Sei
die Menge aller
-Matrizen
über
mit
. Man zeige, dass
Normalteiler von der Gruppe
aller regulären
Matrizen A über
ist (Gruppe aus Bsp. 522) .
Dieses Beispiel hat einen unbekannten Lösungsstatus. Bitte editiere diese Seite und schreibe den dir bekannten Status ins Beispiel. Die möglichen Werte sind hier:
Vorlage:Beispiel dokumentiert. Führe folgende Änderung durch:
{{Beispiel|1=
Angabetext
}}
oder
{{Beispiel|
Angabetext
}}
zu (im Falle einer korrekten, unverifizierten Lösung "solved". Auch möglich "unsolved", "wrong", "verified_by_tutor". Alle möglichen Werte sind hier: Vorlage:Beispiel dokumentiert.)
{{Beispiel|status=solved|1=
Angabetext
}}
- Normalteiler
Normalteiler[Bearbeiten, Wikipedia, 2.58 Definition]
Eine Untergruppe
heißt Normalteiler, wenn stets die Äquivalenz zwischen der LNK (Linksnebenklasse,
) und der RNK (Rechtsnebenklasse,
) gilt, d.h.:
Die Menge der Nebenklassen
bildet selbst eine Gruppe, die Faktorgruppe
.
G ist die Menge aller regulären Matrizen, das heißt:
Also ist U eine Teilmenge weil bei den Matrizen aus U die Determinante
ist.
U beinhaltet beispielsweise die Einheitsmatrix.
Die restlichen Gruppeneigenschaften werden von der kommutativen Gruppe G vererbt.
Weil die Multiplikation in
kommutativ ist, sind die Links- und Rechtsnebenklassen gleich, U ist also ein Normalteiler von G.
Anmerkung von Har203: Diese Aussage ist leider falsch, da wir hier nicht mit reellen Elementen arbeiten, sondern mit
-Matrizen. Die Matrizenmultiplikation ist nicht kommutativ.
Eine Gruppe ist ein geordnetes Paar
bestehend aus einer Menge
und einer inneren zweistelligen Verknüpfung
die „abgeschlossen“ ist (diese wichtige Voraussetzung zu prüfen wird oft bei algebraischen
Strukturen übersehen)
und, die die drei geforderten Gruppenaxiome erfüllt:
- Assoziativität
gilt
- Existenz eines neutralen Elementes
- Es gibt ein neutrales Element
mit
gilt
(falls dieses existiert, ist dieses eindeutig).
- Für alle Gruppenelemente
existent ein inverses Element
gilt
mit
.
Eine Untergruppe
einer Gruppe
ist eine Teilmenge
von
, die bezüglich der Verknüpfung
selbst wieder eine Gruppe bildet. Manchmal wird die Kurzschreibweise
verwendet, zu lesen als
ist Untergruppe von
.
Sei
eine Gruppe,
eine Untergruppe von
und
. Dann heißt
Eine Untergruppe
einer Gruppe
heißt Normalteiler, wenn die Links- und Rechtsnebenklassen übereinstimmen. Man schreibt dann kurz
.
Mit dem Determinantenproduktsatz gilt für die Determinante des Produkts zweier quadratischer Matrizen über einem kommutativen Ring:

Sei
die Menge aller regulären
-Matrizen
über
. Man zeige, dass
eine Gruppe bildet.
- Das haben wir bereits im Bsp. 532 gezeigt.
Sei
die Menge aller
-Matrizen
über
mit
. Man zeige, dass
Normalteiler von
(aus Bsp. 532) ist.
Wir zeigen zuerst, dass
eine Untergruppe von
bildet.
Die Multiplikation zweier
-Matrizen über
bildet natürlich wieder eine
-Matrix über
.
Es seien zwei Elemente
mit der oben angegebenen Voraussetzung
und
. Für die Determinante gilt dann von
(nach dem Determinantenmultiplikationssatz). Somit ist
wieder
und
ist abgeschlossen.
Die Assoziativität der Matrizenmultiplikation in der Untergruppe wird natürlich vererbt.
Die Einheitsmatrix
ist eine
-Matrix über
mit
. D.h. es gilt auch
.
Die Inverse Matrix der quadratischen
-Matrix
existiert genau dann, wenn die Determinante
ist. Diese Voraussetzung ist mit der Einschränkung
erfüllt. Daraus folgt, dass die Determinante der inversen Matrix
ist und somit auch
.
ist eine Untergruppe von G.
Es gilt
ist eine Gruppe mit Elementen
bestehend aus
-Matrizen über
mit
und
ist eine Untergruppe mit Determinanten
für
. Man zeige, dass
Normalteiler von
ist.
Sei
beliebig und
ebenfalls beliebig. Wir betrachten nun Elemente in der Form
. Dann gilt:

und
.
Umgekehrt werden wir zeigen, dass ein beliebiges
die Form
hat. Dafür konstruieren wir uns zwei Elemente
und
mit
. Wir setzen
auf die vertauschte Form
mit
beliebig. Um zu zeigen, dass
in
liegt, bestimmen wir wieder die Determinanten:

Wir setzen nun
in die Anfangsform ein
und erhalten
. D.h.
hat die Form
.
Damit haben wir gezeigt:
.
Aus den beiden Ergebnissen können wir schließen:
und
.
Anmerkung: Die Matrizenmultiplikation ist nicht kommutativ. Es gilt im Allgemeinen nicht
, aber es gilt, dass die Nebenklassen als gesamte Menge betrachtet übereinstimmen, also
und es gilt
- entweder
mit 
- oder
.
Als Beispiel:
, aber
.
Für die Determinanten gilt jedoch:
für die beiden Bilder gilt dann
und
. D.h.
, aber
und
und auch
.