TU Wien:Gesellschaftswissenschaftliche Grundlagen der Informatik VU (Steinhardt)

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Im Rahmen der Studienplanänderung 2006 der Technischen Universität Wien wurde "Informatik und Gesellschaft 2" in "Gesellschaftswissenschaftliche Grundlagen der Informatik" umbenannt. Die beiden LVAs sind daher äquivalent.
  • Studierende der TU, die im WS06 oder später mit ihrem Studium begonnen haben, können nur die LVA mit neuem Titel, sofern sie noch nach dem "Studienplan" ein Pflicht-/Wahlfach ist, für ihren Abschluss verwenden.
  • Studierende der TU, die bereits vor dem WS06 inskribiert waren, müssen genau eine dieser beiden LVAs absolvieren.
  • Studierende der Uni Wien finden Informationen in einem eigenen Banner über oder unter diesem Banner.

Für Details siehe auch FAQ Der Übergang vom alten auf den neuen Studienplan (2006).


Daten[Bearbeiten]

Inhalt[Bearbeiten]

  • Gesellschaftlich-sozialer Charakter der Informatik und ihrer Produkte
  • Zusammenhang technischer und gesellschaftlicher Entwicklung
  • Fragen der Technikentstehung und Techniknutzung in verschiedenen Kontexten
  • Folgen der ICT-Entwicklung für Gesellschaft und Kultur
  • Ingenieursethik

Ablauf & Übung[Bearbeiten]

WiSe 16: Der Modus hat sich wieder einmal geändert. In diesem Semester versucht man, den Aufwand mehr über das ganze Semester zu verteilen und es gibt 4 Tests, die jeweils eine halbe Stunde dauern und zur regulären VO-Zeit stattfinden, sowie 4 Hausübungen. Ein Test bzw. HÜ wird nur gewertet, wenn min. 30% der Punkte erzielt wurden, ansonsten bekommt man 0 Punkte. Allerdings bekommt man Bonuspunkte, wenn man 7 bzw. 8 gewertete Tests bzw. HÜs hat. Die Anwesenheitspflicht wird nicht mehr exekutiert, allerdings gibt es als Unterlage nur die Folien.

WiSe 15: Vorlesung wöchentlich (Anwesenheitspflicht!), Übungsaufgaben wieder etwas chaotisch in der Vorlesung. Das Portfolio muss min. 5 Seiten umfassen und behandelte zwei englische Papers zum Thema ICT und ein Paper zum Thema Autonomous Cars. Die Papers sind relativ gut lesbar, da teilweise anekdotisch geschrieben. Wie auch im WiSe 13 muss man das Portfolio eines anderen Studierenden reviewen.

Andere Meinung: "Die Papers sind relativ gut lesbar" Keine Ahnung ob das nur mir so ging, aber eines der Paper über Social Informatics klang bei mir eher nach broken english und war für mich eher schwer zu verstehen. Das Paper über Autonomous Cars hingegen fand ich ganz gut geschrieben.

WiSe 13: Vorlesung findet wöchentlich statt, Übungsaufgaben "spontan" in den Vorlesungseinheiten. Es werden (eher chaotisch) Gruppen ad-hoc gebildet und innerhalb ca 10 Minuten einige Aufgabenstellungen bearbeitet. Pro Gruppe ist 1 Zettel abzugeben (mit Namen und Matrikelnummer aller Gruppenmitglieder). Benotung dieser Aufgaben ist unklar. Außerdem ist ein "Portfolio" abzugeben - ca. 12 Seiten, die mehrere Paper zum Thema ICT behandeln - und das Portfolio eines/einer anderen Studierenden zu reviewen. Die Beurteilung dieser Aufgaben war transparenter (da via TUWEL).

vor WiSe 13: Es gibt wöchentlich eine Vorlesung, weiters finden an 2 Terminen zusätzlich Übungsteile statt. Man muss mindestens bei einem Übungsteil anwesend sein; der andere ist jeweils freiwillig und kann für Bonuspunkte verwendet werden. Es empfiehlt sich dennoch, den ersten Übungsteil zu besuchen, da man bei einem eventuellen negativen Ergebnis den zweiten als Ersatzübungsteil nehmen kann.

Was bei den Übungen gefragt ist, darüber gehen die Meinungen der Studenten auseinander: Die einen behaupten, hier sei in erster Linie die eigene Meinung und weniger der Stoff der Vorlesung gefragt. Andere hingehen meinen, es seien bei den Übungen ganz im Gegenteil lediglich der Stoff der Vorlesung und die Meinung zu den gegebenen Themen wiederzugeben; die Wiedergabe der eigenen Meinung führe eher zu Punkteverlusten bzw. negativ beurteilten Übungen.

In den Übungen ist wirklich sehr viel zu tun, eine Arbeitsteilung mit seinen Gruppenmitgliedern ist deswegen empfehlenswert. Ich selbst habe die Übungsstunden als sehr anstrengend und nervenaufreibend empfunden, was an dem enormen Zeitdruck und dem Umfang der Aufgaben lag.

Den Studenten wird - nach Meinung zahlreicher Hörer - des weiteren der Eindruck vermittelt, dass es weder zu Übungen noch für die Prüfungen die Möglichkeit zur Einsichtnahme gebe. Eine Einsichtnahme ist laut Auskunft von Tutoren allerdings jederzeit nach vorheriger Kontaktaufnahme via E-Mail bzw. Telefon möglich. Die Einsichtnahme selbst ist zwar etwas chaotisch aber relativ unbürokratisch möglich. Allerdings wird der Termin hierfür möglicherweise erst sehr spät bekanntgegeben (für die Prüfung vom SS09 erst in der zweiten Septemberhälfte). Vorsicht ist auch bei den Punkten geboten, durch ein System bei dem teilweise Viertel- und teilweise Zehntelpunkte vergeben werden kann es zu unangenehmen Konstellationen kommen, z.B. 1/4 + 7/10 = 0,95 Punkte.

Fragen des 2. Übungsteils SS10: informatik-forum

Benötigte oder empfehlenswerte Vorkenntnisse[Bearbeiten]

Grundsätzlich keine, wenn man Gesellschaftliche Spannungsfelder der Informatik VU (Peter Purgathofer) schon gemacht hat, kann es nicht schaden.

Vortrag[Bearbeiten]

Der Vortrag von Prof. Steinhardt ist etwas gewöhnungsbedürftig. Eine interessante Angewohnheit von ihm ist es, dass er ins Publikum hineingeht (durchaus auch einmal seitlich in eine Reihe hinein) und auch hin und wieder beginnt, mit einzelnen Zuhörern zu diskutieren. Das macht es manchmal schwer - zumindest für einige der Studenten -, dem Vorlesungsinhalt zu folgen.

Andere Meinung: Ich finde den Vortragsstil von Prof. Steinhardt sehr gut. Man hat jederzeit die Möglichkeit seine Meinung zu sagen oder Fragen zu stellen.

Prüfung[Bearbeiten]

Neues Prüfungssystem (seit 2016W)[Bearbeiten]

Seit WS 2016/17 gibt es 4 Prüfungen verteilt über das Semester sowie 4 Online-Abgaben (Übungen), welche gleich viel gewichtet sind. Jede der 8 Leistungen kann max. 12 Punkte bringen und wird nur ab >= 4 Punkten gewertet, Mindestpunktezahl für ein G4 sind 53 Punkte, was 55% der Maximalpunktezahl entspricht. Stoff für die Prüfungen sind "vorige LVA-Einheiten, die noch nicht abgeprüft wurden" sowie "was vorgetragen wurde" (daher wird empfohlen, die Vorlesung zu besuchen), der Fokus liegt jedenfalls auf Folien und Vortrag (Übung ist kein Stoff, nur falls es thematische Überschneidungen gibt - laut E-Mail).

Prüfungssystem 2014W, 2015W[Bearbeiten]

Seit WS 2014/15 gibt es zwei Prüfungsteile: Den Stoff über die Vorlesung, dazu wurden MC und offene Fragen gestellt. Und der zweite Teil war eine Prüfung über das Portfolio, welches man im Laufe des Semesters schreiben musste. Zu dem Portfolio wurden nur 3 offene Fragen gestellt, bei denen man insgesamt 12 Punkte erreichen konnte, man musste jedoch mindestens 6 Punkte erreicht haben, um positiv zu werden. Da ich erst zum zweiten und letzten (!) Prüfungstermin antreten konnte, haben die meisten bei der Prüfung nur mehr den Portfolioteil gemacht. Dieser war gar nicht so einfach, da teilweise Fragen gestellt wurden, die im Portfolio nicht direkt vorgekommen sind.

Altes System[Bearbeiten]

Die Prüfung selbst funktioniert nach einem nach Meinung zahlreicher Studenten eher merkwürdigen Multiple-Choice-System, ergänzt durch Textfragen. Die Prüfung besteht aus 19 Fragen. Jede dieser 19 Fragen besteht aus drei Aussagen zum Vorlesungsstoff, die entweder als richtig oder als falsch bewertet werden müssen. Nur, wenn alle drei Aussagen korrekt bewertet werden, gibt es zwei Punkte. (Es kann jedoch auch vorkommen, dass alle 3 Aussagen falsch sind!) Es gibt allerdings keine Punkteabzüge für falsche Antworten. Weiters gibt es auch noch 5 Textfragen, die zwischen 3 und 7 Punkte bringen.

Die Fragestellungen seien - ebenfalls nach Meinung zahlreicher Studenten - häufig kompliziert, verwirrend und widersprüchlich, was den Punkteverlust bei nur einem falschen Kreuzchen besonders ärgerlich macht. Der Besuch der Vorlesungen garantiert auch nicht eine erfolgreiche Prüfung. Um die Prüfung zu schaffen, helfen sich die meisten Prüflinge damit, sich bei jeder Frage zu überlegen, was sich der LVA-Leiter zu dieser Aussage denken würde.

Die Beurteilung setzt sich aus den Punkten der Prüfung und der Übungsteile zusammen, wobei jeder Übungsteil 10 Punkte und die Prüfung 60 Punkte zählt. Um positiv zu sein, reichen > 35 Punkte. Weiters muss man aber auch auf die Prüfung (>30) und auf mindestens einen Übungsteil (>5) positiv sein.

Nachfolgende Lehrveranstaltungen[Bearbeiten]

Wo gibts Mitschriften, Skripten, Folien...[Bearbeiten]

Die Folien stellt der Vortragende auf TUWEL zur Verfügung, allerdings nicht 1:1 sondern drei Folien pro A4-Seite. Ein Skriptum gibt es seit 2016W nicht mehr, allerdings sind die Folien auch vollkommen ausreichend.

Verbesserungsvorschläge / Kritik[Bearbeiten]

Meinung (WS17)

Ich frage mich immer wieder was hat eine solche LVA (als Pflichtfach, ist das euer Ernst?) im 5. Semester des Informatik Studiums im Jahr 2017!! zu suchen. Und vor allem "lernen" die Folien für Tests ist ein großartiges absurd!

Andere Meinung: Generell ist es ja nicht schlecht über Ethik und andere soziale Paradigmen zu diskutieren, jedoch wird hier mit einer Methode gelehrt die ich nicht nachvollziehen kann. Die Folien sind quasi nichtssagend, es werden weder Fakten noch eine andere Form von wissenschaftlicher Evidenz dargelegt, mich beschleicht das Gefühl, dass wir hier nur schön formulierte Meinungen lernen sollen. Die Tests bestehen zu einem Teil daraus einfach Definitionen (möglichst genau!) zu einer allgemeinen Frage zu geben über ein Wort welches in den Folien nicht definiert wurde. Wenn dieser Kurs nicht verpflichtend wäre, hätte ich ihn nicht belegt.

Andere Meinung: Die Thematik ist eigentlich interessant und ist im Jahr 2017 umso wichtiger da die künstliche Intelligenz weiter voranschreitet und die Zusammenwirkung von Mensch und Maschine ja immer enger wird. Es wird auch versucht Bezug auf aktuelle Themen zu schaffen (z.B selbstfahrende Autos). Natürlich ist teilweise bisschen zu viel "blabla" dabei aber es ist nicht so schlimm. Die Folien sollte man unbedingt verstehen und selbst durchdenken, am wichtigsten ist eigentlich, dass man die Begriffe erklären kann und versteht! Die Studenten die der Meinung sind Informatik ist nur Technik und sich nicht darauf einlassen wollen werden ein ziemliches Problem mit dieser LVA haben.

Meinung (WS16)

Unnötige Lehrveranstaltung, sowie ein "Waste of Time"... Verbesserungsvorschlag: Lehrveranstaltung abschaffen


Welcome to GWG, aka Bulls**t 101, aka did-he-really-dedicate-his-life-to-this.

Reading the slides from the lectures is much like walking through a bulls**t labyrinth, as in, a labyrinth constructed of bulls' feaces. Very quickly, you'll find yourself running in circles and simultaneously thinking "This was a terrible idea.", "How did I even end up here", "Who the hell took time to build a labyrinth of literal s**t", and most of all "I've encountered this specific piece of bulls**t many times before". All questions in the class can be answered with "society and technology cannot be observed separately" and "technology depends on the context". Yes, really, all of them.

We don't actually understand how neural networks work here, so we will just say that they are autopoetisch. You're wondering what the word means? Good, because how do we feel smart unless we make you google made up words. (Yes, all words are made up words... Shut up...)

Our science is a science about our science, which is why we get to make everything up. No need to bother yourself with things like math and research when you can just decide things are a certain way. Spend the rest of your time wisely looking outside your window surrounded by incense, drinking Chai tea, stroking your scarf and saying "isn't life mysterious".

Anyway, if you hate learning new things, don't worry, no danger of that here.

Meinung (WS16)

Ich fand, dass heuer sehr viele von den Kritikpunkten der vergangen Jahre ausgebessert wurde: Vor allem gab es praktisch keine Anwensenheitspflicht und kein Protfolio mehr. Der heurige Modus mit 4 Tests und 4 Abgaben verteilte die Arbeit gut über das ganze Semester und vor jeder Prüfung die Folien zwei mal durchlesen reicht als Testvorbereitung (auch ohne VO Besuch) vollkommen aus. Die Bewertung war nachvollziehbar (wenn man in die Einsicht geht). Einziger Kritikpunkt war sicher die lange Korrekturdauer (bis zu einem Monat), diese wirkte sich aber nicht mehr so tragisch aus, da die Übungen nicht mehr Teststoff sind. Dass mit dem Inhalt der LVA nicht alle was anfangen können mag schon sein (und sieht man eindrucksvoll am Vorposter), trotzdem schadet es sicher nicht sich darüber mal über Dinge jenseits der Technik Gedanken zu machen.

Meinung (WS16)

Ich habe diese VU als Schiefeinsteiger in meinem zweiten Semester besucht (auch wenn davon explizit abgeraten wurde) und fand den Modus der LVA nicht besonders schlimm. Wer gut schreibt, kann diese LVA mit relativ wenig Aufwand bestehen. Wenn man z.B. auf jede UE 10-11 Punkte bekommt, braucht man nur 3-4 Punkte pro Test, um zu bestehen (für jemanden, der eine gute Note will, gilt natürlich Anderes). Voraussetzung dafür ist mMn ein Besuch der LVA, um sich die Lieblingsstichworte des Vortragenden einzuprägen, und eine gewisse Offenheit für das Thema. Wie schon oben erwähnt, gibt es für Ausarbeitungen, die sich an den Formulierungen des Vortragenden orientieren (Stichwort: Wechselwirkung, Kontingenz, Soziotechnische Interaktionsnetzwerke, Kontext etc) viele Punkte. Mein Fazit ist: Wer frisch aus der Schule kommt (und vielleicht Ethik besucht hat), wird sich hier leichter tun. Außerdem: Ich weiß zwar nicht, wieso einer meiner Vorposter neuronale Netze erwähnt, aber das ist, und kann auch nicht, Gegenstand der LVA sein.

Meinung '15

Größter Kritikpunkt wäre wohl die Unorganisiertheit der LVA. So wurde zum Beispiel die Angabe für das doch sehr arbeitsintensive Portfolio erst eine Woche(!) vor dem vorgesehenen Abgabetermin herausgegeben, obwohl diese schon ein Monat davor herausgegeben hätte werden sollen. Außerdem ist die Vorlesung sehr einseitig technikpessimistisch. Anstatt sinnvolle Lösungen zu zeigen und zu zeigen wie es richtig gemacht werden sollte werden nur Negativbeispiele gebracht. Andere Meinungen als die des Vortragenden werden üblicherweise nicht akzeptiert.

Von dem Arbeitsaufwand ist die LVA eher durchschnittlich allerdings wird dieser durchschnittliche Arbeitsaufwand alles in einer Woche gefragt. Also besser nichts in der ersten Dezemberwoche vornehmen. Wäre der Aufwand etwas verteilter, dann wäre es gut schaffbar.

Alles in Allem: sehr schade. Es könnte so gut sein. Das Thema ist ja wirklich spannend und notwendig, aber so wie diese Vorlesung im Moment gemacht wird, ist sie leider ziemlich schlecht.

Andere Meinung (WS14): Die Organisation war dieses Semester deutlich besser, die Angaben waren rechtzeitig verfügbar. Einseitig und Technik-pessismistisch würde ich die Vorlesung nicht nennen, eher kritisch - und das finde ich persönlich auch gut so. Das Ziel des Fachs ist ja sich kritisch mit technischen Themen auseinanderzusetzen und nicht "Was wird alles gut gemacht". Auch der Arbeitsaufwand war bei uns nicht (mehr?) so ungleichmäßig verteilt, ein großer Teil ist das Portfolio, ein anderer die Prüfung.

WS 2015/16: Die Bewertung der Portfolios ist schon ziemlich kritisch. Hier sollte man sich wirklich bemühen, da man 21 von 36 Punkten (~ 58 %) benötigt, um überhaupt positiv zu sein. Formale Kriterien wie Seitenrand, Zeilenabstand, etc. werden peinlich genau geprüft, an statt dass einfach eine gewünschte Wort- oder Zeichenanzahl angegeben wird. Die LVA nimmt sich meiner Meinung nach selbst viel zu ernst und kompensiert die eigene Unwichtigkeit mit sinnlosen Anforderungen. Auf die Bewertung des Portfolios musste man auch bis einen Tag (!) vor der Prüfung warten, obwohl ein negatives Portfolio automatisch ein negatives Zeugnis zur Folge hat und somit ein Prüfungsantritt nicht mehr notwendig ist.

Andere Meinung: Dann gehörst du wenigstens zu den glücklichen, die eine Bewertung noch vor der Prüfung bekommen haben. Ich habe gut 8h nach der Prüfung immer noch keine Bewertung und ich finde es ehrlich gesagt auch irgendwie unfair, dass man überhaupt willkürlich einen Teil der Bewertungen freigibt. Ich hoffe mal sie sind dafür bei der Bewertung der Prüfung etwas kulanter. Höhepunkt organisatorischen Chaos war wohl heute. Es fand zeitgleich eine Algebra-Prüfung und die Prüfung aus GWG im selben Hörsaal(HS17) statt und die Prüfungssaufsichten beider LVAs schienen nicht gerade informiert. Ich habe vorab schon so viel negatives über die LVA gehört, aber ich muss sagen, die LVA empfand ich eigentlich als relativ gut. Die Vorträge fand ich größtenteils wirklich gut und ich denke auch gern über solche Sachen nach. Die Arbeitsaufgaben in der VO sind eigentlich auch ganz nette Diskussionen geworden. Einzig die Erstellung des Portfolios und die Prüfung heute bleiben mir wohl negativ in Erinnerung.

Tipps[Bearbeiten]

  • Die Testfragen im neuen Modus (WS16) sind ziemlich einfach und eindeutig. Wenn man sich die Folien davor 1-2 Mal gut durchliest, dann kann man ohne viel Aufwand (verglichen zu den Online Abgaben) alle 12 Punkte erreichen.
    • Andere Meinung: Gefühlt würde ich sagen, dass die Tests am Anfang vom Semester einfacher waren bzw. netter beurteilt wurden als gegen Ende hin. Allerdings könnte es auch an der Person liegen, die die Tests korrigiert. Grundsätzlich sind die Folien ausreichend und ein Vorlesungsbesuch verzichtbar. Bei den Tests wird auch nicht all zu sehr in die Tiefe gefragt, manche Fragestellungen zielen allerdings schon auf ein gewisses Verständnis ab. Man sollte sich daher beim Durchlesen auch immer Beispiele und Begründungen überlegen, also ein bisschen über das Thema reflektieren. Bei den Tests werden gerne Aufzählungen und Erklärungen dazu gefragt, diese sollte man sich daher besonders einprägen.
  • Das Wörterminimum bei den Übungen wirklich einhalten, besser sogar etwas überbieten.
  • Auch wenn man schon genug Wörter hat, auch die letzten Fragen noch hinreichen ausführlich beantworten, sonst gibt es dort Abzüge.
  • Wenn man auf eine Übung (besonders die erste) weniger Punkte bekommen hat, als erwartet, unbedingt in die Einsicht gehen. Der korrigierende Tutor/Die korrigierende Tutorin erklären dort ganze genau wie die Punkte zu Stande gekommen sind. Das kann für das nächste Mal sehr helfen.
  • Wenn man das Thema spannend findet in die VO gehen, sonst aber nicht notwendig.

bis 2015W (danach eingeschränkt gültig)[Bearbeiten]

  • Die formalen Kriterien bezüglich des Portfolios sollte man peinlich genau befolgen. Insbesondere sollte man, um Punkteabzüge zu vermeiden, die mindestens geforderte Seitenanzahl überschreiten. Erreicht man die Mindestanzahl exakt, kann es sein, dass man mit dem Vorwurf konfrontiert wird, unnötige Leerzeilen bzw. Formatierungen eingefügt zu haben, um die Seitenanzahl zu erreichen. Um diesen Vorwurf gar nicht erst aufkommen zu lassen, sollte man also die angegebenen Seitenzahlen etwas überschreiten. Leider wird der Umfang des Portfolios nicht an den Wörtern oder Zeichen gemessen, sondern an den Seiten, was dieses Problem erst entstehen lässt.
  • Es kann nicht schaden, sich eine sinnvolle Beschäftigung in die Vorlesung mitzunehmen. (Mitunter werden vom Vortragenden Themen lang und breit wiederholt, die bereits schriftlich ausgearbeitet wurden, oder die in anderen LVAs erschöpfend behandelt wurden.) Das macht die Anwesenheitspflicht etwas erträglicher.