TU Wien:Software-Qualitätssicherung VU (Biffl)

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Daten[Bearbeiten]


Inhalt[Bearbeiten]

Es soll den Studierenden näher gebracht werden, welche Qualitätsaspekte es bei Software gibt, worauf beim Entwurf und der Implementation zu achten ist, um eine "hohe" Qualität zu erreichen, und wie Software getestet werden kann.

Gelehrt werden modulartig:

  • Grundbegriffe "Qualität", "Qualitätssicherung" und "Qualitätsmanagement".
  • Qualitätskontrolle und Fehlerreduktion mit Hilfe von Reviews und Inspektionen
  • Einführung in Software Testen: Testen in diversen Prozessmodellen
  • Testmethoden (Modul-, Integrations-, Akzeptanztests, Black-/White- Box Tests)
  • Testpraxis JUnit, Test Driven Development, Überdeckungstests, Mock und Stub Object
  • Bad practices und Refactoring patterns

Ablauf[Bearbeiten]

Die Vorlesung findet geblockt in 5 Modulen am Anfang des Semesters statt, die sich Inhaltlich in etwa nach dem beschriebenen Schema richtet.

Der Übungsteil besteht aus einem Eingangsbeispiel und 4 Übungsbeispielen die alleine zu lösen sind und zumindest Strukturell an die VO Blöcke anschließen.


WS16

6 Vorlesungen, 4 Übungen und 1 verpflichtender, ganztägiger (~ 6 Stunden) Workshop.

Benötigte/Empfehlenswerte Vorkenntnisse[Bearbeiten]

Da die späteren Praxisbeispiele in Java und zum Teil mit eclipse Plugins zu lösen sind, ist es gut Java zu können, (Kenntnisse aus Einführung in das Programmieren sollten dazu reichen.) und im Umgang mit eclipse etwas vertraut zu sein.

Vortrag[Bearbeiten]

Wird von mehreren Personen gehalten. Während sich der Inhalt der Vorlesung zwar mit dem der Übung zeitlich deckt, ist ein Besuch der VO nicht für die Lösung der Beispiele notwendig.

Übungen[Bearbeiten]

Es sind zu lösen:

  • Ein kurzes Eingangsbeispiel
  • Vier umfangreiche Übungsblätter mit unterschiedlichen Aufgaben und jeweils ein paar Theoriefragen.
    • Einen Projektauftrag in unterschiedlichen Aspekten reviewen (viel theoretische Papier- und Tabellenausfüllarbeit)
    • Für den Projektauftrag aus 1. einen Testplan erstellen, diverse Aufgaben zu Äquivalenzklassen, State charts
    • Unit Tests für vorgegebenen Code schreiben, TDD anwenden, Bugsuche, Testisolation mit Stubs/Mocks, Code coverage
    • Bad Practices in Tests erkennen, Test- und Code Refactoring, Testen mit Mockito

Die Angaben sind leider zum Teil sehr schwammig formuliert, was immer wieder zu Fragen im Forum geführt hat, die (fast immer) mit "treffen Sie Annahmen und Dokumentieren Sie diese" beantwortet wurden. Das hat oftmals zu Frustration geführt, vor allem bei den theoretischen Beispielen. Zum Teil wurden die Fragen auch erst kurz vor der Deadline beantwortet. Generell sind die Praktischen Beispiele die spannenderen.

Prüfung, Benotung[Bearbeiten]

WS16

Wie SS13, zum Übungsteil zählt auch ein 1 tägiger (~6 Stunden), verpflichtender Workshop

SS13

Insgesamt sind 200 Punkte zu erreichen, 140 Punkte davon in der Übung, 60 Punkte in den schriftlichen Vorlesungsprüfugen --> Eine Theorie- und eine Praxisprüfung (+ 1x Retake). Alle Teile müssen jeweils positiv mit mehr als 50% abgeschlossen werden (Jeder Test einzeln!). Prüfungsdauer beträgt 50 Minuten, Unterlagen sind dabei keine erlaubt. --Filzstift (Diskussion) 15:32, 31. Mai 2013 (CEST)


Alter Modus:

Insgesamt sind 200 Punkte zu erreichen, 140 Punkte davon in der Übung, 60 davon in der schriftlichen Vorlesungsprüfung. Beide Teile müssen jeweils positiv mit mehr als 50% abgeschlossen werden. Prüfungsdauer beträgt 90 Minuten, Unterlagen sind dabei keine erlaubt.

Die Benotung der Übungsbeispiele scheint fair aber äußerst untransparent. Bei Fehlern findet sich als Feeback oft nur "falsch" oder "unvollständig".

->Kommt vielleicht auf den Tutor/die Tutorin an, mein Feedback war immer äußerst aussagekräftig und als es einmal hieß "Punkt nicht gemacht", dieser aber sehr wohl auch im Abgabedokument zu finden war, dauerte das revidieren der Bewertung .ca 10 Minuten und das um 1 Uhr früh :D


Dauer der Zeugnisausstellung[Bearbeiten]

  • Prüfung am 23.03.2012, Ergebnisse und Noten im TUWEL am Abend des 23.03.2012, Zeugnis: noch offen
  • Prüfung am 21.1.2013, Ergebnisse und Noten im TUWEL: 18.2.2012, Zeugnis: noch offen


Das hat sich allerdings verändert, jede Verbesserung dauert ganz schön lang!

Zeitaufwand[Bearbeiten]

Für eine gründliche Ausarbeitung der Übungsblätter sollte sich schon jeweils 2-3 Tage Zeit genommen werden.

Prüfung: eher gering. Die Theoriefragen sind größtenteils nur sehr oberflächlich und den Rest der Beispiele solltest du ohne Schwierigkeiten lösen können, wenn du die Übungen alle gemacht hast.

WS17 Ich habe 74:26:57h Stunden in die LVA für eine positive Note investiert. Der Theorietest sollte man Imho nicht unterschätzen. Für den Praktischen Test reicht es die gemachten Übungen und die Vowi Prüfungen anzuschauen.

Unterlagen[Bearbeiten]

Gibt es zu den Vorlesungen jeweils im TUWEL. Für die Übungsbeispiele hilft die jeweils favorisierte Suchmaschine.

Tipps[Bearbeiten]

Da, wie beschrieben, die Angaben der Übungsbeispiele oft unvollständig oder interpretierbar formuliert sind, hilft es sich mit anderen KollegInnen darüber auszutauschen um andere Aspekte zu gewinnen.

Verbesserungsvorschläge / Kritik[Bearbeiten]

  • Mit der Studienplanänderung wurde die LVA im WS11 scheinbar in mehreren Studien zur Ergänzenden Pflichtlehrveranstaltung, und die LVA Leitung war auf den dadurch resultierenden Andrang überhaupt nicht vorbereitet. Fragen im Forum wurden teilweise erst nach Tagen oder gar nicht beantwortet. Das Feedback zu den Übungsbeispielen war extrem unzureichend und war auch erst mehrere Wochen nach den Abgaben online. Hoffentlich bessert sich das in den kommenden Semestern.
  • Im Sommersemester 2012 ist der Andrang sehr gering es waren circa 20 Studenten in den Vorlesungseinheiten
  • Meinung WS15: LVA nicht wirklich empfehlenswert, wenig lehrreich, wenig Aufwand für 6 ECTS.
  • Andere Meinung WS15: Ich fand die LVA durchaus spannend gerade die späteren Übungsbeispiele mit viel Praxisbezug waren interessant. Generell ist es wohl weniger Aufwand als ECTS was ich aber nicht unbedingt als negativ ansehe.
  • Meinung WS16: "Billige" 6 ECTS, wenn man SEPM VO+PR gemacht hat hat man eigentlich schon den meisten Stoff dieser LV abgedeckt, die 4 Übungen sind auch jeweils an einem Nachmittag schaffbar. Was jedoch teilweise sehr zu wünschen übrig lässt, ist die Kommunikation bzw. die Beantwortung der Fragen in TUWEL. Hier beträgt die Response Zeit doch einige Tage, im Extremfall sogar mehr als eine Woche! Es lohnt sich also, möglichst früh mit den Übungen anzufangen.
  • Meinung WS17: SEPM VO gleichzeitig oder kurz davor zu machen ist jedenfalls empfehlenswert, vor allem für den Theorieteil. Bei den Tests reichen die 50 Minuten gerade so aus, um die Fragen zu beantworten, längere Nachdenkzeiten sind nicht wirklich drin. Die LVA dürfte außerdem eines der (das?) letzten Urgesteine sein, die tatsächlich noch verlangen, syntaktisch korrekten Code auf Papier zu schreiben.