Sei 
Untersuchen Sie, ob die Matrizen
, A und
im Vektorraum der reellen 2x2-Matrizen linear
unabhängig sind.
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}}
zuerst mal A² berechnen
lineare Abhängigkeit ist dann vorhanden, wenn gilt:
daraus folgt:
aus der 1. Gleichung ergibt sich nach dem Ersetzten von a und c:
es existieren nicht triviale Lösungen (z.B. b = 1, a = 3, c = -1)
die Matrizen sind linear abhängig
- Lineare Abhängigkeit
Eine Menge
an Vektoren
heißt linear abhängig, wenn gilt:
mit
.
Es existiert eine Linearkombination aus der Menge
, die den Nullvektor
ergibt, wobei nicht alle
sind - eine oder mehrere sogenannte nicht triviale Lösungen existieren.
- Matrix
Eine Matrix ist also eine doppelt indizierte Familie. Formal ist dies eine Funktion

die jedem Indexpaar
als Funktionswert das Element
zuordnet. Beispielsweise wird dem Indexpaar
als Funktionswert das Element
zugeordnet. Der Funktionswert
ist also das Element in der
-ten Zeile und der
-ten Spalte. Die Variablen
und
entsprechen der Anzahl der Zeilen bzw. Spalten. Nicht zu verwechseln mit dieser formalen Definition einer Matrix als Funktion ist, dass Matrizen selbst lineare Abbildungen beschreiben.
Die Menge
aller
-Matrizen über der Menge
wird in üblicher mathematischer Notation auch
geschrieben; hierfür hat sich die Kurznotation
eingebürgert. Manchmal werden die Schreibweisen
oder seltener
benutzt.
- Elementare Spalten-/Zeilenumformungen
Elementare Spalten- und Zeilenumformungen werden etwa beim Gauß'schen Eliminationsverfahren verwendet.
Für die nachfolgenden Beispiele sei
Die Beispiele sind anhand von Spaltenumformungen.
- Multipliziert man eine Spalte/Zeile einer Matrix
mit einem Faktor
, so ist die Determinante der neuen Matrix
.
z.B.:
multipliziert mit 1. Spalte:

- Addiert man zu einer Spalte/Zeile einer Matrix das Vielfache einer anderen Spalte/Zeile, so verändert sich der Wert der Determinante nicht.
z.B.: zwei Mal erste Spalte zu zweiter:

- Vertauscht man in einer Matrix A zwei Spalten/Zeilen, so ist die Determinante der neuen Matrix
.
z.B. erste mit zweiter Spalte vertauscht:

- Rang
Bei einer linearen Abbildung
ist der Rang als Dimension des Bildes dieser Abbildung definiert. Dabei gilt stets, dass eine lineare Abbildung und die zugehörige Abbildungsmatrix denselben Rang haben:
, also dem Bild der Abbildung
.
- Kern
Der Kern einer Abbildung dient in der Algebra dazu, anzugeben, wie stark die Abbildung von der Injektivität abweicht. Dabei ist die genaue Definition abhängig davon, welche algebraischen Strukturen betrachtet werden. So besteht beispielsweise der Kern einer linearen Abbildung
zwischen Vektorräumen
und
aus denjenigen Vektoren in
, die auf den Nullvektor in
abgebildet werden; er ist also die Lösungsmenge der homogenen linearen Gleichung
und wird hier auch Nullraum genannt. In diesem Fall ist
genau dann injektiv, wenn der Kern nur aus dem Nullvektor in
besteht. Analoge Definitionen gelten für Gruppen- und Ringhomomorphismen. Der Kern ist von zentraler Bedeutung im Homomorphiesatz.
Definition
Ist
eine lineare Abbildung von Vektorräumen, dann heißt die Menge

- der Kern von
. Er ist ein Untervektorraum von
.
Sei
. Untersuchen Sie, ob die Matrizen
und
im Vektorraum der reellen
-Matrizen linear unabhängig sind.
- Wir berechnen zuerst das Quadrat der Matrix
:

Wir haben nun alle drei (
) Matrizen
und
gegeben.
- Wir können entweder die Matrizen in Vektoren umwandeln (Methode 1), daraus eine große Matrix erstellen und den Rang dieser Matrix bestimmen oder ein Gleichungssystem mit
s und Matrizen aufstellen (Methode 2).
Wir formen alle Matrizen entweder in Spalten bzw. Zeilenvektoren um - aber immer nur eine Variante davon auswählen. Ich werde von den Matrizen nacheinander alle Zeilen hernehmen und diese in einen Spaltenvektoren umwandeln:
D.h. die erweiterte Matrix
Von dieser Matrix werden wir nun den Rang bestimmen:
D.h. die Matrix
hat den Rang
, da in der erweiterten Matrix zwei linear unabhängige Zeilenvektoren vorhanden sind. Wir hatten ursprünglich
Matrizen (
den Spaltenvektoren in der Matrix
) und
die Matrizen sind linear abhängig.
.
Der zweite Weg führt über die Gleichungen der linearen Unabhängigkeit:
Diese drei Matrizen sind linear unabhängig, wenn für die folgende Gleichung nur die triviale Lösung
existiert
wenn die folgenden vier Gleichungen erfüllt sind

Nach
und
folgt:
nach
und
folgt:
.
D.h. die Lösungsmenge
ist
.
Eine nicht triviale Lösung wäre z.B. (für
frei eingesetzt):
und
sind erfüllt 
D.h., dass die drei Matrizen linear abhängig sind.
Wikipedia:
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