TU Wien:Theoretische Informatik und Logik VU (Fermüller, Freund)

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Diese LVA wird derzeit von Fermüller und Oswald abgehalten. Aktuelle Unterlagen und Informationen bitte in der entsprechenden Wiki-Seite ablegen: TU_Wien:Theoretische_Informatik_und_Logik_VU_(Fermüller,_Oswald)


Der Ablauf dieser LVA hat sich in den letzten Semestern gravierend geändert (z.B. Vortragendenwechsel). Allgemeine Infos über den Ablauf oder z.B. die Prüfungsmodalitäten sind daher möglicherweise nicht mehr aktuell. Falls du diese LVA in diesem Semester gemacht hast, kannst du diesen Artikel aktualisieren und diesen Banner ( {{Veraenderter Ablauf}} ) entfernen!


Daten[Bearbeiten]

Inhalt[Bearbeiten]

  • Formale Sprachen und Spezifikationsweisen (reguläre Ausdrücke, Grammatiken)
  • Automaten
  • Aussagenlogik
  • Prädikatenlogik

Benötigte Vorkenntnisse[Bearbeiten]

Es wird vorausgesetzt, daß man in der Lage ist, einfache mathematische Formeln zu lesen und zu verstehen. Es ist daher von Vorteil, wenn man Mathematik 1 bereits besucht hat.

Ablauf[Bearbeiten]

Vorlesung zweimal in der Woche. Formale Sprachen werden von Freund vorgetragen, Logik von Fermüller.

Kreuzerlübung in Kleingruppen (~10-20 Personen), die von Tutoren geleitet werden. Die Studenten bereiten jede Woche Hausaufgaben vor (fünf Beispiele pro Woche, 10 Wochen lang), in der Übungsstunde werden diese von ausgewählten Studenten an der Tafel vorgetragen. Das Ankreuzen der Beispiele erfolgt zu Beginn der jeweiligen Übung auf Papier. Das Wechseln in eine andere Übungsgruppe ist prinzipiell möglich.

Zusätzlich gibt es ein Abgabegespräch, für das 10 Beispiele vorzubereiten sind und das sich äquivalent zu zwei Tafelleistungen in den Kleingruppen verhält (es resultieren 8 gekreuzte Beispiele und 2 gekreuzte mit Bewertung, die von der Leistung beim Abgabegespräch abhängt).

Ferner werden für den Teil Formale Sprachen Großgruppen angeboten, in denen Fragen zum Stoff gestellt werden können. Eventuell bietet Freund auch Zusatztermine an, sofern die Nachfrage dies rechtfertigt.


Die Beurteilung des Übungsteils ergibt sich wie folgt:

  • Anzahl der angekreuzten Beispiele (max. 40) mit 10 addiert und das Resultat durch 45 dividiert.
  • Dieser Wert (truncated bei 1) wird mit der Übungsleistung multipliziert, welche sich ergibt aus der Summe der Tafelbeispielbewertungen (+, ~ oder -, wobei ein + als 1.0, eine ~ als 0.5 und ein - als 0.0 zählt) und der Bewertung des Abgabegesprächs (++ (2.0), +~ (1.5), ~~ (1.0), ~- (0.5) oder -- (0.0)), dividiert durch die Zahl der Tafelleistungen plus zwei (für das Abgabegespräch).
  • Das Ergebnis multipliziert mit 30 ist das Endresultat.

Für eine positive Note müssen diese Conditions erfüllt sein:

  • mind. 10 Punkte auf die Übung
  • mind. 2 Tafelleistungen
  • am Abgabegespräch teilgenommen und mind. ~- (0.5) als Bewertung
  • >= 51 Punkte durch Übung und Prüfung (ohne Bonuspunkte)

Tipps[Bearbeiten]

Die Gewichtung bei der Benotung der Übung liegt klar bei der Qualität der Tafelmeldungen, und man kann auch durchkommen, wenn man nur ein Drittel der Beispiele angekreuzt hat. Daher sollte man Beispiele im Zweifelsfall lieber nicht ankreuzen, da das weniger Punkte kostet als eine schlecht beurteilte Tafelleistung.

Versucht aber so viele Beispiele wie möglich zu lösen, da die Übungsnote auch die Vorlesungsnote beeinflusst. Beispiel: Eine gute 1 in der Übung heißt, dass ihr bei der vorlesungsprüfung mit einem guten 5er durchkommt. Gesamtnote ist dann eine 4.

Auch wenn das bei jeder Übung gesagt wird: Versucht so viele Beispiele wie möglich alleine zu lösen. Auch wenn es sehr viel erscheint und man oft sehr lange dran sitzt, um die Prüfung bestehen zu können müsst ihr wirklich wissen was und wieso ihr da tut. Außerdem braucht ihr das tiefere Verständnis schon für das Prüfungsgespräch, welches aber so im Semester ist, dass man eher weniger Zeit zum lernen hab. Ach ja, und letztlich sind die Diskussionen im Forum auch des öfteren ziemlich falsch und umständlich.


Bei Freund wurden in der Vorlesung immer wieder auch Beispiele gerechnet, die nicht im Skriptum vorkommen. Auch wenn es manchmal schwer fällt, seinen Erklärungen zu folgen, hilft es mMn bei der Prüfungsvorbereitung, diese Beispiele mitzuschreiben. Fermüller hält sich dagegen recht genau an die Beispiele im Skriptum.

Prüfung und Zeitaufwand[Bearbeiten]

Hängt stark von der Affinität der/des Einzelnen zu mathematisch-formalen Themen ab. Die Vorbereitung der Beispiele dauert etwa ein bis drei Stunden pro Woche, damit ist im Idealfall auch schon ein Großteil des Lernaufwandes für die Vorlesungsprüfung abgedeckt. Wer die alten Prüfungen durchrechnet und versteht, hat definitiv größere Chancen gut abzuschneiden! Die Beispielauswahl der vier Prüfungstermine eines Semesters ist immer sehr ähnlich! Alte Prüfungen gibts auf der LVA Seite http://www.logic.at/lvas/185278/

Dauer der Zeugnisausstellung / Bekanntgabe von Noten[Bearbeiten]

  • SS08: Prüfung am 24.06.2008. Am 11.08.2008 wurden alle Noten bekannt gegeben. (mehr als 6 Wochen nach der Prüfung)
  • WS09: Prüfung am 13.01.2010. Noten wurden nach nicht einmal zwei Wochen bekannt gegeben.
  • SS10: Prüfung am 28.06.2010. Notenbekanntgabe am 31.07.2010 (ca. 4 Wochen), Zeugnis am 18.08.2010 (ca. 7 Wochen)

ACHTUNG! Wie auch in allen anderen Fächern empfiehlt es sich zur Einsichtnahme zu gehen! Es kommt hin und wieder vor, dass bei der Korrektur kleinere Fehler gemacht werden! Außerdem ist Prof. Fernmüller bei knappen Ergebnissen immer wieder gesprächsbereit.

Ähnliche und verwandte LVAs[Bearbeiten]

Weiters bilden Theoretische Informatik und Logik und Formale Methoden der Informatik die Grundlage, auf der alle weiteren Theorie-LVAs aufbauen, insbesondere fast alle Spezialveranstaltungen der Arbeitsgruppen E185/2 und E184/3.

Links[Bearbeiten]

Wikipedia-Links[Bearbeiten]

Verbesserungsvorschläge / Kritik[Bearbeiten]

noch offen