TU Wien:Algebra und Diskrete Mathematik VU (diverse)/Übungen 2025W/Beispiel 485

Aus VoWi
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Die Menge aller Polynome vom Grad kleiner gleich mit Koeffizienten aus bildet mit der üblichen Addition und dem üblichen Produkt mit einem Skalar einen Vektorraum über (Bezeichnung).

Bestimmen Sie den kleinsten Teilraum des Vektorraumes der die Polynome und enthält.

Dieses Beispiel hat einen unbekannten Lösungsstatus. Bitte editiere diese Seite und schreibe den dir bekannten Status ins Beispiel. Die möglichen Werte sind hier: Vorlage:Beispiel dokumentiert. Führe folgende Änderung durch:
{{Beispiel|1=
Angabetext
}}

oder

{{Beispiel|
Angabetext
}}

zu (im Falle einer korrekten, unverifizierten Lösung "solved". Auch möglich "unsolved", "wrong", "verified_by_tutor". Alle möglichen Werte sind hier: Vorlage:Beispiel dokumentiert.)

{{Beispiel|status=solved|1=
Angabetext
}}


Hilfreiches von Har203[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vektorraum
Vektorraum[Bearbeiten, Wikipedia, 3.02 Definition]

Sei eine abelsche Gruppe und ein Körper. heißt Vektorraum, wenn folgendes gilt:

Untervektorraum
Untervektorraum[Bearbeiten, Wikipedia, 3.05 Definition]

Sei ein Vektorraum, heißt Unterraum oder Teilraum, wenn:

  • ist abgeschlossen bezüglich
  • ist abgeschlossen bezüglich
Lineare Unabhängigkeit Vektor

Ist ein Vektorraum über einem Körper , so heißen die Vektoren aus linear unabhängig, wenn die einzig mögliche Darstellung des Nullvektors als Linearkombination

mit Koeffizienten aus dem Grundkörper diejenige ist, bei der alle Koeffizienten gleich null sind („triviale Linearkombination des Nullvektors“). Formal liest sich diese Bedingung wie folgt:

.

Lässt sich dagegen der Nullvektor auch nichttrivial (mit Koeffizienten ungleich null) erzeugen, dann sind die Vektoren linear abhängig. Ist eine beliebige Indexmenge, so heißt eine Familie von Vektoren aus linear unabhängig, falls jede endliche Teilfamilie linear unabhängig ist. Die Familie ist also genau dann linear abhängig, wenn es eine endliche Teilmenge gibt, sowie Koeffizienten , von denen mindestens einer ungleich null ist, so dass

[1] Hauptartikel [Lineare Unabhängigkeit (Definition)]

Lineare Hülle

Die lineare Hülle [M] einer Menge M (eine Menge von Vektoren) ist die Menge der Vektoren, die durch Linearkombinationen der Vektoren aus M gebildet werden können.

Lösungsvorschlag von Har203[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

-- Har203 02:56, 22. Feb. 2026 (CET)

Die Menge aller Polynome vom Grad kleiner gleich 4 mit Koeffizienten aus bildet mit der üblichen Addition und dem üblichen Produkt mit einem Skalar einen Vektorraum über .

Bestimmen Sie den kleinsten Teilraum des Vektorraumes der die Polynome und enthält.


Wir können dieses Beispiel auch kurz lösen:

Die beiden Polynome in Vektordarstellung sind zur Standardbasis :

Beide Vektoren sind Basisvektoren und damit linear unabhängig. Die Dimension des Unterraumes ist daher .

Der minimale Unterraum ist der Spann der beiden aufspannenden Vektoren und :

.

Das entspricht allen Linearkombinationen aus:

In Polynomdarstellung ergibt sich:

.

Links[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wikipedia:

Ähnliche Beispiele: