TU Wien:Algebra und Diskrete Mathematik VU (diverse)/Übungen 2025W/Beispiel 553

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Wir betrachten Systeme von drei Ebenengleichungen fi(x,y,z)=ai1⋅x+ai2⋅y+ai3⋅z=bi mit Lösungsmengen Li⊆ℝ3,i=1,2,3. Geben Sie jewells elne Systemmatrix


(a11a12a13b1a21a22a23b2a31a32a33b3)


mit geeigneten aij und bi aus ℝ so an, dass die Li folgende Lage zueinander haben:


(a) L1∩L2=L1∩L3=L2∩L3 ist die z-Achse.

(b) L1∩L2=∅ und L1∩L3≠∅≠L2∩L3.

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Vektorraum
Vektorraum[Bearbeiten, Wikipedia, 3.02 Definition]

Sei (V,+) eine abelsche Gruppe und K ein Körper. (V,+,K) heißt Vektorraum, wenn ∀x→,y→∈V,∀λ,μ∈K folgendes gilt:

  1. λ⋅(x→+y→)=λx→+λy→
  2. (λ+μ)⋅x→=λx→+μx
  3. (λ⋅μ)⋅x→=λ⋅(μx→)
  4. 1⋅x→=x→
Untervektorraum
Untervektorraum[Bearbeiten, Wikipedia, 3.05 Definition]

Sei ⟨U,+,K⟩ ein Vektorraum, U⊆V heißt Unterraum oder Teilraum, wenn:

  • U≠∅
  • x→,y→∈U⟹x→+y→∈U(U ist abgeschlossen bezüglich U+U)
  • x→∈U,λ∈K⟹λx→∈U(U ist abgeschlossen bezüglich U⋅K)
Ebene

In der analytischen Geometrie wird jeder Punkt im dreidimensionalen Raum mit Hilfe eines kartesischen Koordinatensystems mit einem Koordinatentripel (x,y,z) identifiziert. Eine Gleichung mit den Unbekannten x, y und z beschreibt dann eine Menge von Punkten im Raum, und zwar diejenigen Punkte, deren Koordinaten die Gleichung erfüllen. Ebenen sind nun dadurch ausgezeichnet, dass es sich bei einer solchen Gleichung um eine Gleichung lineare Gleichung handelt. Zur Notation von Ebenen werden verschiedene Schreibweisen verwendet. Die vor allem in der Schulmathematik gebräuchliche Schreibweise

E:2x+3y=z

bedeutet, dass die Ebene E aus denjenigen Punkten besteht, deren Koordinaten (x,y,z) die Ebenengleichung 2x+3y=z erfüllen. Die in der höheren Mathematik verwendete Mengenschreibweise lautet entsprechend

E={(x,y,z)∈ℝ3∣2x+3y=z}.

Für Ebenengleichungen gibt es unterschiedliche Darstellungsformen, je nachdem welche Kenngrößen der Ebene vorgeschrieben sind.
[*] Hauptartikel: Ebenengleichung

Lineares Gleichungssystem

Allgemein lässt sich ein lineares Gleichungssystem mit m Gleichungen und n Unbekannten immer in die folgende Form bringen:

a1,1x1+a1,2x2+⋯+a1,nxn=b1a2,1x1+a2,2x2+⋯+a2,nxn=b2⋮am,1x1+am,2x2+⋯+am,nxn=bm

Lineare Gleichungssysteme werden als homogen bezeichnet, wenn alle bi gleich 0 sind, andernfalls als inhomogen. Homogene Gleichungssysteme besitzen stets mindestens die sogenannte triviale Lösung, bei der alle Variablen gleich 0 sind. Bei inhomogenen Gleichungssystemen kann dagegen der Fall eintreten, dass überhaupt keine Lösung existiert.
[*] Hauptartikel: Lineares Gleichungssystem

Lösungsvorschlag von Har203

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--Har203 00:56, 5. Mär. 2026 (CET)

Wir betrachten Systeme von drei Ebenengleichungen fi(x,y,z)=ai1⋅x+ai2⋅y+ai3⋅z=bi mit Lösungsmengen Li⊆ℝ3,i=1,2,3. Geben Sie jewells elne Systemmatrix


(a11a12a13b1a21a22a23b2a31a32a33b3)


mit geeigneten aij und bi aus ℝ so an, dass die Li folgende Lage zueinander haben:


(a) L1∩L2=L1∩L3=L2∩L3 ist die z-Achse.

(b) L1∩L2=∅ und L1∩L3≠∅≠L2∩L3.


ad a) L1∩L2=L1∩L3=L2∩L3 ist die z-Achse.

Grundidee: Wir nehmen zuerst die xz- und die yz>−EbenealsgegebenundeinedritteEbenedieindiesementstandenenKreuz<math>𝕏 dazwischen positioniert wird. Z.B. die 1. Winkelhalbierende bei (\pi/4) \equiv 45^\circ) in der xy-Ebene.


  • Die 1.Ebene ist die xz-Ebene mit x,z beliebig und mit y=0.
  • Die 2.Ebene ist die yz-Ebene mit y,z beliebig und mit x=0.
  • Die 3.Ebene ist in der xy-Ebene die 1. Winkelhalbierende bei (\pi/4) \equiv 45^\circ) mit z beliebig und mit x−y=0.


Für unsere Matrix A1 bedeutet das folgende drei Gleichungen für x,y,z:


A1=(010010001−100).


ad b) L1∩L2=∅ und L1∩L3≠∅≠L2∩L3.


Die Grundidee:

Wir nehmen zuerst die L1:xz- und die L3:yz>−EbenealsgegebenundalsdritteEbenedie<math>L2:xz-Ebene um den Vektor v→=(0,1,0) verschoben. Unser Ziel ist es eine Art U zu konstruieren, wobei die Unterkante vom U, die Ebene L2 ist.


  • 1.Ebene:L1:xz-Ebene mit y=0.
  • 2.Ebene:L2:xz-Ebene um den Vektor v→=(0,1,0) verschoben, also mit y=1.
  • 3.Ebene:L3:yz-Ebene mit x=0.


Daraus erstellen wir noch die Systemmatrix:

1. Ebene:L1:y=0,z∈ℝ⟹a11=0,a12=1,a13=0,b1=02. Ebene:L2:y=1,z∈ℝ⟹a21=0,a22=1,a23=0,b2=13. Ebene:L3:x=0z∈ℝ⟹a31=1,a32=0,a33=0,b3=0


Endergebnis: Die vollständige Systemmatrix A2:

A2=(010001011000).

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Wikipedia:

Ähnliche Beispiele: