Sei
die Menge aller
-Matrizen
über
mit
. Man zeige, dass
eine Gruppe bildet.
- Das haben wir bereits im Bsp. 534 gezeigt.
Sei
die Menge aller
-Matrizen
über
mit
. Man zeige, dass
Normalteiler von
(aus Bsp. 534) ist.
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Vorlage:Beispiel)
- Gruppe
Eine Gruppe
mit Funktion
ist
- abgeschlossen bzgl. der Operation
in
mit
gilt 
- assoziativ:

- besitzt ein neutrales Element
: 
- sowie besitzt inverse Elemente
bzw.
: 
- Nebenklassen
Sei
eine Gruppe,
eine Untergruppe von
und
. Dann heißt

- Normalteiler
Normalteiler[Bearbeiten, Wikipedia, 2.58 Definition]
Eine Untergruppe
heißt Normalteiler, wenn stets die Äquivalenz zwischen der LNK (Linksnebenklasse,
) und der RNK (Rechtsnebenklasse,
) gilt, d.h.:
Die Menge der Nebenklassen
bildet selbst eine Gruppe, die Faktorgruppe
.
- Reguläre Matrix
Eine
Matrix
heißt regulär bzw. invertierbar, wenn eine
Matrix
existiert mit
. Dabei ist
die Einheitsmatrix. Die Matrix
ist genau dann regulär bzw. invertierbar, wenn für die Determinante der Matrix
gilt
.
Anders gesagt: Reguläre Matrizen sind invertierbare Matrizen - somit existiert das inverse Element. Das Gegenteil sind natürlich singuläre Matrizen - diese bilden nur ein Monoid!
Für die inverse Matrix
einer quadratischen regulären Matrix
gilt:
.
- Determinantenproduktsatz
Mit dem Determinantenproduktsatz gilt für die Determinante des Produkts zweier quadratischer Matrizen über einem kommutativen Ring:

--Har203 18:38, 7. Jan. 2026 (CET)
Sei
die Menge aller
-Matrizen
über
mit
. Man zeige, dass
eine Gruppe bildet.
- Das haben wir bereits im Bsp. 534 gezeigt.
Sei
die Menge aller
-Matrizen
über
mit
. Man zeige, dass
Normalteiler von
(aus Bsp. 534) ist.
Wir zeigen zuerst, dass
eine Untergruppe von
bildet.
Die Menge
ist nicht leer, da die Einheitsmatrix
ist. Die Multiplikation zweier
-Matrizen über
bildet natürlich wieder eine
-Matrix über
.
Es seien zwei Elemente
mit der oben angegebenen Voraussetzung
und
. Für die Determinante gilt dann von
(nach dem Determinantenmultiplikationssatz). Somit ist
wieder
und
ist abgeschlossen.
Die Assoziativität der Matrizenmultiplikation in der Untergruppe wird natürlich vererbt.
Die Einheitsmatrix
ist eine
-Matrix über
mit
. D.h. es gilt auch
.
Die Inverse Matrix der quadratischen
-Matrix
existiert genau dann, wenn die Determinante
ist. Diese Voraussetzung ist mit der Einschränkung
erfüllt. Daraus folgt, dass die Determinante der inversen Matrix
ist und somit auch
.
ist eine Untergruppe von G.
Es gilt
ist eine Gruppe mit Elementen
bestehend aus
-Matrizen über
mit
und
ist eine Untergruppe mit Determinanten
für
. Man zeige, dass
Normalteiler von
ist.
Sei
beliebig und
ebenfalls beliebig. Wir betrachten nun Elemente in der Form
. Dann gilt:

und
.
Umgekehrt werden wir zeigen, dass ein beliebiges
die Form
hat. Dafür konstruieren wir uns zwei Elemente
und
mit
. Wir setzen
auf die vertauschte Form
mit
beliebig. Um zu zeigen, dass
in
liegt, bestimmen wir wieder die Determinanten:

Wir setzen nun
in die Anfangsform ein
und erhalten
. D.h.
hat die Form
.
Damit haben wir gezeigt:
.
Aus den beiden Ergebnissen können wir schließen:
und
.
Anmerkung: Die Matrizenmultiplikation ist nicht kommutativ. Es gilt im Allgemeinen nicht
, aber es gilt, dass die Nebenklassen als gesamte Menge betrachtet übereinstimmen, also
und es gilt
- entweder
mit 
- oder
.
Als Beispiel:
, aber
.
Für die Determinanten gilt jedoch:
für die beiden Bilder gilt dann
und
. D.h.
, aber
und
und auch
.
Wikipedia:
Ähnliche Beispiele: