TU Wien:Software Engineering und Projektmanagement VO (Grechenig)

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Similarly named LVAs (Resources):

Daten[edit]

Lecturers Thomas ArtnerMario BernhartThomas Grechenig
ECTS 3
Alias Software Engineering and Project Management (en)
Department Forschungsbereich Business Informatics
When winter semester
Last iteration 2021WS
Language Deutsch
Abbreviation SEPM
Mattermost software-engineering-und-projektmanagementRegisterMattermost-Infos
Links tiss:183239, Homepage
Zuordnungen
Bachelor Wirtschaftsinformatik Pflichtmodul INT/SEP - Software Engineering und Projektmanagement
E033531 Pflichtmodul 4. Semester
Bachelor Medieninformatik und Visual Computing Pflichtmodul Software Engineering und Projektmanagement
Bachelor Medizinische Informatik Pflichtmodul Software Engineering und Projektmanagement
Bachelor Software & Information Engineering Pflichtmodul Software Engineering und Projektmanagement


Inhalt[edit]

  • Anforderungsanalyse
  • Entwurf
  • Implementation
  • Tests
  • Inbetriebnahme
  • Prozessmodelle
  • Projektmanagement
  • Qualitätssicherung
  • Security/Usability

Ablauf[edit]

Vorlesung

Benötigte/Empfehlenswerte Vorkenntnisse[edit]

keine

Vortrag[edit]

Erfahrungsbericht WS21

Ich fand die Vorträge ganz gut. Die Vortragenden wechselten meistens im 2-Wochen-Takt und es wurden diverse Themen besprochen die für das Projektmanagement wichtig sind. Eine VO-Einheit widmete sich mehr den QS Aspekten. In Summe fand ich die VO etwas oberflächlich. Also sie ging meiner Meinung nach nicht besonders in die Tiefe bei keinem der Themen. Stattdessen wurde versucht, einen Überblick über die Thematik zu geben. Was ich gut fand war, dass viel mit persönlichen Erfahrungen, Beispielen und Geschichten gearbeitet wurde. In Summe war der Vortrag meiner Meinung nach kurzweilig und meistens auch recht intereressant. Obwohl die Themen nicht so in die Tiefe gehen wie in SEPM im Sommersemester (abgehalten von anderen Vortragenden). Manchmal hatte ich das Gefühl (z.B. bei den Vorgehensmodellen), dass die Vortragenden mehr besprechen wollten, es ihnen aber an der Zeit gefehlt hat. Wer also wirklich am Thema interessiert ist und so viel wie möglich darüber lernen möchte, sollte lieber die VO im Sommer bei Prof. Biffl besuchen. Wer eher einen Überblick haben will und mehr was mit Beispielen anfangen kann, der ist hier gut aufgehoben. In Summe bekommt man den gleichen Stoff, er wird nur anders und in unterschiedlichem Detailgrad präsentiert.

Achtung, diese Kommentare beziehen sich auf die Vorgänger-LVA Software Engineering 1 VO (Zuser).

Der Vortrag (WS2005) ist eher ein Anstoß zum Selbstlernen. Um die Anschaffung des Buches und das eigenständige Modellieren von Softwareteilen kommt man leider nicht herum. Es werden einige Themen angesprochen, die in der Praxis nützlich sein können.

  • die Wichtigkeit einer guten Entwicklungsumgebung (.Net, NetBeans oder J2EE, Eclipse, ...)
  • Erklärung von kommerziellen Entwicklungsumgebungen(.Net, J2EE)
  • Erfahrungsberichte von Softwareprojekten und deren Ablauf

Prüfung, Benotung[edit]

60% Theoriefragen (Prüfungsstoff sind Folien), 40% praktische Beispiele. Dabei müssen sowohl auf den theoretischen als auch auf den praktischen Teil 50% der Punkte erreicht werden. Die Theoriefragen gehen zum Teil sehr ins Detail und können aus allen Folien stammen. Die Praxisbeispiele bestehen daraus, dass man mehrere Dokumente zu einem gegebenen Projekt entwerfen muss.

Zum Schwierigkeitsgrad der Prüfung:

Die Prüfung in SEPM nicht zu unterschätzen. Obwohl der Stoff nicht komplex scheint wird viel Wert auf auswendig Gelerntes gelegt, was letztlich mit einer Art glorifiziertem Vokabeltest endet. Aufgaben wie z.B. "Zeichnen sie das Teufelsquadrat", "Nennen sie 7 Faktoren für gute Teambildung", und "Nennen sie die vier technischen Sichten des Softwareentwicklungsprozesses" sind klassische Beispiele, deren Schema sich in praktisch allen Theoriefragen wiederfindet.

Der Praxisteil ist seit WS18 kein EER/Klassendiagramm mehr. Stattdessen ist für die frühere Angabe für das Diagramm eine Projektstruktur zu wählen und zu argumentieren warum diese gewählt wurde, mit einem Fokus auf klassische und agile PM Methoden und Qualitätsmanagement. Oft ist jeweils eine Methode (agile & klassisch) zu wählen, zu beschreiben und dann auf das Projekt anzuwenden (Teamgröße, warum wurde was gewählt, welche Rollen gibt es). Für eine der Methoden muss dann auch ein Plan für ein begleitendes Qualitätsmanagement erstellt werden.

Dauer der Zeugnisausstellung[edit]

  • WS0910: Prüfung am 29.01.2010, Zeugnis erhalten am 23.2 (ca. 3 Wochen)
  • SS10: Prüfung am 17.05.2010, Zeugnis erhalten am 1.6 ( ca. 2 Wochen, weil Nebentermin )
  • WS1011: Prüfung am 10.12.2010, Zeugnis erhalten am 20.12.2010 (Nebentermin)
  • WS1011: Prüfung am 28.01.2011, Zeugnis erhalten am 20.02.2011 (Haupttermin)
  • WS1112: Prüfung am 30.10.2012, Zeugnis erhalten am 21.11.2012 (Nebentermin, ca. 3 Wochen)
  • WS1112: Prüfung am 12.12.2012, Zeugnis erhalten am 16.12.2012 (Nebentermin)
  • WS1415: Prüfung am 04.11.2014, Zeugnis erhalten am 02.12.2014 (Nebentermin, 4 Wochen)
  • WS1415: Prüfung am 28.1.2015, Zeugnis erhalten am 02.3.2015 (Nebentermin, 4 Wochen - inklusive vorlesungsfreier Zeit)
  • SS15: Prüfung am 28.04.2015, Zeugnis erhalten am 01.06.2015 (Nebentermin, 4 Wochen und 6 Tage - !2 Tage vor dem nächsten Termin!)
  • WS15: Prüfung am 03.11.2015, Zeugnis erhalten am 09.12.2015 (Nebentermin)
  • WS16: Prüfung am 22.11.2017, Zeugnis erhalten am 19.12.2017 (Nebentermin)
  • WS18: Prüfung am 22.11.2018, Zeugnis erhalten am 28.11.2018 (Nebentermin)
  • WS18: Prüfung am 24.01.2019, Zeugnis erhalten am 06.02.2019 (Haupttermin), 2 Wochen
  • WS19: Prüfung am 23.01.2020, Zeugnis erhalten am 21.02.2020 (Haupttermin), 4 Wochen und ein Tag
  • WS21: Prüfung am 26.01.2022, Zeugnis erhalten am 09.02.2022 (Haupttermin), genau 2 Wochen

Zeitaufwand[edit]

Mittel: 11 Foliensätze zu jeweils ca. 40 - 60 Folien. Teilweise logische Interessante Themen, teilweise langweilige Auswendiglernerei. PM Folien sind ein größerer Brocken. Weiters sollte man UML Klassendiagramm und diverse Tabellen (Risikoanalyse,Test, Usecases, etc) anschauen. Zum Lernen für die Prüfung sind 7-10 Tage notwendig (mit/ohne Vorlesungsbesuch).

2016W: Nur mehr 6 Foliensätze zu ca. 40 - 60 Folien, im Vergleich zu den Semestern davor wurden die Foliensätze etwas gekürzt. Die Zusammenfassung deckt die Foliensätze recht gut ab, mit ca. 30 h Aufwand ist eine gute Note schaffbar.

2018W: Je nachdem wie gemütlich man lernen will 1-2 Wochen Vorbereitung. Mit 2 Wochen Vorbereitung mit den Folien und Altfragen(habe aber nicht nur für diese Prüfung gelernt) war ein 2er machbar. Es stimmt scheinbar nicht, dass Romane geschrieben werden müssen, auch knappe (aber richtige) Antworten scheinen eine angemessene Anzahl an Punkten zu geben. Achtung, erstmals war kein UML-Diagramm gefragt.

2019W: 9 Foliensätze (jeweils ~30 bis zu 75 Seiten, spätere Foliensätze werden größer!). Je nachdem wie gut man auswendig lernen kann reichen 1-2 Wochen für das Wiederholen der Folien und die sehr zu empfehlende Durcharbeit von alten Prüfungen (Die WS19 Prüfung des Haupttermins war fast 1:1 die vom WS18).

2021W: Folien gar nicht beachtet, Zusammenfassungen und Altprüfungen aus vowi 2-3 Tage lernen und es passt schon meiner Meinung nach. Stoffmenge ist nicht zu unterschätzen, ABER es zahlt sich einfach nicht aus den ganzen Stoff zu lernen, das ist so trocken und langweilig, es ist viel effizienter die altprüfungen auswendig zu können und dann die Zusammenfassungen von hier ein paar mal zu lesen.

Unterlagen[edit]

  • Das Buch aus der gleichnamigen LU bietet eine gute Einführung in Software Engineering und einige Softwareentwicklungsprozesse sowie das Basiswissen für Projektmanagement (für die Prüfung aber nicht notwendig).
  • Der Stoff ändert sich durch die wechselnden Vortragenden jedes Jahr ein wenig in der Schwerpunktsetzung. Die in den Materialien vorhandenen Fragenkataloge sind zumindest mit Stand WS 2016 nicht mehr aktuell.

Verbesserungsvorschläge / Kritik[edit]

noch offen

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