TU Wien:Algebra und Diskrete Mathematik VU (diverse)/Übungen 2025W/Beispiel 606

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Bestimmen Sie einen Wert , sodass die quadratische Form positiv definit ist.

Dieses Beispiel ist als unsolved markiert. Ist dies falsch oder ungenau? Aktualisiere den Lösungsstatus (Details: Vorlage:Beispiel)


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== Lösungsvorschlag von ~~~ ==
--~~~~

Siehe auch Hilfe:Formeln und Hilfe:Beispielseiten.


Hilfreiches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptminorenkriterium
Hauptminorenkriterium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine symmetrische Matrix ist genau dann positiv definit, wenn alle Hauptminoren positiv sind.
Eine symmetrische Matrix ist genau dann negativ definit, wenn die Hauptminoren für die geraden k positiv und für die ungeraden k negativ sind (bzw. wenn -A positiv definit ist. Das alternierende Schema entsteht durch die Auswirkungen der elementaren Spalten/Zeilenumformungen)

(führende) Hauptminoren

Zum Beispiel:



1. Hauptminor:

2. Hauptminor:

3. Hauptminor:

Lösungsvorschlag von Lautzi[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die quadratische Form lässt sich in die Form bringen. Ich hab das durch ein bisschen Trial-and-Error hingekriegt, kann aber gut sein, dass es hier einen besseren Weg gibt! Im Endeffekt lässt sich dann aber die quadratische Form in die Matrix bringen.

Um nun zu bestimmen ob und wann diese Matrix positiv definit ist, können wir das Hauptminorenkriterium zur Hand nehmen. Da wir eine Matrix haben, gibt es drei Hauptminoren .

Die manuelle Berechnung zieht sich bissl, und skippe ich deswegen hier, aber grundsätzlich sind die Ergebnisse und .

Das Hauptminorenkriterium besagt nun, dass all diese Determinanten größer 0 sein müssen, damit die Matrix auch positiv definit ist. Also und . Wir setzen ein und formen um, sodass bei herauskommt und bei dass . In bedeutet das nun, dass wir für a einsetzen dürfen. Somit haben wir bestimmt was sein kann.

--Lautzi 16:34, 9. Jan. 2026 (CET)