TU Wien:Algebra und Diskrete Mathematik VU (diverse)/Übungen 2025W/Beispiel 553
Wir betrachten Systeme von drei Ebenengleichungen mit Lösungsmengen . Geben Sie jewells elne Systemmatrix
mit geeigneten und aus so an, dass die folgende Lage zueinander haben:
(a) ist die -Achse.(b) und .
Hilfreiches von Har203
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sei eine abelsche Gruppe und ein Körper. heißt Vektorraum, wenn folgendes gilt:
Sei ein Vektorraum, heißt Unterraum oder Teilraum, wenn:
- ist abgeschlossen bezüglich
- ist abgeschlossen bezüglich
In der analytischen Geometrie wird jeder Punkt im dreidimensionalen Raum mit Hilfe eines kartesischen Koordinatensystems mit einem Koordinatentripel identifiziert. Eine Gleichung mit den Unbekannten , und beschreibt dann eine Menge von Punkten im Raum, und zwar diejenigen Punkte, deren Koordinaten die Gleichung erfüllen. Ebenen sind nun dadurch ausgezeichnet, dass es sich bei einer solchen Gleichung um eine Gleichung lineare Gleichung handelt. Zur Notation von Ebenen werden verschiedene Schreibweisen verwendet. Die vor allem in der Schulmathematik gebräuchliche Schreibweise
bedeutet, dass die Ebene aus denjenigen Punkten besteht, deren Koordinaten die Ebenengleichung erfüllen. Die in der höheren Mathematik verwendete Mengenschreibweise lautet entsprechend
Für Ebenengleichungen gibt es unterschiedliche Darstellungsformen, je nachdem welche Kenngrößen der Ebene vorgeschrieben sind.
[*] Hauptartikel: Ebenengleichung
Allgemein lässt sich ein lineares Gleichungssystem mit Gleichungen und Unbekannten immer in die folgende Form bringen:
Lineare Gleichungssysteme werden als homogen bezeichnet, wenn alle gleich 0 sind, andernfalls als inhomogen. Homogene Gleichungssysteme besitzen stets mindestens die sogenannte triviale Lösung, bei der alle Variablen gleich 0 sind. Bei inhomogenen Gleichungssystemen kann dagegen der Fall eintreten, dass überhaupt keine Lösung existiert.
[*] Hauptartikel: Lineares Gleichungssystem
Lösungsvorschlag von Har203
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]--Har203 00:56, 5. Mär. 2026 (CET)
Wir betrachten Systeme von drei Ebenengleichungen mit Lösungsmengen . Geben Sie jewells elne Systemmatrix
mit geeigneten und aus so an, dass die folgende Lage zueinander haben:
(a) ist die -Achse.
(b) und .
ad a) ist die -Achse.
Grundidee: Wir nehmen zuerst die - und die dazwischen positioniert wird. Z.B. die . Winkelhalbierende bei (\pi/4) \equiv 45^\circ) in der -Ebene.
- Die 1.Ebene ist die -Ebene mit beliebig und mit .
- Die 2.Ebene ist die -Ebene mit beliebig und mit .
- Die 3.Ebene ist in der -Ebene die . Winkelhalbierende bei (\pi/4) \equiv 45^\circ) mit beliebig und mit .
Für unsere Matrix bedeutet das folgende drei Gleichungen für :
- .
ad b) und .
Die Grundidee:
Wir nehmen zuerst die - und die -Ebene um den Vektor verschoben. Unser Ziel ist es eine Art zu konstruieren, wobei die Unterkante vom , die Ebene ist.
- 1.Ebene-Ebene mit .
- 2.Ebene-Ebene um den Vektor verschoben, also mit .
- 3.Ebene-Ebene mit .
Daraus erstellen wir noch die Systemmatrix:
Endergebnis: Die vollständige Systemmatrix :
- .
Links
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wikipedia:
Ähnliche Beispiele: