TU Wien:Marketing Grundlagen VO (Vöhr)

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Daten[Bearbeiten]

Inhalt[Bearbeiten]

Der Begriff Marketing wird anwendungsorientiert erklärt. Die wesentlichen Bestandteile des Marketingmix werden anhand von Beispielen erläutert. Dazu zählen Werbung, Pressearbeit, Produkt- und Preispolitik. Schwerpunkt der Vorlesung ist die Erstellung und Durchführung von Marketingkonzepten mit spezieller Ausrichtung auf den Markt technischer Produkte wie z.B. IT, Kommunikation, Maschinenbau, Chemie etc.. Auf das hochaktuelle Thema "Internet-Marketing" wird speziell eingegangen.

Man wird mit einer sehr großen Fülle an Marketing- und Unternehmens-Fachausdrücken konfrontiert. Diese sind nicht unbedingt im Detail erklärt oder prüfungsrelevant aber man hat schon das Gefühl, einen sehr guten und lückenlosen Überblick über die Thematik zu bekommen. Dementsprechend ist der Aufwand aber für eine Wirtschafts-VO an der TU relative hoch und der Besuch der Vorlesungen ist zu empfehlen um eine gute Übersicht (nicht zuletzt über die Prüfungsrelevanz der zahlreichen Unterpunkte) zu erlangen.

Ablauf[Bearbeiten]

Eine Lehrveranstaltung welche ca. 10x stattfindet. Zu jeder wöchentlichen Lektion werden auch Tests zum Durcharbeiten online gestellt. Der Vortrag ist lebhaft und wird z.B. mit Videos aufgelockert.

Weiters wird empfohlen, sollte man zur Vorlesung nicht kommen können, dass man mittels eines "Marketingbuches", welches in der LVA empfohlen wird, den Stoff zu erarbeiten. Das Skriptum selbst soll dabei nur als Zusammenfassung dienen.

Benötigte/Empfehlenswerte Vorkenntnisse[Bearbeiten]

Vorkenntnisse werden keine benötigt.

Vortrag[Bearbeiten]

Erfrischender Vortrag der nicht "nur" Frontalunterricht beeinhaltet. Der Vortragende ist bemüht, die Studierenden einzubinden und die Vorlesung aufzulockern.

Prof. Vöhr ist wirklich daran interessiert, dass die Studenten etwas lernen. Der Inhalt ist ziemlich interessant gebracht, vor allem die Beispiele lockern den Vortrag auf. Man merkt Prof. Vöhr die langen Jahre im (Produkt-)Marketing an. Er hat wirklich viel Erfahrung.--80.123.59.85 08:23, 28. Jun. 2011 (CEST)

Übungen[Bearbeiten]

Es gibt zu jeder der 10 Vortragseinheiten einen TUWEL Online-Test, der (laut Prof. Vöhr selbst) eher als Anregung gedacht ist, den Stoff des Kapitels nochmal durchzugehen als wirklich zu "testen". Manche Einheiten haben Rechenaufgaben, darauf sollte man gefasst sein. Die Tests werden meistens am Tag der Vorlesungseinheit freigeschalten und bleiben dann zwei Wochen lang online. Die Test-Bewertungen gehen nicht in die Note ein, da man ja zuhause Unterlagen zur Verfügung hat (es gibt auch keine Zeitbeschränkung, man kann die Tests je zweimal machen und sie Unterscheiden sich oft sehr wenig von den Vorjahrestests). Allerdings sollte man alle Online-Tests mit mindestens 50% bestanden haben, da man sonst bei der Prüfung zusätzlich zur mündlichen eine schriftliche Prüfung machen muss!

Prüfung, Benotung[Bearbeiten]

Die eigentliche Prüfung besteht aus einem mündlichen und einem schriftlichen Teil, der schriftliche muss aber nicht gemacht werden wenn man alle Online-Tests positiv hat. Es gibt meistens sehr viele Termine zu je 10 bis 15 Prüflingen von denen meist nur knapp über die Hälfte erscheinen (was Prof. Vöhr sehr frustriert, obwohl er eine Bestrafung für nicht-Antritt nicht für sinnvoll hält). Bitte abmelden, wenn man nicht kommen kann!

Zur Prüfung ist meist einer der VO-Säle reserviert und man sitzt vorne in einer zwanglos verteilten Gruppe. Prof. Vöhr sagt ausdrücklich, dass es sich um eine öffentliche Prüfung handelt, es kann sich also jeder der möchte hinten hinsetzen und zuhören (was sehr zu empfehlen ist, bevor man die Prüfung selbst macht, um einen Eindruck zu gewinnen). Man kann auch während den mündlichen Prüfungen anderer noch kurz im Skriptum lernen, es ist eine sehr entspannte Atmosphäre. Zu Beginn sieht Prof. Vöhr nach, wer einen schriftlichen Teil machen muss, der bekommt den Test-Bogen. Er fragt meistens, wer es "besonders eilig" hat, wer schnell aufzeigt, darf als erstes dran. Danach ruft er eher zufällig auf. Manche sagen, man merkt, dass ihm später die offensichtlicheren Fragen ausgehen und es gut ist, früher dran zu kommen, aber es scheint als wäre er sich dessen bewusst und streut auch immer wieder sehr einfache Fragen in späte Prüfungen. Manchmal bekommt man auch Fragen die schon mal vorkamen und nicht korrekt beantwortet wurden.

Mündlich werden immer 3 Fragen gestellt, wobei die Unterscheidung wo eine Frage (mit Unterfragen) aufhört und die nächste beginnt oft etwas schwer zu erkennen ist. Prof. Vöhr liebt "Übersichtsfragen" und Praxisbezug ("Sie sind Produktmanager, was sind ihre Aufgaben?" -> Übersicht über das gesamte Produktpolitik-Kapitel), die Antworten gehen dann aber sehr wohl aus den Folieninhalten hervor. Es empfiehlt sich, die Inhaltsverzeichnisse der Vorlesungseinheiten gut zu lernen, damit man niemals den Überblick verliert. Man sollte zu jeder "Überschrift" eine gute Zusammenfassung geben können. Es geht dann aber auch schnell mal in wichtige Unterpunkte (4Ps, 5Ds, 3Ks, SMART, AIDA, Was ist ABC-Analyse,...). Generell fragt er weniger nach Details (manche sehr komplizierten Auflistungen mit 10, 20 Einträgen werden so sicher nicht abgefragt) sondern nach groben Definitionen (die aber dann auch exakt sein sollten). Etwas zu vergessen, ist weit weniger schlimm, als nur wenige Punkte auswendig gelernt zu haben und nicht zu verstehen, wie sie zusammenhängen. Man muss aber in die Vorlesungen gehen, um ein Gespür bzw. konkrete Tipps zu bekommen was "wichtiger" und was "unwichtiger" ist. Das Lernen nach Unterlagen allein ist sicher möglich, dann muss man aber auch einiges an Aufwand darauf rechnen, sich dieser Zusammenhänge selbst klar zu werden (oder tatsächlich alles Auswendig zu lernen, was bei ca. 600 Folien schon etwas hart ist!).

Die mündliche Prüfung kann schon mal nach 2 Minuten vorbei sein (auf einen Einser), wenn er merkt, dass zu jeder Frage schnell die richtigen Stichwörter genannt werden. Sonst kann es sich etwas länger ziehen und dann werden Wissensmängel auch offensichtlicher. Dabei ist Prof. Vöhr sicher ein angenehmer Prüfer, geht die Sache ruhig und gelassen an und lässt auch schon mal jemanden durchkommen, auch wenn er sehr viel nachhelfen muss. Es sollte einem aber mindestens zu 2 von 3 Fragen etwas einfallen (er schreibt sich "Punkte" pro Frage auf). Sollten bei der ersten Antwort gravierende Mängel vorhanden sein, entscheidet die zweite Frage, ob man noch eine positive Note erhalten kann (in diesem Fall muss auch die Antwort zur dritten Frage zumindest halbwegs passen). Die Definition von Marketing stellt eine Ausnahme dar - bei Unkenntnis ist die Prüfung sofort negativ.

Man erhält auch die Möglichkeit, eine unliebsame Note auszubessern. Man sollte jedenfalls die mündliche Prüfung nicht unterschätzen. Es sind viele Fachbegriffe gefragt. Beim ersten Lernen kann der Stoff etwas überwältigend erscheinen, sobald man aber einmal alles durchgelesen hat und sich auf die "Übersicht" konzentrieren kann, merkt man schnell, dass man alles in handhabbare Unterpunkte teilen kann.

Dauer der Zeugnisausstellung[Bearbeiten]

Ende Juni 2011: 1,5 Wochen nach der Prüfung
Ende Juli 2011: 3 Wochen nach der Prüfung
Anfang Juli 2013: einen Tag nach der Prüfung
Anfang Juni 2015: einen Tag nach der Prüfung

Zeitaufwand[Bearbeiten]

Die 10 wöchentlichen TUWEL Online-Tests dauern ca. 15-30 Minuten (mit Unterlagen).

Für die eigentliche Prüfung sollte man doch eine volle Woche Lernzeit einplanen, sonst kann es knapp werden (der Stoff ist überraschend umfangreich und bei einer mündlichen Prüfung sollte einem alles schnell einfallen)! Es kommt sehr häufig vor, dass sich Prüflinge von der Prüfung wieder abmelden oder gar nicht zur Prüfung erscheinen, weil sie den Umfang der Vorlesungsinhalte unterschätzen und zu spät mit der Vorbereitung beginnen.

Am Rande ist zu erwähnen, dass es für Prof. Vöhr genau ersichtlich ist, wer sich wie oft zur Prüfung anmeldet und wieder abmeldet. Daraus resultiert zwar kein Nachteil, wenn man tatsächlich antritt, aber es verschafft unnötigerweise ein schlechtes Bild. Daher: Lieber erst dann anmelden, wenn die Vorbereitung schon soweit ist, dass der Lernfortschritt näherungsweise einschätzbar wird.

Unterlagen[Bearbeiten]

"Vorlesungsersetzende Literatur":

  • Ramme, Iris: Marketing. Einführung mit Fallbeispielen, Aufgaben und Lösungen - Verlag: Schäffer-Poeschel

Umfang: ca. 400 Seiten ("kleinstes Marketingbuch")

  • Weis: Marketing - Verlag: Kiehl
  • Kotler: Grundlagen des Marketings - Verlag: Pearson

Umfang: über 1000 Seiten ("alles wissenswertes über Marketing")

  • Skriptum wird als Zusammenfassung zur Vorlesung angeboten (soll aber nicht den Besuch der Vorlesung ersetzen)

Anm. koDiacc: das Skriptum beinhaltet wirklich nur Auflistungspunkte und keinen Fließtext. Die Folien eignen sich meiner Meinung besser zum lernen. Ein kauf eines Buches ist nicht notwendig meiner Meinung nach, da der Stoff zwar umfangreich ist, aber nicht sehr detailliert abgefragt wird.

Tipps[Bearbeiten]

Bei der mündlichen Prüfung versuchen so früh wie möglich dranzukommen. Ich hab mich freiwillig als erster gemeldet. Er hat mich gefragt, was ich in Marketing gelernt habe bzw. wann Marketing Marketing ist. Nach ca. einer Minute war die Prüfung auch schon vorbei. In den Materialien hat jemand bereits mündliche Prüfungsfragen hoch geladen. Er scheint seine Lieblingsfragen zu haben. --80.123.59.85 08:10, 28. Jun. 2011 (CEST)


  • die Quizfragen selbst gemacht zu haben und nicht copy&paste von den Kollegen. Denn auch auf die Frage welche Kapitel bearbeitet worden sind, sollte man antworten können.
  • Bei der Prüfung ist schon bemerkbar dass am Ende ihm die "leichten Fragen" ausgehen und er ab und an tiefer fragt. Es ist sicherlich auch wichtig vorher bisserl zuzuhören, denn es tauchen bei der mündlichen Prüfung gegen Ende auch Fragen wieder auf, welche von den Kollegen nicht bzw. nicht ganz richtig beantwortet worden sind.
  • Ich kann meinen Vorrednern allen zustimmen, würde nur noch hinzufügen, dass es mMn mehr Sinn macht den Stoff zu verstehen, als auswendig zu lernen. Es kamen nicht sehr oft Fragen wie "nennen Sie mir die 4Ps" wo man nur stur herunterzählen musste, sondern mehr logische Fragen, zum Beispiel wurde oft die Frage "Warum" gestellt, wo man im Prinzip nur ein bisschen nachdenken musste, solange man die Aspekte verstanden hat. Dies macht auch mehr Freude beim Lernen, als alles auswendig zu wissen, wo man das meiste doch schnell wieder vergisst. Des Weiteren würde ich empfehlen sich bei einer Prüfung nur dann anzumelden, wenn man auch tatsächlich hingeht. Hat man nicht genug gelernt, sollte man trotzdem hingehen, aus der Prüfung selbst kann man viel lernen!
  • Bei mir hat er extra mit Fragen zur Preispolitik angefangen, weil ich da im Online-Test auffallend schlechter war als bei den anderen Themengebieten.
  • Ich empfehle die "Inhaltsverzeichnisse" der Folien der einzelnen Vorlesungseinheiten gesondert zu lernen um immer einen guten Überblick im Kopf zu haben. Prof. Vöhr liebt "Übersichtsfragen".
  • 2018SS: es gilt noch immer => so früh wie möglich versuchen dranzukommen - Prüfung war nach 2 Minuten vorüber

Verbesserungsvorschläge / Kritik[Bearbeiten]

noch offen