TU Wien:Software Engineering und Projektmanagement VO (Biffl)

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Daten[Bearbeiten]

Inhalt[Bearbeiten]

Software Engineering und Projektmanagement

In fast jeder Vorlesungseinheit wird ein anderes Themengebiet behandelt. Man hat somit (und auch wegen den ständig wechselnden Vortragenden) das Gefühl, jede Woche in einer anderen LVA zu sein.

Themen sind zum Beispiel: Technische Aspekte (Vorstellung verschiedener Java-Technologien), Projektmanagement, Prozess-Modelle, Betriebspsychologie, Qualitätssicherung, Modellierung.

Ablauf[Bearbeiten]

Klassische Vorlesung

Benötigte/Empfehlenswerte Vorkenntnisse[Bearbeiten]

VU Objektorientierte Modellierung (empfehlenswert)

Vortrag[Bearbeiten]

Es gibt eine Vielzahl von Vortragenden, die alle ihren eigenen Stil haben. Die Folien sind auch sehr uneinheitlich (verschiedene Layouts, teilweise deutsche und teilweise englische Folien).

Die meisten Vortragenden halten eine klassische Vorlesung.

Prof. Biffl gestaltet die Vorlesung interaktiv, d.h. die Teilnehmer werden aufgefordert, sich aktiv daran zu beteiligen. Meistens bildet er Gruppen aus 2 oder 3 Personen, wobei einer Sprecher ist. Während der Vorlesung stellt er immer wieder kleine Aufgaben (von der Dauer von wenigen Minuten), zu denen in den Gruppen dann Lösungen ausgearbeitet werden, die anschließend von den Gruppensprechern an die Tafel geschrieben oder verbal erklärt werden (das erinnert etwas an die Schulzeit). Diese Aufgaben dienen nur der Auflockerung/Verdeutlichung und werden, da es eine VO ist, natürlich nicht formal bewertet.

Prof. Biffl gibt sich Mühe und trägt mit Witz vor. Vor allem wenn es darum geht einen Freiwilligen für etwas zu finden, gibt es immer wieder Lacher (z.B. "Du schaust aus als hättest du eine schöne Schrift, also komm' freiwillig an die Tafel!").

Sonst ist der Inhalt leider etwas einschläfernd. Dass die Folien sehr viele Aufzählungen (z.B. die Phasen eines Vorgehendmodells) und Begriffsdefinitionen enthalten, ist leider nicht besonders motivierend beim Lernen (man vergisst die vielen Begriffe ohnehin kurze Zeit nach der Prüfung wieder).

Prüfung[Bearbeiten]

Die Prüfung besteht aus 60% Theoriefragen und 40% Praxis (siehe Materialien für Prüfungsangaben, die Materialien zur gleichnamigen Vorlesung von Prof. Grechenig könnten auch interessant sein).

Im Theorieteil werden Inhalte aus den Vorlesungsfolien abgefragt. Man muss dabei beispielsweise Begriffe erklären, den Unterschied zwischen 2 Varianten von irgendwas erklären, die Vor- und Nachteile von xyz beschreiben, Skizzen zeichnen, etc.. Der Theorieteil stellt kein Problem dar wenn man die Folien gut gelernt hat. Es ist zwar nicht notwendig sie wörtlich auswendig zu können, aber zu viele Details sollte man auch nicht auslassen.

Der Praxisteil enthält Modellierungsbeispiele (EER/UML-Diagramme) sowie die Spezifikation von Testfällen, Integritätsbedingungen, etc. Die Angabe zum Praxisteil wird von den meisten, mit denen ich gesprochen habe (und auch von mir selbst), als eher schwammig eingestuft. Es gibt keine so klare Spezifikation wie in Datenmodellierung oder Objektorientierte Modellierung, sondern bereits die Angabe lässt viel Interpretationsspielraum. Auch muss man zuerst einmal herausfinden was überhaupt wichtig ist und was nicht (Teile der Angabe können komplett ignoriert werden). Vermutlich ist die Angabe aber bewusst so formuliert "weil es in der Praxis auch so ist". Es wird explizit (und mehrmals) geraten, Annahmen, die man trifft, schriftlich festzuhalten.

Die Zeit für den Praxisteil ist eher knapp bemessen. Man hat während und auch nach der Prüfung das Gefühl, dass sich in dieser Zeit gar keine gute Lösung produzieren lässt. Kaum hat man eine Lösung fertig, kommen auch schon Verbesserungsideen sowie Zweifel auf, ob man die Angabe richtig interpretiert hat. Trotz dieser Bedenken habe ich aber fast alle Punkte bekommen: es geht also anscheinend eher darum, die knappe Zeit so gut wie möglich zu nutzen und zu zeigen, dass man in dieser Zeit eine halbwegs akzeptable Lösung finden kann.

2016SS: Die Zeit kam mir bei der Hauptprüfung am 30.06.2016 etwas besser bemessen vor, mir blieb genügend Zeit um über alles anständig drüberzuschaun. Jedoch sind die Fragen wirklich detailiet und vom Lernen von Fragenkatalogen kann ich leider nur abraten. Es kamen extrem viele Fragen, mit denen ich niemals gerechnet hätte, z.B. 2 von den 10 Theoriefragen waren aus dem Vorlesungsteil über Motivation, über welchen ich zwar drübergeschaut hatte aber ihn nicht wirklich gelernt habe wodurch diese Fragen trotz des eher einfachen Themengebiets relativ schwer waren. Da man im Endefekt alles auswendig können sollte für die Theorie sollte man je nach seiner eigenen Fähigkeit Dinge auswendig zu lernen, genügend Zeit einplanen. Der Platz für die Antworten ist relativ knapp bemessen, jedoch erwarten sie sich anscheinend auch nicht ewig lange Antworten, da ich nur mit dem vorgegebnenem Platz gearbeitet habe und mich sehr kurz gefasst habe und es für ein Gut (2) gereicht hat. Tipp: Es wurde nach 4 Patterns gefragt (ich glaube Strukturpattern), wobei nur 3 wirklich in der Vorlesung besprochen wurden und mehr auf der Folie aufgelistet waren, d.h. auch die nur aufgelisteten zumindest anschaun. Für alle die es interessiert: Die Noten wurden in Form eines PDFs auf Tuwel veröffentlicht und nicht unter Bewertungen oder ähnlichem eingetragen. Anmerkung: Bei der Prüfung SS2016 gab es gefühlt 70% N5, die Fragen waren extrem detailliert und hatten nicht wirklich etwas mit dem Verständnis des Stoffes zu tun, sondern viel mehr in wie weit man die Folien auswendig konnte.

2017SS: Zeitlich geht sich die Prüfung eigentlich ganz gut aus. Der Praxisteil kann jedoch durchaus sehr komplex werden. Vom Stil der Prüfung her muss ich meinem/meiner Vorgänger:in hier allerdings Recht geben: sehr detaillierte Fragen, die nichts mit Verständnis oder Anwendbarkeit zu tun hatten. Daher wirklich genug Zeit (~1 Woche) nehmen und die Folien regelmäßig wiederholen.

Literatur[Bearbeiten]

tbd

Dauer der Zeugnisausstellung[Bearbeiten]

  • Prüfung am 8. Oktober 2014, Note in Tuwel am 18. November 2014. Zeugnis erhalten am 2. Dezember (also ca. rekordverdächtige 8! Wochen)
  • Prüfung am 27. März 2015, Note im Tuwel am 30. April 2015. Zeugnis erhalten am 5.5.15
  • Prüfung am 30.06.2016, Note in Tuwel am 24.08.2016 (fast 8 Wochen)
  • Prüfung am 26.04.2017, Zeugnis am 31.05.2017 (5 Wochen – die gesetzlich vorgeschriebenen 4 Wochen sind ja sowieso nur eine Empfehlung, oder?)
  • Prüfung am 06.11.2017, Zeugnis am 11.12.2017 (5 Wochen)
  • Prüfung am 21.03.2018, Zeugnis am 29.04.2018 (5 Wochen)
  • Prüfung am 28.06.2018, Zeugnis am 29.07.2018 (4 Wochen und 3 Tage)

Zeitaufwand[Bearbeiten]

Die Folien ein paar Mal durchlesen. In die Vorlesung gehen bringt bei manchen Themen mehr (z.B. Qualitätssicherung, Modellierung), bei anderen kaum was (z.B. Vorgehensmodelle, Technik).

Wer mangelnde Modellierungskenntnisse hat sollte sich auch dazu was anschauen. Die alten Prüfungen in TUWEL durchgehen macht meiner Meinung nach wenig Sinn, weil die Angaben teilweise viele Jahre alt sind und anscheinend jedes Jahr andere Diagrammtypen durchgenommen werden.

Insgesamt würde ich ein paar Tage einplanen um sich die Begriffe und Aufzählungen anzueignen (je nachdem wie gut man im Auswendiglernen ist).

@2017SS Theoretisch ist es ausreichend 1 Woche auf die Prüfung zu lernen (Folien durchgehen + Praxisbeispiele modellieren). Der Vorlesungsbesuch ist für eine positive Prüfung nicht unbedingt erforderlich. Er bietet aber sicher zusätzliche Infos, wenn man nicht mit dem minimalen Aufwand "durchkommen" möchte.

2018S Praxisbeispiel war ziemlich ident mit dem von der Prüfung von 2016-06-30.

Verbesserungsvorschläge / Kritik[Bearbeiten]

noch offen