TU Wien:Grundlagen methodischen Arbeitens SE (Salzer)

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In der Studienplanänderung 2011 der Technischen Universität Wien wurde "Grundlagen methodischen Arbeitens SE" aus dem Studienplan gestrichen.

  • Studierende der TU, die im WS11 oder später mit ihrem Studium begonnen haben, können diese LVA nicht mehr für ihr Studium als Pflicht- bzw. Wahlfach verwenden.
  • Studierende der TU, die bereits vor dem WS11 inskribiert waren, können, sofern sie für diese LVA ein Zeugnis haben, dieses Fach gemäß den Übergangsbestimmungen verwenden.
    • Ist dieses Fach eine Vorlesung, so muss es (wie immer) noch 3 weitere Semester Prüfungen geben.

Für Details siehe bitte auch das FAQ Studienplan 2011.


Daten[Bearbeiten]

Inhalt[Bearbeiten]

Ziel der LVA ist es eine Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten zu geben.

Ablauf[Bearbeiten]

Die Studierenden erleben im Laufe der Lehrveranstaltung verschiedene Phasen des Publikationsprozesses eines akademischen "Papers", welche alleine -- also nicht in Gruppenarbeit -- zu meistern sind. Dies beginnt mit der Quellensammlung und einer kurzen Gliederung der zu schreibenden Arbeit und mündet im schreiben selbiger, welche ungefähr zehn Seiten zu umfassen hat und verpflichtender Weise in Latex abzufassen ist. In vier Einheiten zu 2x45min tragen die Studierenden die Kernthemen ihrer Arbeiten in jeweils 15 Minuten dauernden Vorträgen vor. Bei beiden Aufgaben kann zwischen Deutsch und Englisch gewählt werden, wobei für Englisch Pluspunkte vergeben werden, jedoch alles andere als perfektes Englisch erwartet wird -- nur keine falsche Scheu. Parallel zur Vortragsphase sind drei Reviews über zufällig zugeteilte Arbeiten (welche bis zu diesem Zeitpunkt abgegeben werden mussten) zu verfassen. Zusammen mit dem Feedback des LVA-Leiters bildet das die Grundlage für die neuerliche Überarbeitung der Seminararbeit; die Endversion ist kurz darauf abzugeben.

Benötigte/Empfehlenswerte Vorkenntnisse[Bearbeiten]

Zumindest passable Deutsch- oder Englischkenntnisse ;-)

Vortrag[Bearbeiten]

2 Einheiten zu 2x45min: Interessant gehaltene Vorträge darüber, wie ein guter Vortrag und eine gute Seminararbeit auszusehen haben und div. Tipps speziell für die Erstsemestrigen an der Universität (wie ist die Universität gegliedert, wie formuliere ich eine E-Mail an LVA-Leiter, etc.). Innerhalb einer dieser Einheiten werden auch die möglichen Themen vergeben (aus dem Gebiet "Kryptographie im Internet" - war Thema der LVA).

Benotung[Bearbeiten]

Wichtig ist natürlich das Einhalten der Fristen (wobei diese teilweise um eine Woche verlängert werden)

Ausschlaggebend für die Benotung sind lt. Prof. Salzer:

  • Vortrag
  • Reviews (die Qualität der eigenen Reviews, nicht die erhaltenen Reviews über die eigene Arbeit)
  • endgültige Seminararbeit

Dauer der Zeugnisausstellung[Bearbeiten]

Das ist leider das einzige Problem der LVA, die letzte Phase (LVA-Leiter-Feedback + Abgabe der endgültigen Seminararbeit) wurde bis jetzt (20.04.2011) nicht durchgeführt. Es kam bereits einmal zu einer 1-monatigen Verschiebung (vermutlich weil die Finalisierung des neuen Studienplans entsprechend viel Zeit kostete), ein neuer Termin ist noch nicht bekannt.

Zeitaufwand[Bearbeiten]

Relativ hoch im Vergleich zu den anderen GMA-Varianten (andere Professoren), dafür lernt man auch wirklich viel. Die 3 ECTS sind angemessen für den Aufwand.

Unterlagen[Bearbeiten]

siehe LVA-Homepage

Tipps[Bearbeiten]

Beginne möglichst früh mit der Seminararbeit, die Deadline ist relativ früh und andere LVAs drängen bekanntlich auch.

Verbesserungsvorschläge / Kritik[Bearbeiten]

Grundsätzlich sehr gute LVA, leider gibt es aber doch ein gravierendes Problem, siehe "Dauer der Zeugnisausstellung".