TU Wien:Analysis 2 UE (diverse)/Übungen SS23/Beispiel 195

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Man gebe explizit die Fourier-Matrix F4 und deren Inverse F4−1 zur Diskreten Fourier-

Transformation mit N=4 an. Insbesondere führe man damit für den Vektor f→=(10,2,4,16)T die DFT und anschließend die IDFT durch.

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Fourier-Matrix

Fourier-Matrix: FN=(111⋯11ww2⋯wN−11w2w4⋯w2(N−1)⋮⋮⋮⋱⋮1wN−1w2(N−1)⋯w(N−1)2), mit w=e−i2πN

Inverse Matrix: FN−1=FN‾, wobei FN‾ die komplex konjugierte Fourier-Matrix darstellt.

Wird statt w=e−i2πN, w=ei2πN verwendet, so müssen die Konjugationen vertauscht werden.

Diskrete Fourier-Transformationen
Diskrete Fourier-Transformationen
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DFT

Transformation in den Frequenzbereich. Entspricht Bestimmung der Fourier-Koeffizienten (Amplitude und Phase für jede Frequenz k).

ck=1N∑j=0N−1yjw−kj,k=0,1,...N−1

bzw mit Fourier-Matrix FN (Die inverse bzw. konjugiert komplexe Fourier-Matrix wird dafür benötigt FN−1=1NFN‾)

c→=FN−1y→=1NFN‾y→

IDFT

Rücktransformation in den Zeitbereich. Entspricht Rekonstruktion des Signals auf Basis der Fourier-Koeffizienten.

yj=∑k=0N−1ckwkj,j=0,1,...N−1w=ei2πN

bzw mit Fourier-Matrix:

y→=FNc→

Wichtig: Die Normalisierung 1N kann entweder bei der DFT oder bei der IDFT vorgenommmen werden. Das ist reine Konventionssache.

Eulersche Formel

Kategorie:Eulersche Formel

SS16: Weil es immer wieder zur Diskussion kommt, warum man einmal den Faktor 1/n benutzt, gelten die Umrechnungen zwischen DFT und IDFT allgemein folgendermaßen: (Buch Seite 362)

Fourier Koeffizienten:

c=FNy

Vektor y der Fourier Koeffizienten: (andere Richtung)

y=1NFN‾c

Wenn man sich an diese allgemeinen Formeln/Definitionen hält, dann funktioniert die Umrechnung DFT/IDFT problemlos.

Um Energieerhaltung zu erzielen kann man auch sowohl für DFT als auch IDFT den Faktor 1N verwenden, wichtig ist dass es insgesamt 1N für die Normalisierung ist, ob vorher oder nachher ist reine Konventionssache. Siehe auch https://en.wikipedia.org/wiki/DFT_matrix#Unitary_transform.

Lösungsvorschlag

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y→=(10,2,4,16)

N=4

F4=(11111e−π2ie−πie−3π2i1e−πie−2πie−3πi1e−3π2ie−3πie−9π2i)=(11111−i−1i1−11−11i−1−i)

Inverse Matrix via komplexe Konjugation (Vorzeichen umdrehen bei Euler'scher Formel): cos⁡φ−i∗sin⁡φ

F4−1=14F4‾=14(11111i−1−i1−11−11−i−1i)

DFT

c0=14(10(1)+2(1)+4(1)+16(1))=8

c1=14(10(1)+2(−i)+4(−1)+16(i))=32+72i

c2=14(10(1)+2(−1)+4(1)+16(−1))=−1

c3=14(10(1)+2(i)+4(−1)+16(−i))=32−72i

c→=(8,32+72i,−1,32−72i)

IDFT

y0=(8(1)+(32+72i)(1)+(−1)(1)+(32−72i)(1))=10

y1=(8(1)+(32+72i)(i)+(−1)(−1)+(32−72i)(−i))=2

y2=(8(1)+(32+72i)(−1)+(−1)(1)+(32−72i)(−1))=4

y3=(8(1)+(32+72i)(−i)+(−1)(−1)+(32−72i)(i))=16

y→=(10,2,4,16)

  • Diskussion im Forum [1]