TU Wien:Usability Engineering VU (Tellioglu)

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Daten[Bearbeiten]

Inhalt[Bearbeiten]

Die LV behandelt allgemeines zum Thema Usability sowie diversen Patterns.

Aus TUWIS: Studierende lernen die Grundbegriffe von Usability Engineering kennen. Sie kennen die gängigen Usability Engineering Methoden und Praktiken. Darüber hinaus können sie ausgewählte Engineering-Methoden anwenden, indem sie einen besonderen Wert auf die Userverhalten und -anforderungen legen.<ref>LVA 187321 im TISS</ref>

Ablauf[Bearbeiten]

Es gibt 5 Vorlesungstermine ohne Anwesenheitspflicht und 4 Übungstermine mit Anwesenheitspflicht. Wer zu einem Übungstermin nicht kommen kann, muss sich vorher mit der LVA-Leiterin zwecks Ersatzleistung absprechen.

Benötigte/Empfehlenswerte Vorkenntnisse[Bearbeiten]

Keine. (Der Stoff überschneidet sich oft mit dem aus IID)

Vortrag[Bearbeiten]

Der Vortrag ist teilweise interessant, vor allem wenn Sie die Studenten einbindet und versucht eine Diskussion anzufachen. Dies sind auch die Momente, in denen man am meisten aus der LV lernt, dann andererseits ist der Vortrag stellenweise auch ziemlich langweilig, vor allem dann wenn Sie die Folien, welche voller Screenshots sind, durchpeitscht und nur kurze Anmerkungen dazu gibt.

Übungen[Bearbeiten]

Der Workload der Übungen hält sich in Grenzen (2-6 Std. pro Übung). Zu beachten wäre, dass Sie Wert darauf legt die Gruppen bei jeder Übung neu zusammensetzen zu lassen, allerdings hat sie bereits angemerkt, das Sie nicht wirklich darauf achten würde.

  • Übung 1: Es standen mehrere Websites zur Auswahl (darunter z.B. Facebook), die in Gruppen zu 3 Personen auf Usability-Kriterien überprüft werden mussten. Es musste ein dreiseitiges Dokument mit allen gefundenen Aspekten erstellt werden. Es zählte neben der Qualität der gefundenen Punkte auch die Quantität, das heißt je mehr Dinge gefunden wurden, desto mehr Punkte gab es auf die Übung (maximal 10).
  • Übung 2: (WS09) - Storyboards: Gruppenarbeit zu viert, jedes Gruppenmitglied musste eine bestimmte Rolle einnehmen und diese bei der Erstellung der Use Cases einhalten. Es gab vorgegebene Themen (zB Verwaltung von CDs, To Do Listen, Zutaten einer Bar, …), man konnte aber auch ein eigenes Thema vorschlagen. Das Abgabedokument musste enthalten: Allgemein formulierte, nicht detaillierte (max. 5) Use Cases; beschriebene und visualisierte Storyboards zu den (von der Gruppe als relevant eingestuften) Use Cases; reflektierende Zusammenfassung des Übungsablaufes
  • Übung 3: (WS09) - Usability-Verbesserungen mit UI-Patterns: In 2er Gruppen mussten Applikationen oder Webseiten gesucht werden, die mit Hilfe der angegebenen Pattern verbessern werden könnten (1 Pattern pro Seite/Programm). Die Pattern sind in den Folien bzw. waren auch in der Angabe enthalten. Im Abgabedokument enthalten sein musste in kurzen, prägnanten Sätzen (max. 3 Sätze laut Angabe): Welche Applikation?; was ist dort falsch/nicht usable/fehlt?; Wie schaut das aus (Screenshot!)?; Wie schaut es nach Anwendung des Patterns aus (Screenshot!)? Warum ist es jetzt aus Usability-Sicht besser/was hat sich dadurch verbessert? (Anmerkung zu den Screenshots: Müssen nicht perfekt sein, wer Paint-Skills hat ist klar im Vorteil! ;) )
  • Übung 4: (WS09) - Usability Testing: Jede Gruppe (bestehend aus genau4 Personen) musste sich 2 Applikationen auswählen, welche aus Usability-Perspektive zu durchleuchten waren. Die Gruppen mussten 2 Untergruppen bilden, welche sich gegenseitig eine Aufgabe für eine ausgewählte Applikation gaben. Ziel war es, untereinander Usability-Tests durchzuführen und diese zu dokumentieren. Das Abgabedokument musste enthalten: Testbericht der ersten Untergruppe (Aufgabenstellung, interessante Vorkommnisse, Zitate, markante Phänomene, Analyse nach Usability-Kriterien); Testbericht der zweiten Untergruppe (Aufgabenstellung, interessante Vorkommnisse, Zitate, markante Phänomene, Analyse nach Usability-Kriterien); Feedback zur Übung

Prüfung, Benotung[Bearbeiten]

Schriftlich, keine Unterlagen erlaubt, offene Fragen.

  • WS09/10: Wenn man nur aus den Folien gelernt hat, ist die Prüfung mit etwas Bauchweh (und viel Intuition) machbar. Die Übungen helfen hier doch sehr stark, sofern man sie auch selbst gemacht hat. Es wurden allgemeine Fragen gestellt (Was sind Guidelines/Styleguides? Unterschiede? Wo/Wie werden sie angewendet?; Erklären Sie den Sinn eines Storyboards.) und man musste Patterns auf ausgewählten Screenshots anwenden.
    • Anmerkung: ich finde die Benotung hochgradig undurchsichtig. (Die Zeugnisse wurden ausgestellt bevor die Studenten Rückmeldung über den 3ren und 4ten Teil der Übung hatten) Es wurde kein Termin für eine Einsichtnahme bekannt gegeben (was mich persönlich nicht sonderlich stört, man muss sich eben selber darum kümmern).

Alte Prüfungen finden sich bei den Materialien.

Dauer der Zeugnisausstellung[Bearbeiten]

WS09: Prüfung am 27.01.2010, Zeugnis erhalten am 18.02.2010 (ca. 3 Wochen)

Zeitaufwand[Bearbeiten]

im WS09/10 waren 4 Übungen zu lösen, jeweils in Gruppen von 2-4 Personen pro Übung sollte Mensch je nachdem was für eine Note er will 4-6 Stunden einrechnen. Für die Prüfung sollte man die Folien einmal durchlesen und die Übungen selbst gemacht haben. Ein Besuch des Vortrags wird von der Vortragenden zwar gerne gesehen ist aber nicht zwingend notwendig um die Prüfung zu schaffen.

Unterlagen[Bearbeiten]

Die Folien zum Vortrag stehen auf der Homepage der LVA zur Verfügung. Teilweise werden dort auch Übungsangaben veröffentlicht.

Tipps[Bearbeiten]

Die Übungen müssen alle in Gruppen von 2-4 Personen bewältigt werden. Es ist deshalb hilfreich wenn ihr die LVA mit einem oder mehreren Freunden besucht, denn nichts ist schlimmer als Übungen mit Menschen zu machen die sich dann nicht melden. Allerdings sollte man hier nicht zu pessimistisch sein - nachdem die Übungen immerhin doch 40% der Note ausmachen, sollten die Meisten doch an deren Fertigstellung interessiert sein.

Verbesserungsvorschläge / Kritik[Bearbeiten]

noch offen

Quellen[Bearbeiten]

<references/>