TU Wien:Network Engineering VO (Siegl)

Aus VoWi
Wechseln zu: Navigation, Suche

Daten[Bearbeiten]

Inhalt[Bearbeiten]

Entwurf, Errichtung und Management von Datennetzen: Zu Beginn der VO wird über grundlegende Managementstrategien und damit verbundene Probleme gesprochen. Später wird es etwas technischer und werden die unteren Schichten des OSI Schichtenmodells im Zusammenhang mit Ethernet genauer behandelt. Ein Schwerpunkt liegt gegen Ende der LVA auf dem Simple Network Management Protocol (SNMP), welches recht ausführlich behandelt wird. Es wird dann auch noch darauf eingegangen, wie Datennetze verkabelt werden (Struktur, Twisted Pair Kabel, etc.)

Analog zur Vorgänger-LVA.

Ablauf[Bearbeiten]

Wöchentliche Vorlesung. Am Beginn jeder VO müssen Studenten Fragen zu letzten VO formulieren die Prof. Siegl mitschreibt und am Ende zur Prüfung gibt. Eine Prüfung am Ende des Semesters.

Benötigte/Empfehlenswerte Vorkenntnisse[Bearbeiten]

Keine notwendig, aber die VO ist sicher leichter, wenn man zumindest folgende Begriffe kennt:

  • TCP/IP
  • Luftfeuchtigkeit, Energie, ... (Physik-Basics)
  • IP-Adressen (Subnetze, Host-Anteil, Netzadresse)
  • SNMP
  • DNS, FTP, SSH, ...
  • Rack / Blade-Server
  • RAID

Vortrag[Bearbeiten]

Spannend, kurzweilig und empfehlenswert, auch wenn man sich schon etwas im Bereich Netzwerktechnik auskennt. In der Vorlesung werden viele Aspekte aus der Praxis erwähnt und der komplette Vortrag basiert auf anschaulichen Beispielen, geht aber auch stellenweise sehr in die Tiefe. Physik kann auch einmal eingestreut werden. Für die Prüfung ist der Besuch sehr ratsam, wenn auch nicht unbedingt notwendig (Vorkenntnisse sind dann aber Pflicht). Auch wenn man nicht jeden Termin wahrnehmen kann sollte man so oft wie möglich anwesend sein. Es ergeben sich auch immer interessante Diskussionen und alle Prüfungsfragen entstehen aus der Vorlesung heraus.

Andere Darstellung: Der Vortrag ist wirr und springt von einem Thema zum nächsten. Fragen werden meist mit Gegenfragen beantwortet, wobei man nachher meist verwirrter ist als vorher. Es gibt weiters keinerlei Folien und selbst Mitschriften sind meist obsolet, da sich das Stoffgebiet nur durch Studentenfragen in der darauffolgenden VO erstreckt

Übungen[Bearbeiten]

Findet in der seperaten LU zur Vorlesung statt. Dieses Semester war das Ausarbeitung eines Themas in einer 8er-Gruppe. Wenn man die VO macht, dann ist die UE eine sinnvolle Ergänzung, da sich Überschneidungen ergeben und man auch bei der Prüfungsvorbereitung eventuell von der Übung profitieren kann.

Prüfung, Benotung[Bearbeiten]

WS 2017: Die Prüfung war eine Frechheit. Multiple Choice Test, bei dem teilweise die Antworten gar nichts mit der Frage zu tun hatten, die dann auch noch situationselastisch entweder als richtig oder falsch zu markieren waren (Beispiel: Folgendes sind Vorteile von...: Dann eine Antwort die weder Nach- noch Vorteil ist aber eine wahre Aussage, diese musste hier mit "wahr" markiert werden. 2 Fragen weiter wieder so eine ähnliche Situation, dort mussten wahre Aussagen aber mit "falsch" markiert werden).

Fair, aber es gab auch negative bzw. schlechte Beurteilungen. Mit ein bisschen Netzwerk-Hausverstand mit 2-3 mal Fragenkatalog gut durchlesen sicher einen 1er, es gab aber auch negative Zeugnisse. Allerdings scheitert man da schon am IP-Adressrechnen und man musste sich auch bei der 2. Frage gar nicht auskennen.

  • WS11: Mündlich, jeder bekam 2 Fragen. Eine davon war "simples" IP-Adressrechnen. Angabe: "192.268.120.168/28", berechne Subnetzmaske, Netz- und Hostanteil. Wenn man zu schnell über die Angabe liest, könnte man das unmögliche "268"er-Byte übersehen, das ist aber eine kleine Falle und muss "beanstandet" werden. Die zweite aus dem in der Vorlesung Fragenkatalog, wobei immer mit einem konkreten Beispiel gefragt wurde und reines runterbeten der Antwort nicht funktioniert.

Dauer der Zeugnisausstellung[Bearbeiten]

9.3.2012 18 Tage

Feb 2016: 1 Monat

Zeitaufwand[Bearbeiten]

Je nach Vorkenntnissen zwischen Vorlesungsbesuch + 2x Fragenkatalog durchlesen bis hin zu 2-3 Tagen Prüfungsvorbereitung + VO. Kombination mit Übung bietet sich an.

2016: Mit beantworteten Fragenkatalog waren 4h lernen ausreichend für einen 1er

2017: Sehr billige ECTS, auch in Verbindung mit der gleichnahmigen Übung (2 Präsentationen + 1 Paper in Gruppenarbeit). Am besten während der Vorlesung mit Kollegen in einem Google Docs Dokument mitschreiben, dann hält sich der Aufwand äußerst in Grenzen.

Unterlagen[Bearbeiten]

Es werden keine Unterlagen zur Vorlesung angeboten.

Tipps[Bearbeiten]

  • In der VO absprechen und einen "Mitschriftverfasser" festlegen. Dieser schreibt auch aufkeimende Prüfungsfragen laufend mit. Das erleichtert das Lernen. Wir hatten ein paar Lücken, aber auch die Vorgänger-LVA bietet genug Lernmaterial und ist inhaltlich fast ident.
  • IP-Adressen sollte man schon im Detail kennen (Fehlende IP-Kenntnisse = "Knock Out"- Kriterium trotz > 4er in der Punktezahl)
  • Wer in der HTL schon Netzwerktechnik bzw. den CCNA hatte, der spielt sich. Unbedingt die ECTS einsacken!
  • Wer keine Vorkenntnisse hat und schnelle ECTS sucht, kann in der LVA falsch sein.
  • Wikipedia-Artikel sind eine gute Prüfungsvorbereitung, allerdings gibt es einige Facetten, die nur in der VO mündlich angesprochen wurden.

Verbesserungsvorschläge / Kritik[Bearbeiten]

Es gibt keinerlei Folien oder Literaturtipps. Der Vortrag ist recht wirr und lässt keinen roten Faden erkennen. IP Adressen Rechnen mit Hand Binärumwandlungen usw. als Knock Out Kriterium zu machen ist recht seltsam, vor allem im Hinblick auf die restlichen Themen.