TU Wien:Statistik und Wahrscheinlichkeitstheorie UE (Stadler)

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Daten[Bearbeiten]

Inhalt[Bearbeiten]

In der Vorlesung werden zunächst Grundlage die Modelle, Begriffe und Regeln der Wahrscheinlichkeitsrechnung kurz erläutert. Den Schwerpunkt bildet die Vermittlung von Methoden und Hilfsmittel der beschreibenden und der schließenden Statistik.

  • Beschreibende Statistik: Histogramm, Empirische Verteilung, Boxplots, etc...
  • Wahrscheinlichkeitsrechnung: Verteilungen, ein- und mehrdimensionale Zufallsgrößen, Erwartung, Momente, Unabhängigkeit, Korrelation, etc...
  • Schließende Statistik: Schätzen von Parametern, allgemeine Hypothesentests, klassische Tests bei Normalverteilungsannahme, Chiquadrattest, Kontingenztafeln, etc...
  • Regressionsrechnung, Varianzanalyse, Zählstatistik, etc...

Ablauf[Bearbeiten]

Wöchentlich, mit prinzipieller Anwesenheitspflicht. Anmeldung erfolgt über tuwis. Der erste Übungstermin ist nicht Pflicht, somit keine Übungsbeispiele notwendig. Durch Freiwilligkeit lässt sich jedoch eine erste mündliche Beurteilung erreichen. Zusätzlich findet im Laufe des Semesters drei EDV-Übungen statt, wo einfache statistische Auswertungen und Diagramme mit dem Programm "R" erstellt werden müssen.

Das Ankreuzen der zu lösenden Beispiele erfolgt online auf der Website der LVA (bis 2 Stunden vor der Übung). Die zu lösenden Beispielnummern werden am Ende jeder UE-Einheit genannt und sind ebenfalls online zu finden.

Benötigte/Empfehlenswerte Vorkenntnisse[Bearbeiten]

Mathematik 1 und Mathematik 2 sind sehr empfehlenswert, da in der Wahrscheinlichkeitstheorie viel mit Integralen und Funktionen in mehreren Variablen gearbeitet wird.

Vortrag[Bearbeiten]

Die Übung läuft parallel zur Vorlesung, teilweise war der Vortrag von Prof. Dutter 2009 mit der Übung aber hinten nach.

Es gibt einen einmaligen Vortragstermin für die Einführung in R.

Übungen[Bearbeiten]

Herr Professor Stadler gestaltet die Übung sehr fair. Die Kreuze, welche Beispiele man gemacht hat, muss man erst in der Stunde machen. Wenn ein Beispiel unvollständig oder teilweise falsch ist, ist er auch nicht so streng. Ausserdem erklärt er nach der Stunde noch wie ein teil der nächsten Stunde zu rechnen ist. Stand: 2013/01

Benotung[Bearbeiten]

Die Tafelleistung und die EDV-Übungen werden prozentuell bewertet (0-100 %).

Herrscht bei einem vorzurechnenden Beispiel totale Ahnungslosigkeit (Leistung = 0 %), so werden unter Umständen alle angekreuzten Beispiele der Übung aberkannt.

Die Gesamtnote der Übung setzt sich aus drei Teilen zusammen:

  •  %BSP Beispiele angekreuzt
  •  %TAFEL Durchschnitt Tafelleistung
  •  %EDV Durchschnitt EDV-Übungen

Für eine positive Note muss jeder der 3 Teile mit mindestens 50 % und jede der 3 EDV-Übungen mit mindestens 30 % beurteilt werden.

Über die positive Übungsnote entscheidet dann das Mittel (%MEAN) aus %BSP, %TAFEL, %EDV nach dem Schlüssel:

Note Mean
4 [50.0 % , 62.5 %]
3 (62.5 % , 75.0 %]
2 (75.0 % , 87.5 %]
1 (87. 5% , 100 %]

Zeitaufwand[Bearbeiten]

Der Zeitaufwand für die Übung wird sukzessive mehr. Das anfängliche "Formel-einsetzen" dauert etwa 10-20 Minuten pro Beispiel. Später sitzt man unter Umständen schon 30-60 Minuten, je nach Beispiel und persönlichen Fähigkeiten das aktuelle Thema betreffend.

Unterlagen[Bearbeiten]

  • Das Skriptum von Prof. Dutter/Prof. Filzmoser
  • Wikipedia
  • Materialien

Tipps[Bearbeiten]

  • Die Beispiele der Beschreibenden Statistik sind anfänglich (fast lächerlich) einfach, werden aber mit der Zeit (Wahrscheinlichkeitstheorie, Analytische Statistik,..) immer schwerer und umfangreicher. Daher die Übung nicht von vornherein unterschätzen. Es empfiehlt sich, am Anfang so viel Beispiele wie möglich zu kreuzen, um gegen Ende einen Puffer zu haben.
  • Beim Vorrechnen wird gerne auf die richtige Beschreibung der Angabe geachtet. D.h. nicht, dass ihr die Angabe vorlesen sollt, sondern diese richtig definieren sollt. Z.B. bei Wahrscheinlichkeiten wo Ereignisse definierbar sind immer die Ereignisse vorher definieren und anschreiben, die Verteilung von Zufallsvariablen immer anschreiben, und bei Tests die Hypothesen angeben, etc. Ihr macht dadurch schon am Anfang den Eindruck, dass ihr wisst wovon ihr redet => bessere Tafellleistung.
  • Das Skriptum reicht nicht immer aus um die Beispiele zu lösen. Gewöhnt euch gleich an, Wikipedia und Wikibooks zu verwenden.
  • Prof. Stadler unterbricht die Studenten oft, um Rechenwege zu kritisieren, die seiner Meinung nach unnötig komplex sind. Manchmal hatte ich das Gefühl, in einer Mathematik-Nachhilfestunde zu sitzen :-) Lasst euch nicht davon irritieren - ein komplizierter Rechenweg wirkt sich nicht negativ auf die Beurteilung aus, solange man den Stoff verstanden hat.
  • R ist am Anfang ganz gut, um ein bisschen reinzukommen, aber nicht notwendig für die Übun. Man bekommt ziwschen 10 und 15 Beispiele mit R.

Verbesserungsvorschläge / Kritik[Bearbeiten]

noch offen