TU Wien:Daten- und Informatikrecht VU (Haslinger)

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Daten[Bearbeiten]

VortragendeR Ass.Prof. Mag.iur. Dr.iur. Markus Haslinger, Dipl.-Ing. Mag.rer.soc.oec. Michael Tesar
ECTS 3
Institut Raumplanung, Fachbereich LAWSITE
Links TISS
Modulzuordnungen
B. Medieninformatik und Visual Computing Pflichtmodul Kontexte der Systementwicklung
B. Medizinische Informatik Pflichtmodul Rechtliche Aspekte im Gesundheitswesen
B. Software & Information Engineering Pflichtmodul Security und Recht
B. Wirtschaftsinformatik Pflichtmodul Recht und Sicherheit

Inhalt[Bearbeiten]

Die Lehrveranstaltung widmet sich dem Schwerpunkt "Rechtliche Problematik des Internet" (z.B.: Grundprobleme von Recht und Technik, Strukturfragen des Internetrechts, Grundrechte in der Informationsgesellschaft, Telekommunikationsrecht, Urheberrecht, E-Commerce-Recht, Strafrecht etc.).

Benötigte/Empfehlenswerte Vorkenntnisse[Bearbeiten]

Keine.

Vortrag[Bearbeiten]

Der Inhalt ist interessant und Prof. Haslinger trägt an sich sehr gut vor. Lediglich ist sein gendergerechter Vortrag ein wenig nervig, da er immer auch die weibliche Form anführt.

Ein Vorlesungsbesuch lohnt sich dennoch. Allerdings ist die Prüfung auch ohne Besuch der LVA machbar.

Bei regelmäßigem Besuch der Vorlesung verringert sich der Lernaufwand für die Prüfung meiner Meinung nach aber stark. Auf jeden Fall war der Vortrag einer der absoluten Highlights in meinem Bakk-Studium, ich kann also nur wärmstens empfehlen auch hinzugehen.

Videos vom Vortrag sind auch im TUWEL verfügbar, falls man keine Zeit für den Besuch der LVA hat sind diese sehr zu empfehlen.

Gegenstimme: Die Vorlesung behandelt nicht alle Themen des Skriptums (vor allem in Bezug auf Details). Prof. Haslinger erzählt viele Beispiele aus dem wahren Leben, die oft keinen Bezug zur IT haben. Auch deshalb hat mich persönlich sein Vortrag oft gelangweilt. Das Skriptum durchzulernen reicht aus und ist wesentlich zeiteffizienter.

Umgekehrt behandelt das Skriptum auch nicht alle Themen der Vorlesung (z.B. Vorratsdatenspeicherung), die auch nicht in den Lawcasts vorkommen.

Übungen[Bearbeiten]

Im WS 2015/16 gab es zwei Übungsaufgaben zu je 20 Punkten und zwei Bonusaufgaben mit 3 bzw. 10 Punkten, welche im TUWEL zu lösen sind.

Wer sich bei den (nicht uninteressanten!) Übungsbeispielen einigermaßen angestrengt und die Bonusaufgaben gemacht hat kann bei positiver Klausur nichts schlechteres als einen Dreier bekommen. Fazit: Es zahlt sich wirklich aus, aktiv am Übungsteil teilzunehmen!

Die Übungsaufgaben sind kurze, rechtliche Fragestellungen zu bestimmten Themen, die meistens schon in der Vorlesung besprochen wurden. Für die Ausarbeitung der Fragen sollte man sich schon etwas Zeit nehmen und mit Kollegen vergleichen, da man immerhin eine Woche dafür Zeit hat und die Themen doch ganz interessant sind. Aber in Summe sind die Übungen nicht sehr zeitraubend. Wenn man es genauer nimmt braucht man wohl 2-3 Stunden. Wenn man sich nicht groß damit auseinander setzen will reicht wohl auch schon eine Stunde.

Die Bonusaufgaben sind meistens reine Multiple-Choice Tests, die nicht unbedingt aus dem Stoff in der Vorlesung sind. Es wäre günstig sich davor über die Themen zu informieren, jedoch klappt das in den vorgegebenen 15 Minuten relativ gut, die Fragen zu beantworten (bei nebenbei geöffnetem Gesetzestext zu den jeweiligen Themen).

Obwohl die Aufgaben sehr fair bewertet werden, sollte man aufpassen, dass man sich die Angabe genau durchliest und seine Antworten nicht nur zusammengoogelt. Wenn man einigermaßen am Thema vorbei antwortet, gibt es rasch viele Punkte Abzug. Es lohnt sich auf jeden Fall, auch einen kurzen Blick in die Gesetzestexte zu werfen, ob man sich auf die richtigen Paragraphen konzentriert oder ob es andere gibt, die den Sachverhalt besser treffen, ob man alle Aspekte berücksichtigt hat, usw. Anmerkung: Angabe wirklich gut durchlesen! Oft übersieht man ein 'nicht' oder ein kleines Wort, welches die Frage komplett umdreht.

Die Übungen werden als Microsoft-Word-Dokument (.doc ohne x) zur Verfügung gestellt und sämtliche Ausarbeitungen müssen in diesem Format gemacht werden. Aber nur ein PDF-Dokument ist dann abzugeben. Wer also andere Textverarbeitungsprogramme oder gar LaTeX gewohnt ist, wird in dieser LVA nicht glücklich werden.

Prüfung[Bearbeiten]

Zeit: 45min

WS 2017/18[Bearbeiten]

Gleicher Modus wie im WS 2016/17. Es gab insgesamt 15 Fragen, welche zum Großteil aus alten Prüfungen (siehe Materialien) stammten, wenn nicht sogar mit denen einer alten Prüfung ident sind. Es gab nur eine Gruppe und die Kreuze mussten auf ein Antwortblatt für die maschinelle Auswertung eingetragen werden. Prüfungszeit war wie immer 45 Minuten, wobei man nach ca. 15 Minuten fertig ist. Die Fragen sind mc, wobei mindestens eine Antwort richtig ist. (Keine Fragen mit 0 richtigen Antworten) Alle richtigen Antworten müssen gekreuzt sein, damit man Punkte bekommt (Alles oder nichts). 7 von 15 richtige Antworten werden benötigt um positiv zu sein.

WS 2016/17[Bearbeiten]

Gleicher Modus wie im WS 15/16. Diesmal gab es aber einen Fragebogen und ein Antwortblatt, in das die Antworten eingetragen wurden. Die Antwortblätter werden maschinell ausgewertet, wobei nur Kreuze von der Maschine erkannt werden. Möchte man ein Kreuz wegbekommen, muss man das Antwortfeld komplett ausmalen. Ein neuerliches Ankreuzen dieser Antwortmöglichkeit ist dann jedoch nicht mehr möglich. Es empfiehlt sich daher, Kreuze zuerst nur zu setzen, wenn man sich absolut sicher ist. Beim Nachfolgetermin 2017 (4.4.) kamen (fast) zu 100% die selben Fragen (mit den selben Antwortmöglichkeiten) wie beim Haupttermin. Ein Besuch der Einsichtnahme bei missglücktem 1. Test kann sich also sehr auszahlen. Zu beachten: Bei der Einsichtnahme ist es nicht erlaubt zu fotografieren oder auch nur irgendwelche Notizen zu machen. (Außerdem war die Einsichtnahme des 1. Tests heillos überfüllt; schätzungsweise 20 Leute konnten nicht drangenommen werden und mussten zu einem anderen Termin wieder kommen.)

WS 2015/16[Bearbeiten]

Bei der Prüfung gibt es ausschließlich Multiple-Choice-Fragen, wobei nur eine vollständig richtig angekreuzte Antwort Punkte bringt. Bei jeder Antwort ist mindestens eine und maximal alle Antworten richtig. Beim Haupttermin wurde das Thema Urheberrecht ausgelassen, da dieses erst einen Tag vor dem Prüfungstermin in der VO behandelt wurde.

WS 2014/15[Bearbeiten]

Entgegen des in der Vorbesprechung verlautbartem Modus (20 Fragen zu je 6 Punkten) gab es nur 15 zu je 8 (was vermutlich daran lag, dass das Kapitel Urheberrecht dieses Semester nicht Prüfungsstoff war), wobei mindestens 8 Fragen komplett richtig beantwortet werden mussten, um positiv zu sein.

Modus: echte MC - Fragen (keine, eine oder mehrere Antworten möglich)

Organisation der Prüfung lies sehr zu wünschen übrig, es waren für die geforderte Sitzordnung zu wenig Plätze, selbst für normal angemeldete Studenten nicht genug (und nur 2 Reserve-)Prüfungsbogen vorhanden.

Zusätzlich zu diesem meiner Meinung nach etwas fragwürdigen Modus gab es Fragen die eindeutig als "Falle" gestellt wurden bzw. generell subjektive Fragen/Antworten über die ich bei einer Einsichtnahme auf jeden Fall streiten würde. Bei einem "netten" Multiple Choice Modus wäre das nicht so schlimm aber in diesem Fall kann es dadurch schon sehr schnell passieren, dass man nicht die geforderten 8 Fragen komplett richtig beantwortet.

WS 2013/14[Bearbeiten]

NEU (gilt seit WS 2013): Punkte werden ausschließlich für komplett positiv beantwortete Fragen vergeben!

--> KEINE Teilpunkte oder Abzüge mehr!

Historisch (veralteter Modus)[Bearbeiten]

Die Prüfung besteht ausschließlich aus Multiple-Choice-Fragen und ist als leicht einzustufen. Punkte bekommt man für richtig angekreuzte Antworten - halbe Punkte verliert man bei falsch angekreuzten Fragen, man kann daher der gesamt Punktezahl ablesen wieviele Kreuzerl man machen muss. Seit dem WS08/09 sind keine Unterlage mehr erlaubt. Dafür sind die Fragen "leichter" geworden. Einmaliges halb-konzentrietes Druchlesens des Skriptums bzw. einer Zusammenfassung und das allgemeine Verstehen er wichtigsten Begriffe sollte ausreichen um für die Prüfung eine gute Note zu bekommen. Ab SS2011 ist die Taktik mit den Punkten nicht mehr "haltbar". Es gibt keine Punkteangaben mehr. Generell gilt bei jeder "Aussage" dass entweder keine Möglichkeit richtig bis alle Möglichkeiten richtig alles dabei sein kann.

Bei der Prüfung am 29.01.2013 (ebenfalls reine MC-Fragen) gabs 120 Punkte zu erreichen, jeweils 5 Punkte für ein richtiges Kreuz.

Dauer der Zeugnisausstellung[Bearbeiten]

WS08/09: Prüfung am 26.01.2009, Zeugnis erhalten am 20.02.2009 (ca. 3,5 Wochen)

WS09/10: Prüfung am 28.01.2010, Zeugnis erhalten am 23.02.2009 (ca. 3,5 Wochen)

SS2011: Prüfung am 30.06.2011, Zeugnis erhalten am 27.07.2011 (ca. 3,5 Wochen)

WS12/13: Prüfung am 29.01.2013, Zeugnis erhalten am 18.02.2013

WS14/15: Prüfung am 27.1.2015, Zeugnis erhalten am 18.02.2015

WS16/17: Prüfung am 31.1.2017, Zeugnis erhalten am 17.02.2017

Literatur[Bearbeiten]

Ergänzende Literatur steht im TUWEL. Sie ist zum Teil sehr interessant - es ist auch Witziges dabei! -, ist aber zur positiven Absolvierung der LVA nicht nötig.

Zeitaufwand[Bearbeiten]

Bonusaufgaben: 2 x 15min + 2 x 30min Vorbereitung = 1.5h

Übungen: 2 x 2h = 4h

Lernen auf die Prüfung: 1-2 Tage sollten reichen, um das Skriptum 1-2x durchzuarbeiten

hilfreiche Links[Bearbeiten]

Wo gibts Mitschriften, Skripten, Folien...[Bearbeiten]

Vorlesungsvideos, Folien und andere Materialen zur LVA gibt es im TUWEL. Ein Skriptum ist (um 10€, Stand WS 16/17) im Institut erhältlich (aktuell: 2. Auflage 2008).

Verbesserungsvorschläge / Kritik[Bearbeiten]

noch offen