TU Wien:Verteilte Systeme VO (Dustdar)

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Daten[Bearbeiten]

VortragendeR Schahram Dustdar, Stefan Schulte
ECTS 3
Institut Information Systems Engineering, Fachbereich DSG
Links TISS, Homepage
Modulzuordnungen
B. Medieninformatik und Visual Computing Pflichtmodul Verteilte Systeme
B. Software & Information Engineering Pflichtmodul Verteilte Systeme
B. Wirtschaftsinformatik Pflichtmodul Systems Engineering
B. Medizinische Informatik Wahlmodul Verteilte Systeme
B. Technische Informatik Wahlmodul Verteilte Systeme

Inhalt[Bearbeiten]

noch offen, bitte nicht von TISS oder Homepage kopieren, sondern aus Studierendensicht beschreiben.

Ablauf[Bearbeiten]

Vorlesung ohne Anwesenheitspflicht und schriftliche Prüfung, mit Terminen schon ab Semestermitte (Dezember).

Benötigte/Empfehlenswerte Vorkenntnisse[Bearbeiten]

keine Vorkenntnisse benötigt, allerdings schon einmal etwas über Betriebssysteme VO und dependable Systems gehört zu haben ist hilfreich, Introduction to Security schon gemacht zu haben hilft bei der Prüfung auch.

Vortrag[Bearbeiten]

WS 2018: Vorgetragen wurde von Prof. Dustdar (1x, Englisch), Prof. Schulte (5x, Deutsch) und Prof. Šćekić (4x, Deutsch).

WS 2016: Die Vorträge wurden von Prof. Dustdar auf Englisch und von Prof. Schulte sowie Ass. Šćekić auf Deutsch gehalten. Verständnisprobleme gab es dabei keine, die Aufzeichnungen waren recht hilfreich bei der Prüfungsvorbereitung.

WS 2015: Der Vortrag wurde hauptsächlich von Dr.-Ing. Schulte und Univ.Ass. Mayr-Dorn auf Deutsch abgehalten, zusätzlich noch zwei Vorträge von Prof. Dustar und eine von Doz. Truong (ungeplant), jeweils auf Englisch. Die Vorträge waren durchaus interessant und verständlich und auch der eine von Doz. Truong ohne größere Probleme zu verstehen. Die Videoaufzeichnung hat gut funktioniert und auch bei der Prüfungsvorbereitung gut geholfen. Die Folien sind ausschließlich auf Englisch.


Der Vortrag (auf Englisch) wird von Prof. Dustdar (2x), Prof. Truong (5x) und Prof. Dorn (3x) abgehalten. Das Englisch von Prof. Truong ist unglaublich schwierig bis gar nicht zu verstehen (die schlechte Akustik im Saal macht es noch schlimmer). In der Videoaufzeichnung ist es ein klein wenig besser. Hier hat für mich das Besuchen der VO keinen Sinn gemacht. Prof Dustdar und Dorn sind wie gewohnt sehr gut verständlich.

Übungen[Bearbeiten]

Übungen gibt es im Rahmen der Verteilte Systeme UE.

Prüfung, Benotung[Bearbeiten]

Die Prüfung ist in 10 Wissensgebiete geteilt, zu jedem gibt es 2 Fragen (=20 Fragen je 1 Punkt).

Die Fragen sollen kurz und prägnant beantwortet werden, es steht in der Angabe überall dabei, sich in 3 Sätzen oder kürzer auszudrücken, oder es waren überhaupt Single oder Multiple Choice Fragen.

Die Fragen sind sehr konkret formuliert, und lassen sich auch leicht in aller Kürze beantworten.

Man hat 80 Minuten Zeit, die man nicht braucht, wenn man halbwegs weiß, was man macht.

Benotungsschema[Bearbeiten]

20,0 - 18,0 Sehr Gut (S1)

17,5 - 16,0 Gut (U2)

15,5 - 13,0 Befriedigend (B3)

12,5 - 10,5 Genügend (G4)

10,0 - 0,0 Nicht Genügend (N5)

Dauer der Zeugnisausstellung[Bearbeiten]

Prüfung 05.06.2014: E-Mail mit Note am 13.06.2014, Zeugnis nach der Einsichtnahme am 27.06.14 am selben Tag

Prüfung 13.10.2014: E-Mail mit Note am 08.11.2014

Prüfung 01.11.2014: E-Mail mit Note am 12.11.2014

Prüfung 19.01.2015: E-Mail mit Note am 12.02.2015. Einsichtnahme (und Zeugnis): 18.02.2015

Prüfung 12.10.2015: E-Mail mit Note am 06.11.2015

Prüfung 30.11.2015: E-Mail mit Note am 16.12.2015, Einsichtnahme am 12.01.2016, Zeugnisse am 13.1.

Prüfung 18.01.2016: E-Mail mit Note am 11.02.2016. Einsichtnahme (und Zeugnis): 19.02.2016

Prüfung 07.12.2016: E-Mail mit Note am 24.12.2016. Einsichtnahme am 09.01.2017, Zeugnis: 11.01.2017

Prüfung 24.04.2017: TUWEL-Eintrag am 06.05.2017.

Prüfung 21.12.2017: TUWEL-Eintrag am 03.01.2018. Einsichtnahme am 11.01.2018, Zeugnis: 12.01.2018

Prüfung 06.06.2018: TUWEL-Eintrag am 03.07.2018. Einsichtnahme am 11.07.2018

Zeitaufwand[Bearbeiten]

Je nach Vorkenntnissen (Echtzeitsysteme, Betriebssysteme, dependable Systems) 0,5 - 2 Wochen Lernaufwand

WS2017: Ich hatte keine Vorkenntnisse zu den oben genannten LVAs. War in jeder Vorlesung dieses Semester und habe etwas weniger als zwei Wochen für die Prüfung (etwa 3h/Tag) gelernt (Folien ausgearbeitet, vowi/forum Prüfungen gemacht, im Buch Dinge, die unklar waren, nachgelesen). Ergebnis: Einser. Meiner Meinung nach lässt sich die Prüfung sicherlich mit weniger Aufwand machen, vor allem wenn man sich schon vorher damit auseinandergesetzt hat. Wer sich jedoch unsicher ist, ob die Themen verstanden wurden, sollte in etwa eine Woche einplanen, um eine positive Note zu erreichen. Bei der Prüfung ist es auch wichtig, die Begriffe relativ genau zu kennen (z.B. Arten der Verteilung von Content vs. Protokolle zu Verteilung von Content), weil max. 3 Sätze als Antwort pro Frage zur Verfügung stehen.

WS2016: Halte zwei Wochen ebenfalls für stark übertrieben. Eine Woche sollte auf jeden Fall für eine gute positive Note reichen, auch ohne Besuchen der VO.

WS2016: Hat sich nicht viel geändert aber ich kann mich nur anschließen, dass man den Aufwand eher leicht unterschätzen kann. Es sieht zuerst eher nach sturen "Folienauswendiglernen" aus, dann merkt man aber, dass sehr viele kleine Beispiele kommen, für die man Algorithmen auswendig lernen muss, die alle eine Zeit brauchen zum Lernen. Vorlesungen schauen ist quasi Pflicht, da die Folien oft sehr schlecht geschrieben sind und das Buch oft auch nicht unbedingt gut erklären kann, das sind schon mal an die 15 Studen (vlt mehr mit Pausieren, nachschauen, etc), dann noch einmal die Folien durchschauen mit 1-2 Studen pro Foliensatz und Fragenkataloge aus den Vorjahren durchschauen... sind schon 30-40 Stunden für ein Antreten mit garantiertem Erfolg. Wer gern gefährlich lebt, kann sicher auch in der Hälfte der Zeit mal die alten Fragen durchschauen und auf beliebte Beispiele spekulieren aber das ist ja auch zach.

WS2016 part2: kann über mir gesagtes so unterschreiben

WS2016 (3. Meinung): Es gibt ca. 500 Folien zu lernen, wobei nicht sehr in die Tiefe gefragt wird bzw. keine besonders schweren Fragen gestellt werden. Die Algorithmen sollte man sich durchdenken und versuchen anhand eines Bespiels zu reproduzieren. Das Buch vollständig zu lesen ist in Hinblick auf den Test wohl eher "Zeitverschwendung". Einzelne Kapitel bzw. Absätze lesen lohnt sich, allerdings reicht es, wenn man das Buch nur auszugsweise zum Verständnis der Folien liest. Eine Woche sollte man für eine seriöse Vorbereitung allerdings schon einplanen, bei mir waren es ca. 60 h (inkl. Anschauen der VO-Aufzeichnungen), und hat mir ein G2 eingebracht. Fragen aus den alten Tests tauchen immer wieder auf, diese sollte man sich also auch ansehen. Für eine positive Note allein nur die alten Tests zu lernen, wird sich aber wohl eher nicht ausgehen.

WS2014: 2 Wochen halte ich für stark übertrieben, auch ohne Vorkenntnisse. Ich habe mir Sorgen gemacht als ich das gelesen habe, das hat sich aber als unbegründet herausgestellt: 1 Woche sollte für einen positiven Abschluss reichen. Mein Aufwand: 4 Tage normal lernen, nur mit Zusammenfassung aus dem Vowi, keine VO besucht, mäßige Vorkenntnisse -> 3er

WS2014 (Jänner Termin): Meiner Meinung nach sind 2 Wochen recht OK, vielleicht etwas viel, wenn man sich das Buch als primäres Lernmaterial benutzt. Man muss zwar nicht alles im Buch lesen (teilweise gibt's recht lange "blah blah" Erklärungen, die man eigentlich überspringen kann) aber einige Details werden in der Zusammenfassung bzw. in den Folien gar nicht so richtig erläutert. Wenn man also den Stoff tatsächlich verstehen will, dann 1,5 bis 2 Wochen mit ruhigem Lernen einplanen. Wer die Vorlesung auch nicht besucht, ist dazu geraten sich das Buch auszuborgen bzw. zu kaufen. Ich trage meine Note hier in 3-4 Wochen ein. ;)

___ WS2014: Je nach Lern-Stil, Vorkenntnissen und Interesse kann Lernaufwand sogar mehr als 2 Wochen sein bzw. 70 bis 80 Stunden und zwar:

  • Vorlesungsvideos anschauen ca. 20 Stunden.
  • Wenn man aber alles wirklich verstehen will, dann muss man immer wieder pause drücken und/oder die Sequenz wiederholen, also noch ca. 10 Stunden planen.
  • Dann Ausarbeitung von Dinge die man von Videos nicht wirklich verstanden hat (zb. im Buch nachlesen oder google) noch 5 bis 10 Stunden planen.
  • Um alles (unter anderem auch selbst-geschriebene Notizen) danach zu wiederholen reicht 5 bis 10 Stunden.
  • Wenn man sich für manche Themen extra interessiert (zB. Fragen in Folien zu beantworten) dann mindestens noch 10 Stunden planen.
  • Wenn man etwas ausprobieren/recherchen will (zB. Themen aus Verteilte_Systeme_UE) dann noch mindestens 10 Stunden planen.
  • Wenn man alle alte vowi/forum -Prüfungen ausarbeiten will (aber echt hinsetzen und den Testumgebung wirklich "replizieren" ohne Folien anzuschauen) dann noch 10 Stunden planen, da man eigentlich immer wieder draufkommt dass einiges/vieles nicht wirklich leicht zu lösen/erinnern ist.
  • Man darf nicht vergessen dass Buch alleine 600 Seiten hat und um zu lesen ohne "viel" zu verstehen braucht man mindestens 30 Stunden (bezüglich words per minute & words per page) und dieses Buch ist kein Story-telling also ruhig noch 30 Stunden draufzählen.____ --194.118.249.246 01:07, 3. Jun. 2015 (CEST)

Unterlagen[Bearbeiten]

Prüfungen und sonstiges gibt es unter..

WS2014: Zum Lernen reicht auch nach dem neuen Modus die Ausarbeitung des (nicht mehr gültigen) vorgegebenen Fragenkatalogs (zu finden bei den Materialien der Göschka-VO). Der Stoff wird dadurch größten Teils abgedeckt, und die Zusammenfassung ist hinreichend.

Für eine positive Note sollte man schon ein paar Tage zum Lernen einplanen. (Bei mir waren es ca. 3 Tage (zu je 8 Stunden) zusammenfassen und 2 Tage (zu je 5 Stunden) lernen. Es ist doch recht viel Stoff (bzw. viele Kapitel im Buch nachzulesen). Im Nachhinein würde ich aber raten, sich auf praktische Beispiele zu konzentrieren, so wie versuchen einen Überblick über die Themen zu haben. Im Prinzip ist ein verteiltes System immer ein Kompromiss zwischen Performance/Integrität/usw. und dazu gibt es Methoden, die eben das eine oder andere verbessern. So habe ich mir bei einigen Fragen jeweils die Antwort zusammengereimt, die dann auch gestimmt hat. Ich bin auch alte Beispiele von früheren Prüfungen durchgegangen, dass sich Fragen 1:1 wiederholen kommt selten vor, außer vielleicht bei den theoretischen Fragen im ersten und letzten Kapitel.

Tipps[Bearbeiten]

Prüfung ist eher praxisorientiert, also lieber Algorithmen und Konzepte (z.B. Naming) gut lernen, man sollte diese umsetzen können.

Lest das Buch! Oft springen die Folien von einem Themengebiet zum nächsten, ohne dass ein wirklicher Zusammenhang erkennbar ist. Es ist wichtig, den Stoff zu verstehen, da er doch sehr umfangreich ist und man mit Auswendiglernen nicht weit kommen wird. Auch in den Folien wird dringend empfohlen, auf das Buch zurückzugreifen. Die Inhalte werden dort mMn hervorragend dargestellt und erklärt.

Literatur[Bearbeiten]

A. S. Tanenbaum and M. van Steen, Distributed systems: principles and paradigms. Pearson Prentice Hall, 2007. ISBN 9780132392273

Verbesserungsvorschläge / Kritik[Bearbeiten]

Professor Truong muss ersetzt werden. Sein Englisch ist so schlecht, dass sogar Kollegen aus englischsprachigen Ländern Probleme haben, ihn zu verstehen.

WS15: Truong wurde ersetzt und die meisten Vorlesungen werden sogar jetzt auf Deutsch abgehalten. Schon seit den letzten zwei Jahren wurde Truongs englische Aussprache kritisiert, wobei die LVA darauf mit Truongs großen Wissen gegenargumentiert hat. Man hat es anscheinend doch eingesehen und das ist gut so. Schließlich geht es hier um einen wichtigen Basic-Bereich in der Informatik, wo es nicht darauf ankommt, wie viele Titel/Publikationen der Vortragende hat, sondern wie verständlich er den Stoff an die Studenten weitergeben kann.