TU Wien:Algebra und Diskrete Mathematik VU (diverse)/Übungen 2025W/Beispiel 541

Aus VoWi
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Sei der Vektorraum der Polynome in vom Grad mit Koeffizienten aus . Sei weiters eine Abbildung definiert durch

.

Untersuchen Sie, ob eine lineare Abbildung ist. Untersuchen Sie weiters auf Injektivität und Surjektivitat.

Bestimmen Sie die Matrix der linearen Abbildung bezüglich der Basis von .

Dieses Beispiel ist als unsolved markiert. Ist dies falsch oder ungenau? Aktualisiere den Lösungsstatus (Details: Vorlage:Beispiel)


Dieses Beispiel hat noch keinen Lösungsvorschlag. Um einen zu erstellen, kopiere folgende Zeilen, bearbeite die Seite und aktualisiere den status=unsolved Mögliche status=... Werte stehen hier: Vorlage:Beispiel

== Lösungsvorschlag von ~~~ ==
--~~~~

Siehe auch Hilfe:Formeln und Hilfe:Beispielseiten.


Hilfreiches von Har203[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lineare Abbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seien und Vektorräume über dem Körper .

  • Jede lineare Abbildung kann durch eine Matrix festgelegt werden, für die gilt:
  • Umgekehrt legt jede eine lineare Abbildung fest.
  • Eine Funktion ist injektiv, wenn
  • Eine Funktion ist surjektiv, wenn mit .
  • Eine Funktion ist bijektiv, wenn sie sowohl injektiv, als auch surjektiv ist.

Lösungsvorschlag von Har203[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

--Har203 13:21, 5. Jan. 2026 (CET)

Sei der Vektorraum der Polynome in vom Grad mit Koeffizienten aus . Sei weiters eine Abbildung definiert durch

.

Untersuchen Sie, ob eine lineare Abbildung ist. Untersuchen Sie weiters auf Injektivität und Surjektivitat.

Bestimmen Sie die Matrix der linearen Abbildung bezüglich der Basis von .

Anmerkung: Diese lineare Abbildung ist eine Verschiebung auf der x-Achse um nach links. Diese Abbildung ist bijektiv und die Umkehrfunktion ist definiert durch

.


Beweis der additiven Verträglichkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegeben seien zwei Polynome und beide vom Grad mit für .

Zuerst schauen wir uns die ersten Abbildungen für an.

Zu zeigen ist, dass und .


Beweis der multiplikativen Verträglichkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegeben sei wieder das oben definierte Polynom .

Zu zeigen ist, dass und gilt.


ist eine lineare Abbildung.

Matrix von E[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese lineare Abbildung bildet vom Vektorraum in den gleichen Vektorraum ab. Für die Abbildungsmatrix benötigen wir daher eine -Matrix. Die Basis ist bezüglich beider Vektorräumen und .

Wir schauen uns die Bilder der Basisvektoren an (eigentlich als Spaltenvektor: da es platzsparender ist, als transponierter Vektor):

D.h. unsere Abbildungsmatrix hat die Dimension , besteht aus den oben angegebenen Spaltenvektoren, hat folgende Eigenschaften und schaut mit zusätzlicher Überschrift in der Matrix folgend aus:

  • Die Diagonale der quadratischen Matrix hat für (-te Zeile und -ten Spalte mit ) lauter er,
  • unterhalb dieser Diagonale (für stehen auch lauter er,
  • direkt oberhalb der Diagonale stehen die Binomialkoeffizienten \binom{j-1}{i-1} von der -ten Zeile und -ten Spalte für .

Abbildung bzw. Matrix injektiv, surjektiv, bijektiv[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ist diese Abbildung injektiv, surjektiv oder bijektiv?

  • Wir können die Determinate über die erste Spalte entwickeln und erhalten . Eine quadratische Matrix ist genau dann invertierbar, wenn die Determinate der Matrix ist. D.h. es existiert die inverse Matrix . D.h., dass die Matrix invertierbar bzw. regulär ist. Es handelt sich um eine bijektive Abbildung.

D.h. die Dimension des Kerns, der Defekt . Es gilt, dass der Bildraum ist, also hat die Matrix den Rang und die Abbildung ist bijektiv.