hülle den gesamten Raum
aufspannen. Das ist aber alleine schon durch die lineare Unabhängigkeit der drei Basisvektoren erfüllt.
Sei
ein beliebiger Vektor aus dem Vektorraum
. Die Darstellung dieses Vektors
ist eindeutig durch die Linearkombination definiert.,
D.h., dass wir die Werte für
in der Linearkombination der drei linear unabhängigen Basisvektor für einen gesuchten Vektor
in eindeutiger Weise erhalten. D.h. jeder Vektor aus
hat infolge der linearen Unabhängigkeit der drei Basisvektoren eine eindeutige Darstellung.
Wir können auch sagen, dass die lineare Abbildung, die durch die
-Matrix
definiert wird, durch den Spaltenrang
und alternativ durch die Determinante
regulär, invertierbar und sowohl injektiv als auch surjektiv, also bijektiv ist:
.
Wikipedia:
Ähnliche Beispiele: